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Vollzug Wasserrecht

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock lebt seit jeher und in besonderem Maße von und mit dem Wasser, wobei es nicht übertrieben ist, die Warnow als Lebensader der Stadt zu bezeichnen. Während die Unterwarnow als Schifffahrtsstraße und als Hafengewässer von hafen- und gewässergebundenen Unternehmen sowie für Freizeitaktivitäten intensiv genutzt wird, steht die Oberwarnow als Trinkwasserreservoir der Stadt und des Umlandes unter besonderem Schutz. Bei alledem soll der Fluß nach Möglichkeit auch noch Naturraum bleiben.

Die vielfältigen, sich teilweise überlagernden Interessen finden in der Zuordnung dieses Gewässers ihren Ausdruck.
Wegen ihrer Bedeutung ist die Warnow gemäß Landeswassergesetz ein "Gewässer erster Ordnung". Stromunterhalb der Eisenbahnbrücke nach Stralsund gehört die Warnow - mit Ausnahme einiger städtischer Hafengewässer - gleichzeitig zu den Bundeswasserstraßen. Gewässer erster Ordnung sind Eigentum des Landes. Die Bundeswasserstraßen werden durch die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes verwaltet.
Die allgemeine Gefahrenabwehr zum Schutz der Warnow vor Verunreinigungen wird durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock sowie durch das Sataatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt MM wahrgenommen.

Die Warnow nimmt auf dem Gebiet der Hansestadt das Wasser vieler Bäche und Gräben auf. Einige sind in Rohrleitungen gefasst. Aber nicht nur diesen Fließgewässern, den "Gewässern zweiter Ordnung", gilt das Augenmerk, sondern auch den Standgewässern (Seen, Teiche, Sölle) und dem Grundwasser.

Aufgabe der Unteren Wasserbehörde ist es, im Bereich der städtischen Gewässer, einschließlich des Grundwassers, für die Benutzung, den Schutz und die Unterhaltung der Gewässer im Einzelfall die notwendigen Anordnungen zu treffen.

Die Tätigkeit der Abteilung Wasser und Boden liegt schwerpunktmäßig beim Gewässerschutz, und hier besonders in den Trinkwasserschutzzonen an der Warnow. Häufig wird verkannt, dass von Verunreinigungen der Böden mit Schadstoffen eine erhebliche Gefahr für das Trinkwasser ausgeht. Vielfach gelangen Schadstoffe durch Versickerung und Auswaschung ins Grundwasser oder in die Oberflächengewässer.

Alarmdienst Gewässerschutz

Stoffe oder deren Reaktionsprodukte, die geeignet sind, Wasser in seiner natürlichen Zusammensetzung zu verunreinigen oder in seinen Eigenschaften nachteilig zu verändern, z.B. Mineralölprodukte, Lösemittel, Säuren, Laugen, Schwermetalle.
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Wasserrecht und Überwachung

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