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Klimaschutzleitstelle Aktionen

Am Freitag, den 16. November 2018, veranstaltet die Klimaschutzleitstelle der Hanse- und Universitätsstadt Rostock in Kooperation mit dem Landesbeirat Holz und dem Agenda-21-Rat der Hanse-und Universitätsstadt Rostock das Fachforum "Bauen mit Holz - Ein Beitrag zum Klimaschutz". 

Bauen mit Holz liegt im Trend - Holz ist der nachhaltige Baustoff mit Zukunft. Bei Dachaufstockungen, im mehrgeschossigen Wohnungsbau, bei kommunalen Bauvorhaben, Gewerbebauten und immer dann, wenn es auf der Baustelle einen besonders schnellen Baufortschritt braucht, spielt Holz seine Stärken aus. Dabei braucht Holz fast keine Energie bei seiner Gewinnung und Verarbeitung, im Gegensatz zum hohen CO2-Ausstoß bei der Herstellung von Beton, Ziegel und Stahl. Wer mit Holz baut, baut nachhaltig und klimaschonend.

Mit Impulsvorträgen des Landesbeirats Holz M-V, der FNR - Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe, aktuellen regionalen Holzbaubeispielen aus dem Holzrahmen- und Holzmassivbau, der Vorstellung von modifizierten heimischen Hölzern mit Tropenholzeigenschaften sowie dem Thema Brandschutzkonzepte im Holzbau wird das Fachforum zum Partizipations-Projekt im Rahmen des Masterplans 100% Klimaschutz.

Der Veranstaltungsort ist Programm: Die Europaschule Gymnasium Reutershagen gehört seit 2015 zu Deutschlands energietechnisch modernsten Schulen, ihr Neubaubereich wurde mit Holzrahmenbaufassaden errichtet.

Sie haben bereits ein Holzbauvorhaben realisiert oder planen es gerade? Wir laden Sie ein, Ihr Projekt mit einem Plakat im Rahmen einer Ausstellung beim Fachforum zu präsentieren - wenden Sie sich an die Klimaschutzleitstelle. Das Programm folgt!

Alljährlich findet im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche der Klima-Aktionstag in Rostock statt. Die Europäische Mobilitätswoche ist eine Kampagne der Europäischen Kommission, die sich seit 2002 immer im September der nachhaltigen Mobilität in Städten widmet.

Am Rostocker Klima-Aktionstag wird die Lange Straße für einen Nachmittag autofrei, alle Teilnehmer*Innen können die Parktaschen mit neuem Leben füllen und den Besucher*Innen vielfältige Klima-Aktionen präsentieren.

Da gibt es Projekte aus den Bereichen Energiewende, nachhaltiger Konsum und klimafreundliche Mobilität, Mitmachangebote für jede Altersgruppe, spontane Kaffeekränzchen, Sport oder auch Floh- und Tauschmärkte. NGOs, Vereine, Inititativen, Unternehmen, Privatpersonen, Ämter und viele mehr gestalten die autofreie Lange Straße und laden zu den verschiedensten Aktivitäten. Dazu Streetfood, ein muskelbetriebenes Kinderkarussell sowie abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Konzerten, Stadtwette, Tanz und Tombola. Alles mitten auf der sonst befahrenen Straße!
Veranstalter ist die Agenda-21-Arbeitsgruppe Klimaschutz und Mobilität, zu ihr gehören die Rostocker Straßenbahn AG und die Stadtwerke, die Deutsche Bahn, der ADFC sowie das Amt für Verkehrsanlagen, die Stabsstelle Mobilitätsmanagement und die Klimaschutzleitstelle der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

Logo KlimaSail
KlimaSail 2018 | Foto: KlimaSail 2018

Die KlimaSail 2018 ist das Bildungsprojekt der Masterplan-100%-Klimaschutz-Kommunen Flensburg, Kiel, Greifswald und Rostock mit dem Jugendpfarramt in der Nordkirche. Aus jeder Stadt segeln Jugendliche als Klimabotschafter gemeinsam über die Ostsee und beschäftigen sich mit einer nachhaltigeren Lebensweise für den Erhalt unserer Erde. In allen vier Städten gibt es dazu Landaktionen für den Klimaschutz: in Rostock das Hafenfest am 7. Juli 2018.

Nach sieben Tagen Segeltour auf dem finnischen Zweimastschoner „Amazone“ werden die sieben Rostocker Jugendlichen und ihre Mitsegler*innen aus den kooperierenden Klimaschutz-Kommunen im Stadthafen am Kabutzenhof offiziell empfangen, als prominente Gäste haben sich Umweltminister Till Backhaus, Bürgerschaftspräsident Wolfgang Nitzsche, Oberbürgermeister Roland Methling, Probst Wulf Schünemann und der Senator für Bau und Umwelt Holger Matthäus angekündigt.

Programmhighlights des KlimaSail-Hafenfestes sind der KlimaTalk mit den Gästen, der Vortrag zum Thema „Globale Gerechtigkeit“ von Tadzio Müller und Felix Ekardts Buchvorstellung „Wir können uns ändern“. Wie wir diesen Wandel weg aus der „Immer-mehr-Gesellschaft“ und hin zu nachhaltigem Denken, Klima- und Ressourcenschutz schaffen können, ist auch im Workshop „Wandelklima“ Thema. Ganztägig findet die Malaktion „Deine Hand für den Klimaschutz“ statt. Am Abend zeigt die Doku „Disobedience“ mutige Aktionen der weltweiten Klimabewegung und es gibt Live-Musik von Camou und dem Mary Jane Baltic Sweet Jazz Orchestra. Auch für klimafreundliche Verköstigung ist gesorgt!

Alle Informationen zur KlimaSail 2018 und den Programmflyer zum Hafenfest gibt es hier!

ESW Prämienmodell

Seit dem Jahr 2000 findet in Rostock der Energiesparwettbewerb für Rostocker Schulen statt. Der Grundgedanke der Rostocker Energiesparwettbewerbe ist folgender: Durch einfache Verhaltensänderungen können ca. 10 – 15 % der anfallenden Energiekosten und CO2-Emissionen eingespart werden.
Seit dem Schuljahr 2009/2010 liegt die Federführung der Energiesparwettbewerbe bei der Klimaschutzleitstelle. Sie gilt als Ansprechpartnerin in allen Belangen des Wettbewerbes und begleitet die Schulen während des Wettbewerbs. Sie führt auf Wunsch Vor-Ort-Begehungen und Messungen durch und bietet die kostenlose Ausleihe eines Energiesparkoffers und weiterer Materialien an.

Von den eingesparten Kosten stehen 35% der jeweiligen Schule zur Verfügung, auf weitere 35% können, abhängig von klimarelevanten Aktivitäten der Schule, zugegriffen werden. 30% fließen in die städtische Haushaltskasse. So können die Schulen selbstständig weitere energiesparende Kleininvestitionen tätigen.

Die jährliche Auszeichnungsfeier für die teilnehmenden Schulen findet oft in Kooperation mit städtischen Unternehmen statt, meist mit anschließender Betriebsbesichtigung. Eingeleitet wird das neue Schuljahr mit einer Auftaktveranstaltung für die Lehrerinnen und Lehrer, die gleichzeitig als Austausch untereinander und der Beantwortung von auftretenden Fragen dient.
Etwa die Hälfte der Rostocker Schulen beteiligt sich regelmäßig am Wettbewerb. Insgesamt wurden bisher 8,3 Gigawattstunden Strom und Wärmeenergie in den Schulen eingespart und rund 1.100 Tonnen Kohlendioxidemissionen vermieden.

„Dynamic Light“ ist ein EU-Projekt (INTERREG Central Europe), das die Möglichkeiten einer intelligenten, dynamischen und energieeffizienten Stadtbeleuchtung untersucht. 15 Projektpartner, zu denen Kommunen und Institutionen aus sieben Mitgliedsstaaten gehören, entwickeln Strategien für eine bessere Qualität und Steuerbarkeit dynamischer Lösungen. Hauptaugenmerk liegt auf der Verbesserung der Beleuchtungsqualität bei gleichzeitiger Verringerung der Lichtverschmutzung und des Energieverbrauchs. Weiterhin zielt das Projekt auf die Schaffung von Bewusstsein für den tatsächlichen Bedarf unter Berücksichtigung der Anforderungen von Nutzern an die öffentliche Beleuchtung. Damit wird eine belastbare Grundlage für die Etablierung und Umsetzung künftiger intelligenter Beleuchtungskonzepte in Kommunen geschaffen.
Die Projektziele in Rostock fokussieren sich auf die Schaffung eines Beleuchtungskonzepts, das die Basis für die zukünftige Gestaltung der Straßenbeleuchtung ist und eine Verringerung der Umweltbelastungen zur Folge haben soll. Zur Veranschaulichung ist vorgesehen, beispielhaft eine Pilotanlage zu errichten.
Das Amt für Verkehrsanlagen ist als zuständiges Fachamt der wichtigste Akteur bei der Projektumsetzung. Die Straßenbeleuchtung in Rostock hat einen Anteil von einem Drittel am Stromverbrauch der Stadtverwaltung. Die Reduzierung dieses Energieverbrauchs wäre ein wichtiger und sichtbarer Schritt für den Klimaschutz.

Klimaschutz und Quartiersentwicklung? Das Fachforum der Klimaschutzleitstelle bringt diese beiden Schlüsselthemen für eine zukunftsfähige Stadt zusammen. Dabei geht es um die Reduzierung des Energiebedarfs durch energetische Gebäudemodernisierung und effiziente Energieversorgungssysteme. Vor allem der Ausbau und verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien stehen im Fokus.

Best-Practice-Beispiele sind das Berliner Low-Ex-Nahwärmenetz Eichkamp-Heerstraße und die Zero-Emission-City, bei der durch nachhaltige energetische Quartiersentwicklung aus einer Plattenbausiedlung die Gartenstadt Potsdam-Drewitz entstand.

Welche energetischen Aspekte sind in Warnemünde in Bezug auf eine zukunftsweisende und nachhaltige Energieversorgung relevant und sollten bei der Erarbeitung des Klimaschutzteilkonzeptes berücksichtigt werden? Die Klimaschutzleitstelle sammelt mit den Teilnehmenden des Fachforums Ideen für Warnemünde.

Was hat Klimaschutz mit Stadtentwicklung zu tun? An Hand dieser Frage wollten wir von der Klimaschutzleitstelle mit den Bürgern der Stadt ins Gespräch kommen und für unsere Themen sensibilisieren.
Am Beispiel des Zusammenspiels von Stadthafen und Innenstadt wurden klimaschutzrelevante Themen der Stadtplanung, wie „Kompakt urbane Stadt“, „Konsequenzen des Flächenverbrauchs“, „Verdichtung und Freiräume“, „Stadt der kurzen Weg – Welche Mobilität wollen wir“ sowie „Nutzungsmischung – Arbeiten / Wohnen / Freizeit zusammen denken“ angesprochen.
Was brauchen und wünschen sich Bürger für eine lebenswerte und urbane Stadt? Am Beispiel der Innenstadt und des Stadthafens wurden dazu Modelle in einem lebendigen Diskussionsprozess gestaltet. Mit Jugendlichen, Studenten und Senioren fanden von Mai-Juli 2017 drei Planning-for-Real Workshops mit unterschiedlichen Gruppen der Stadtgesellschaft statt, die im städtischen Diskurs oft nicht ausreichend Berücksichtigung finden. Sehr anschaulich und mit viel Freude wurden Ideen, Wünsche und Anregungen gesammelt und verortet.

Die Modelle und eine Dokumentations-Broschüre mit den Diskussions-Ergebnissen werden von der Klimaschutzleitstelle dem Stadtplanungsamt und allen relevanten Akteuren der Stadtverwaltung, sowie der Kommunalpolitik vorgestellt und übergeben. Eine öffentliche Präsentation ist in Vorbereitung. Ziel ist es, die Ergebnisse bei der Überarbeitung der Rahmenplanung des Stadthafens zu berücksichtigen.

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock beteiligt sich seit 2010 an der bundesweiten Klima-Bündnis-Aktion "Stadtradeln". Die Grundidee: Drei Wochen lang sollen bundesweit in möglichst vielen Kommunen die Autos stehen bleiben und die Bürgerinnen und Bürger auf die Fahrräder steigen. Beruflich und privat sollen die meisten Wege mit dem Rad zurückgelegt und die erradelten Kilometer im persönlichen Online-Kalender auf der Kampagnenhomepage eingetragen werden. Nach Ende der Aktion können die Leistungen der Teams und einzelnen Mitglieder untereinander verglichen werden. Bundesweit ist der Vergleich der teilnehmenden Kommunen untereinander möglich. Neben der bundesweiten Auszeichnung der besten Kommunen durch das Klima-Bündnis, zeichnet Rostock die fleißigsten Radler*innen, die besten Teams, die beste Schule und die besten Schulklassen sowie die beste Kindertagesstätte aus. Die Ehrungen der Stadtradlerinnen und Stadtradler und ihrer Teams finden immer im September zum Klima-Aktionstag in der Langen Straße statt.


2017 sind 2.263 Radlerinnen und Radler in 101 Teams für das Rostocker STADTRADELN geradelt. Das sind 57 Radler und 20 Teams mehr als im Vorjahr. Fast 300.000 km kamen zusammen, eine Strecke die 7-mal um den Äquator reicht und 41,7 t CO2 wurden eingespart! Ein voller Erfolg für alle Stadtradlerinnen und Stadtradler und die Organisatoren.

Aushang Energiespar-Party
Plakat SPARTY | Foto: Janes von Moers

SPARTY - das ist (Energie)Sparen und Party. Bei der Energiespar-Party werden im lockeren Rahmen die Möglichkeiten zum Sparen von Energie und damit auch zum Einsparen von Kosten aufgezeigt. Hier ist in den meisten privaten Haushalten immer noch Luft nach oben! Neben Energiespartipps und vielen Informationen rund ums Thema Energie gibt es auch ein "Pubquiz".

Rostock hat mit der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern (VZ MV) und dem Stromspar-Check Kommunal (SSC) zwei kompetente Akteure im Bereich Energieberatung und Energiesparen, sie helfen, Klimaschutz in den Alltag einzubauen.

Energiesparen für Mieter*innen: • Die größten Stromfresser • Beleuchtung • Heizkosten senken • Kostenfreie Beratungen • Tipps & Tricks – was kann ich tun?

Die VZ MV präsentiert ihr Angebot von der stationären über die aufsuchende Beratung bis hin zu Informationen zur energetischen Sanierung.

Der Stromsparcheck stellt sein weitreichendes Beratungsangebot mit Installation kostenloser Soforthilfe für einkommensschwache Haushalte dar.

Bei gemütlichem Ausklang mit kleinem Imbiss stehen alle Ansprechpartner*innen noch für individuelle Beratungen an den Themeninseln zur Verfügung.

Veranstalter sind der Stromspar-Check, die Verbraucherzentrale M-V und die Klimaschutzleitstelle der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.