Hansestadt Rostock - Rathaus Grafik: Startseite, Text: Willkomen, Darstellungsdetails: Blaue und lila Welle mit Logo der Hansestadt Rostock
Suche

Oberbürgermeister Roland Methling: Rostock ist und bleibt weltoffen - Frieden und Menschenwürde für alle

Oberbürgermeister Roland Methling
Oberbürgermeister Roland Methling
Foto: Hansestadt Rostock

Pressemitteilung vom 12.07.2018:

Für verantwortungsvolle und menschenwürdige Entscheidungen in der Flüchtlingspolitik hat sich Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling ausgesprochen. „Unsere Hanse- und Universitätsstadt Rostock hat bereits seit vielen Jahren keine geschlossene Stadtmauer mehr und im Herbst 2016 nachdrücklich bewiesen, dass Toleranz, Weltoffenheit und Solidarität in der Stadtgesellschaft fest verankert sind. Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock unterstützt jede Bewegung, die sich für Frieden, Freiheit und menschenwürdige Lebensbedingungen stark macht", so der Oberbürgermeister.

„Zum 800-jährigen Stadtjubiläum haben wir mit klaren Worten formuliert: Aus dem wiedergewonnenen Wohlstand erwächst der Hanse- und Universitätsstadt Rostock auch zusätzliche Verantwortung für Dritte, für die dritte Welt", unterstrich der Oberbürgermeister.

„Wenn die Initiatoren der „Seebrücke" ohne Wenn und Aber zum Ausdruck bringen wollen, dass Rostock, Deutschland, Europa und die Industrienationen dieser Welt deutlich mehr und das schneller tun müssen, um das Leid von Betroffenen zu mindern, dann findet das auch persönlich meine volle Unterstützung. Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller hat hier wirklich bemerkenswerte Denkansätze. Zur Ehrlichkeit gehört dann aber immer, dass zusätzliche Unterstützung für die dritte Welt immer auch zusätzliche Belastung wie zum Beispiel eine Mehrwerksteuererhöhung oder die Zurückstellung von Leistungen des Staates für die eigene Bevölkerung wie zum Beispiel kostenlose KiTa-Plätze oder ganz persönlicher Verzicht bedeutet. Leider halte ich aber ein Freiwilligenprinzip für die Größe der anstehenden Aufgaben für unrealistisch. Hier ist deshalb an erster Stelle der Mut der Bundesregierung und des Bundestages als gesetzgebendes Organ gefragt und gefordert.

Satire, so scheint es mir, ist da wenig geeignet und dieser großen Aufgabe nicht angemessen", so Oberbürgermeister Roland Methling mit Bezug auf eine satirische Plakataktion „Seebrücke des Bundes".


Artikel als PDF anzeigen

 anzeigen

| zurück | Seitenanfang |
| Seite drucken |