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Bürgerschaft beschließt Strategie zur Förderung der Elektromobilität

Die Hansestadt Rostock unterstützt die Verbreitung und Akzeptanz von Elektromobilität auf kommunaler und regionaler Ebene. Die Entwicklung einer Elektromobilitätsstrategie und eines Aktionsplans stellt hierbei einen wichtigen Schritt dar.

Beide wurden in enger Abstimmung zwischen einer Projektlenkungsgruppe und einem externen Berater erarbeitet. Die Strategie wurde im März 2015 und der Aktionsplan im März 2016 von der Rostocker Bürgerschaft beschlossen. In die Erarbeitung flossen die Ergebnisse aus zwei Elektromobilitätsforen ein, welche die lokalen und regionalen Akteure aus Stadtverwaltung, Verbänden, Unternehmen und von Forschungseinrichtungen in Rostock zusammen brachten.

„Rostock setzt schon lange und zunehmend auf die e-Mobilität, denken wir nur an die Straßenbahnen und elros-Mieträder oder die dutzenden e-Autos und Pedelecs in den Firmenflotten. Kommunale Unternehmen wie die Stadtwerke Rostock, die Rostocker Straßenbahn AG und die Wohnungsgesellschaft WIRO übernehmen hier wie auch die Stadtverwaltung eine Vorbildrolle. Mit der vorliegenden Strategie und dem Aktionsplan werden wir zum Vorreiter in der Elektromobilität im Land“, betont Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus.

In fünf Handlungsfeldern der Strategie werden mögliche Maßnahmen für einen Aktionsplan erörtert. So werden im Handlungsfeld „Öffentlicher Nahverkehr“ multimodale Verknüpfungspunkte vorgeschlagen und im Handlungsfeld „Die elektrifizierte Kommune“ eine Verbesserung des Fuhrparkmanagements, mehr e-Fahrzeuge und die

Kooperation mit Car-Sharing-Unternehmen. Im Tourismus werden mögliche e-Mobilitätskonzepte für das Seebad Warnemünde erörtert. Auch soll zukünftig entsprechend dem Motto „Teilen statt Besitzen“ verstärkt das Auto- und Rad-Teilen in der Hansestadt Rostock gefördert werden.

Die Erarbeitung der Elektromobilitätsstrategie wurde anteilig mit Mitteln aus dem Projekt „elmos“ der Europäischen Union finanziert. In dem im „südlichen Ostsee-Programm“ angesiedelten Projekt befassen sich acht Partner mit der Elektromobilität als integralem Bestandteil städtischer Verkehrskonzepte in kleinen und mittleren Städten. Federführend in dem Projekt ist die Rostocker Straßenbahn AG.

 

Bereits in den 1930er Jahren machten sich einige Mutige auf den Weg, um sich mit Autos auf der Strecke von Tallin nach Monte Carlo in einem Rennen zu messen. Seit 2011 nehmen nur rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge am Rennen teil und werden am Ziel Monte Carlo von Prinz Albert von Monaco empfangen. Neben dem Gedanken der Kooperation verschiedenster europäischer Länder stehen ebenfalls der Umweltgedanke und der Aufbruch in ein neues technologisches Zeitalter im Vordergrund.

Am 23. September 2018 machte der Electric-Marathon das erste Mal in seiner Geschichte einen Zwischenstopp in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Die 11 Fahrzeuge mit Fahrern aus Estland, Finnland, Russland, Japan, Monaco und Deutschland stoppten auf dem Neuen Markt, um für die nächste Etappe nach Hamburg Strom zu tanken. Begrüßt wurden diese von Julian Müller, Klimaschutzmanager aus der Stabsstelle Mobilitätsmanagement der Stadtverwaltung. Während des 5 stündigen Aufenthalts blieb viel Zeit für den Austausch mit interessierten Bürgern und den Teilnehmern der Ralley. Auf einer Siegerehrung für die Gewinner der Zwischenetappe sprachen Holger Matthäus (Senator für Bau und Umwelt) und Juri Tamm (Leiter des Electric Marathon) am nachmittag ihre Grußworte aus. Am 29. September werden die Fahrer am Zielpunkt in Monaco erwartet.

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RSAG bietet mit "elros" vollautomatisches Pedelec-Verleihsystem an

An 5 Stationen in der Stadt und im Umland bietet die RSAG seit 2014 die Ausleihe von Pedelecs an. Zielgruppe sind Berufspendler, aber auch Touristen und Alltagsradler können die robusten und trotzdem flinken elektrisch unterstützten Räder nutzen. Rad fahren mit Rückenwind - unbedingt ausprobieren.

www.elros-leihen.de