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Stand: 10.09.2026, 16:43:24 Uhr

Nächster Rostocker Warntag!: 03.04.2027

Im Ernstfall muss die Technik funktionieren und jeder Handgriff sitzen! Aus diesem Grund findet am ersten Samstag des April um 11:00 Uhr der Rostocker Warntag statt.  Neben der Funktionsüberprüfung der Sirenenanlagen im Stadtgebiet soll die Warnung als solches beprobt werden. Hierzu wird durch das Brandschutz- und Rettungsamt eine entsprechende Warnmeldung über das MoWaS an die Warnmultiplikatoren übersendet. Die dazugehörigen Informationen und Handlungsanweisungen erhalten Sie innerhalb kürzester Zeit bei den beteiligten Medien und Kommunikationsmitteln.

In zeitlichen Abständen werden die Warntöne „Warnung“, „Feuer“ und „Entwarnung“ abgespielt.

Nutzen Sie den Rostocker Warntag um sich mit den verschiedensten Warnmitteln vertraut zu machen und für den Ernstfall gerüstet zu sein! Weiterführende Informationen zu verschiedenen Warnmultiplikatoren erhalten Sie auf dieser Seite.

Der Bundesweite Warntag - Was ist das?

Der Bundesweite Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Er findet in der Regel am zweiten Donnerstag im September statt.

Ziel des jährlichen Aktionstages ist es, die verschiedenen Warnsysteme und die Abläufe dahinter zu testen. Gleichzeitig soll die Bevölkerung die unterschiedlichen Möglichkeiten kennenlernen, über die sie im Ernstfall gewarnt werden kann. Mögliche Schadens- und Katastrophenereignisse werden immer komplexer und erfordern mitunter die Warnung der Bevölkerung vor unterschiedlichsten Gefahren. Darunter fallen zum Beispiel Naturereignisse wie Sturmfluten, Hochwasser, Großbrände und Unwetter oder aber Bombenfunde und Gefahrgutunfälle.

Dabei wird die gesamte Warnkette betrachtet: von der Auslösung einer Warnung über die technische Übermittlung bis hin zum Empfang bei den Menschen.

Der Warntag kann außerdem Schwachstellen sichtbar machen. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen dabei, Warnsysteme und Warnabläufe weiterzuentwickeln.

Was passiert am Bundesweiten Warntag?

Unter Federführung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe werden gegen 11 Uhr werden sämtliche Warnmultiplikatoren, welche an das Modulare Warnsystem des Bundes angeschlossen sind, ausgelöst. Hierzu zählen insbesondere Warn-Apps und unterschiedliche Warnmittel wie Radio und Fernsehen. Es kann sein, dass die verschiedenen Warnmittel zeitversetzt ausgelöst werden.

Zur Warnung und Information seiner Einwohner greift die Hanse- und Universitätsstadt Rostock in Zusammenarbeit mit anderen Beteiligten auf verschiedene Warnmittel zurück. Das zugrundeliegende System der Warnung und die zugehörigen Bausteine werden auf dieser Internetseite beschrieben. Zudem erhalten Sie hier Links zu weiterführenden Informationsquellen, beispielsweise dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Wie werde ich im Ernstfall gewarnt?

Im Ernstfall gibt es nicht nur einen Warnweg. Deutschland setzt auf einen Mix verschiedener Warnmittel, damit möglichst viele Menschen erreicht werden können.

Je nach Gefahr und Situation können unter anderem folgende Warnwege zum Einsatz kommen:

  • Sirenen
  • Warn-Apps, zum Beispiel NINA oder HRO!
  • Cell Broadcast
  • Radio und Fernsehen
  • digitale Informationssysteme
  • Internetseiten und soziale Medien
  • Lautsprecherwagen

Welche Warnmittel eingesetzt werden, hängt von der jeweiligen Gefahrensituation und den örtlich verfügbaren Warnmöglichkeiten ab.

Wichtig: Nicht jeder Warnkanal erreicht automatisch alle Menschen. Genau deshalb ist der Warnmittelmix so wichtig.

Warnmix für Deutschland - Auf diesen Wegen wird gewarnt

Cell Broadcast: Warnungen direkt aufs Handy

Cell Broadcast - Warnung der Bevölkerung
Cell Broadcast | Foto: ISF-Projekt Warnung der Bevölkerung

Mit Cell Broadcast können Warnmeldungen direkt auf kompatible Handys und Smartphones geschickt werden. Eine zusätzliche App oder Registrierung ist dafür nicht erforderlich. Das System ermöglicht die Zustellung von Warnmeldungen über die vorhandene Mobilfunkinfrastruktur an alle betroffenen Mobilfunkendgeräte in einem betroffenen Gebiet. So kann der Benutzer durch das Endgerät telefonieren und Nachrichten versenden. Cell-Brodcasting macht sich diese Technologie in umgekehrter Reihenfolge zu Nutze.

Damit eine Warnung empfangen werden kann, sollte das Mobiltelefon

  • eingeschaltet sein,
  • sich nicht im Flugmodus befinden und
  • die technischen Voraussetzungen für Cell Broadcast erfüllen.

Für aktuelle Informationen und Hinweise zu den technischen Voraussetzungen empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die Einstellungen des eigenen Geräts zu prüfen.

Viele Fragen zum Cell-Brodcasting wurden durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter dem nachfolgenden Link beantwortet:

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: FAQ - Cell Broadcast

Muss ich am Warntag etwas tun?


Beim Bundesweiten Warntag handelt es sich um eine Probewarnung. Sie müssen am Bundesweiten Warntag nichts unternehmen.

Wenn Sie eine Warnung auf Ihrem Smartphone erhalten, eine Sirene hören oder eine andere Warnmeldung wahrnehmen, können Sie die Gelegenheit nutzen, sich mit dem jeweiligen Warnmittel vertraut zu machen.

Der Warntag ist außerdem ein guter Anlass, sich einmal grundsätzlich mit dem Thema Warnung und Selbstvorsorgezu beschäftigen. 

Keine Warnung erhalten – was nun?

Beim Bundesweiten Warntag werden verschiedene Warnwege getestet. Nicht jede Person muss über jeden Warnkanal eine Warnung erhalten.

Wenn Sie beispielsweise keine Warnung auf Ihrem Smartphone erhalten, bedeutet das deshalb nicht automatisch, dass etwas nicht funktioniert.

Der Warntag soll gerade dabei helfen, mögliche Schwachstellen in den Warnsystemen und Warnabläufen zu erkennen.

Ihre Erfahrungen sind deshalb wichtig: Das BBK bietet ab 11 Uhr am 10. September eine Online-Umfrage an. Dort können Sie mitteilen, ob und auf welchem Weg Sie die Probewarnung erreicht hat.