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Rostock gedenkt von Zwangsarbeit Betroffenen

Pressemitteilung vom 24.01.2019 - Umwelt und Gesellschaft / Stadt und Politik

Ehrendes Gedenken am Sonntag ab 14 Uhr auf dem Neuen Friedhof

Von Zwangsarbeit Betroffene stehen im Mittelpunkt einer Ehrung am Sonntag, 27. Januar 2019, als Gedenktag für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft des Nationalsozialismus. Um 14 Uhr beginnt in der Großen Feierhalle auf dem Neuen Friedhof, Satower Straße 16, eine Gedenkveranstaltung. Die Reden halten Bürgerschaftspräsident Dr. Wolfgang Nitzsche und Prof. Dr. Oliver Plessow vom Fachgebiet Didaktik der Geschichte am Historischen Institut der Universität Rostock. Das Programm gestalten Musikerinnen der Hochschule für Musik und Theater Rostock sowie die Jugendtheatergruppe „Freigeister“ mit einer Lesung aus Dokumenten von Zeitzeugen. Im Anschluss gegen 15.30 Uhr erfolgt eine Kranzniederlegung am Gräberfeld von Zwangsarbeitern und Juden. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Außerdem wird um 13 Uhr am Ehrenmal für die Opfer des Faschismus am Rosengarten ein stilles Gedenken abhalten.

Seit einem Beschluss der Bürgerschaft vom 4. April 2012 gedenkt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock den verschiedenen Opfergruppen von Krieg und Gewaltherrschaft unter Einbeziehung von wissenschaftlichen Einrichtungen, Opferverbänden und interessierten Rostockerinnen und Rostockern im Rahmen von besonderen Veranstaltungen.