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Stand: 21.09.2021, 14:24:53 Uhr

In der heutigen Zeit werden mögliche Schadens- und Katastrophenereignisse immer komplexer und erfordern mitunter die Warnung der Bevölkerung vor unterschiedlichsten Gefahren. Als Beispiel seien hier Naturereignisse wie Sturmfluten, Hochwasser, Großbrände, Unwetter oder aber Bombenfunde und Gefahrgutunfälle zu nennen.

Zur Warnung und Information seiner Einwohner greift die Hanse- und Universitätsstadt Rostock in Zusammenarbeit mit anderen Beteiligten auf verschiedene Warnmittel zurück. Das zugrundeliegende System der Warnung und die zugehörigen Bausteine werden auf dieser Internetseite beschrieben. Zudem erhalten Sie hier Links zu weiterführenden Informationsquellen, beispielsweise dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Die Warnung der Bevölkerung im Verteidigungsfall obliegt dem Bund. Hierzu wurde das Modulare Warnsystem – kurz MoWaS – entwickelt. Dieses System steht weiterhin den Ländern und Kommunen sowie beispielsweise dem Deutschen Wetterdienst für die Verbreitung ihrer Warnungen zur Verfügung.

Über MoWaS wird eine breite Palette unterschiedlichster Warnmultiplikatoren und Warnmittel angesteuert. Hierdurch ist es möglich, die Bevölkerung auch bei Ausfall einzelner Übertragungswege auf anderen Kanälen zu erreichen. Beispielsweise sind alle namhaften Rundfunk- und Telemedienbetreiber an MoWaS angeschlossen und haben sich verpflichtet, bei entsprechenden Lagen programmunterbrechend Warnmeldungen zu verbreiten. Darüber hinaus gehören zu den Warnmultiplikatoren Kommunikationsmittelanbieter, Betreiber Kritischer Infrastrukturen wie die Deutsche Bahn oder verschiedene privatwirtschaftliche Betreiber von Warn-Apps.

Die Warnung der Bevölkerung auf dem Gebiet der Hanse- und Universitätsstadt Rostock basiert auf der Nutzung des Modularen Warnsystems. In der Integrierten Leitstelle der Berufsfeuerwehr Rostock können Warnmeldungen zu unterschiedlichsten Ereignissen an beteiligte Behörden (Lagezentrum des Innenministeriums, Landes- und Bundespolizei), lokale Medien (NDR, Ostseewelle, Printmedien) und Warn-Apps (HRO!app, BIWAPP, NINA) gesendet werden. Ergänzend zu den genannten Warnmultiplikatoren betreibt die Hanse- und Universitätsstadt ein Netz von über einem Dutzend Sirenen zur flächendeckenden Warnung.


Informationsvideo zur Warnung der Bevölkerung

Im Ernstfall muss die Technik funktionieren und jeder Handgriff sitzen! Aus diesem Grund findet am ersten Samstag des April und Oktober um 11:00 Uhr der Rostocker Warntag statt.  Neben der Funktionsüberprüfung der Sirenenanlagen im Stadtgebiet soll die Warnung als solches beprobt werden. Hierzu wird durch das Brandschutz- und Rettungsamt eine entsprechende Warnmeldung über das MoWaS an die Warnmultiplikatoren übersendet. Die dazugehörigen Informationen und Handlungsanweisungen erhalten Sie innerhalb kürzester Zeit bei den beteiligten Medien und Kommunikationsmitteln.

In zeitlichen Abständen werden die Warntöne „Warnung“, „Feuer“ und „Entwarnung“ abgespielt.

Nutzen Sie den Rostocker Warntag um sich mit den verschiedensten Warnmitteln vertraut zu machen und für den Ernstfall gerüstet zu sein! Weiterführende Informationen zu verschiedenen Warnmultiplikatoren erhalten Sie auf dieser Seite.