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Startschuss für den Stadtdialog: Ideen für Rostocks Zukunftsplan gesucht

Anna-Lena Winkler (links) und Felicitas Ilge in der Rathaushalle
Anna-Lena Winkler (links) und Felicitas Ilge in der Rathaushalle
Foto: Frank Hormann/Fotoagentur nordlicht

Pressemitteilung vom 12.01.2018:

Am Freitag, dem 12. Januar 2018 gab Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski im Rathaus den Startschuss für den Stadtdialog zum Zukunftsplan, dem Flächennutzungsplan (FNP) der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Unter dem Motto „Wie soll Dein Rostock wachsen?“ können die Rostockerinnen und Rostocker bis Ende 2018 online, an Mitmach-Ständen und bei Veranstaltungen ihre Wünsche einbringen und diskutieren. Die Ergebnisse fließen in den Vorentwurf für den Flächennutzungsplan ein, den die Stadt ab 2019 ausarbeitet.

Im Mai 2017 hat die Rostocker Bürgerschaft die Aufstellung des neuen Flächennutzungsplans beschlossen. Anlass waren Prognosen, nach denen die Zahl der Einwohner in den kommenden 20 Jahren um rund 25.000 steigen wird. „Um das Wachstum vorausschauend zu gestalten, müssen wir heute die Weichen für die Zukunft stellen“, unterstreicht Senator Dr. Müller-von Wrycz Rekowski.

Zum Auftakt können die Teilnehmenden in einer ersten Online-Beteiligung im Zeitraum vom 12. Januar bis zum 9. Februar 2018 auf der Internetseite www.zukunftsplan-rostock.de ihre Wünsche und Meinungen äußern und sich an einer Umfrage zu zentralen Fragen der Stadtentwicklung beteiligen. Alternativ können Ideen an einem Mitmach-Mobil eingereicht werden, das an vier Januartagen in Rostock unterwegs ist.

Die bereits geäußerten Wünsche sowie Anlass und Ziele des Stadtdialoges werden am 19. Februar 2018 während eines ZUKUNFTS-FORUMs in der Kulturbühne Moya vorgestellt. Im Frühjahr wird in fünf Workshops vertieft zu den Themenschwerpunkten Wohnen, Arbeiten, Mobilität und Infrastruktur, Soziales sowie Umwelt gearbeitet, bevor Ende September in einem großen ZUKUNFTS-WORKSHOP mögliche Entwicklungs-Szenarien für Rostock diskutiert werden. Im ERGEBNIS-FORUM Ende November 2018 wird über das bis dahin Erreichte informiert. Jede Dialog-Phase wird durch eine Online-Beteiligung begleitet.

Die Ergebnisse des Stadtdialoges fließen in den Vorentwurf für den Flächennutzungsplan ein, dessen Erarbeitung ab 2019 beginnt. Die Bürgerschaft wird voraussichtlich 2020 über Inhalte und Ziele des Vorentwurfs entscheiden. Es schließt sich dann das förmliche Verfahren nach dem Baugesetzbuch mit weiterer Öffentlichkeitsbeteiligung an.

„Je früher und intensiver die verschiedenen Interessen diskutiert werden, desto größer ist am Ende auch der Konsens über diesen für die Stadt so wichtigen Plan“, sagt Ralph Müller, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft, das den Dialog steuert. Mit der Umsetzung wurde das Hamburger Kommunikationsbüro SUPERURBAN beauftragt, in Kooperation mit Markus Birzer (Moderation) und dem Büro We-Build.City (Online-Beteiligung).

Hintergrund

Was ist der Anlass für den Stadtdialog?
Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist der zentrale Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort in Mecklenburg-Vorpommern. Laut aktuellen Prognosen wird die Zahl der Bewohner in den nächsten 20 Jahren weiter um mindestens 25.000 Menschen ansteigen. Es werden neue Bau- und Freiflächen für unterschiedlichste Bedürfnisse erforderlich, um den Bedarf von zukünftig rund 230.000 Einwohnerinnen und Einwohnern befriedigen zu können. Für das zu erwartende Wachstum wird die Stadt den neuen Flächennutzungsplan (FNP) ausarbeiten. Der Plan legt fest, welche Flächen künftig für Wohnungsbau, Gewerbe und Industrie sowie für Wissenschaft und Forschung aber auch für Freizeit- und Erholung, städtisches Grün und Verkehrswege bereitgestellt werden.

Was ist ein Flächennutzungsplan?
Der Flächennutzungsplan (FNP) legt für das gesamte Gebiet von Rostock in groben Zügen die künftige Nutzung fest: Wo wird gewohnt? Wo ist welches Gewerbe? Wo sind welche Infrastrukturen? Welche Flächen werden künftig nicht baulich genutzt? Der FNP ist wichtig: Auf seiner Grundlage entstehen alle rechtsverbindlichen Bebauungspläne der Stadt.

Was passiert mit den Beiträgen aus dem Beteiligungsprozess?
Alle Beiträge (Online-Beteiligung, Mitmach-Tour, Veranstaltungen) werden gesichert und auf der Internetseite öffentlich dokumentiert. Nach dem abschließenden Forum werden die Ergebnisse der Beteiligung in einer Broschüre zusammengefasst, die als Entscheidungshilfe an die Rostocker Politik übermittelt wird.

Wie geht es nach dem ERGEBNIS-FORUM weiter?
Mit dem Ergebnis-Forum endet diese Phase des Stadtdialoges. Anschließend wird ab 2019 zunächst mit der Erarbeitung des Vorentwurfs des Flächennutzungsplans begonnen. Dieser wird dann in weiteren Beteiligungsverfahren wieder öffentlich diskutiert.

Wo und wann ist das Mitmach-Mobil im Einsatz?
Sonnabend, 13. Januar 2018: Kröpeliner Tor-Center (von 14 bis 18 Uhr)
Donnerstag, 18. Januar 2018: Hauptbahnhof Rostock, Südseite (von 15 bis 19 Uhr)
Freitag, 19. Januar 2018: Uni-Mensa Südstadt, Albert-Einstein-Straße 6a (von 10 bis 14 Uhr)
Sonnabend, 20. Januar 2018: Einkaufszentrum Warnow Park (von 10 bis 14 Uhr)

Weiterführende Links

www.zukunftsplan-rostock.de


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