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Einweihung der Skulptur „Empathie“ zur Erinnerung an die rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen 1992

Pressemitteilung vom 17.08.2018 - Stadt und Politik / Kultur, Freizeit, Sport

Am Freitag, 24. August 2018, um 14 Uhr wird die Skulptur „Empathie“ der Künstlergruppe SCHAUM auf dem Doberaner Platz eingeweiht. Sie ist Teil einer Figurengruppe, die unter dem Titel „Gestern Heute Morgen“ an die rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen 1992 erinnert. Die fünf Skulpturen „Politik“, „Selbstjustiz“, „Staatsgewalt“, „Medien“ und „Gesellschaft“ wurden im August 2017 in verschiedenen Rostocker Stadtteilen eingeweiht.

Anlässlich der Einweihung der Skulptur „Empathie“ sprechen Torsten Benz, Geschäftsführer des Vereins Waldemar Hof; Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters und Senator für Finanzen, Verwaltung und Ordnung; Hatice Akyün, Journalistin und Schriftstellerin, sowie Juri Rosov, Vorsitzender des Migrantenrates der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

Die Skulptur „Empathie“ entstand auf Initiative des Vereins Waldemar Hof. Sie zeigt den Raum zwischen zwei Menschen, die sich umarmen. Das Kunstwerk erweitert das Konzept des dezentralen Erinnerns und Mahnens an die rassistischen Ausschreitungen um einen Ort des Nachdenkens über Fragen nach den grundlegenden Voraussetzungen friedlicher Konfliktlösungen und der Mitmenschlichkeit in unserer offenen Gesellschaft.

Die Künstlergruppe SCHAUM ist anwesend.

Im Anschluss eröffnet der Migrantenrat der Stadt Rostock die jährlich stattfindenden Multikulturellen Wochen im Waldemar Hof, Waldemarstraße 33.

Bunt statt braun e. V. und das Dokumentationszentrum „Lichtenhagen im Gedächtnis“ werden die Einweihung des Kunstwerks durch die Ausstellung „Von Menschen, Ansichten und Gesetzen. Rostock-Lichtenhagen – Mitten unter uns begleiten. Die Ausstellung ist am 24. August von 12 Uhr bis 17 Uhr im Peter-Weiß-Haus, Doberaner Straße 21, zu sehen.