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JUGEND STÄRKEN im Quartier

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Programmlogo | Foto: JUGEND STÄRKEN im Quartier

Das Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) wird seit Jahresbeginn 2015 zunächst für vier Jahre in förderungsfähigen Stadt‐und Ortsteilen von 185 Kommunen in 15 Bundesländern umgesetzt. Dafür stehen rund 115 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und 5 Millionen Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung.

Das ressortübergreifende ESFVorhaben unterstützt junge Menschen mit Startschwierigkeiten beim Übergang von der Schule in den Beruf mit aufsuchender Arbeit, Beratung und Einzelfallhilfe (Jugendsozialarbeit). Ziel ist, individuelle Hürden auf dem Weg Richtung Ausbildung und Arbeit zu überwinden und eine schulische, berufliche und soziale Integration zu ermöglichen. Ergänzend können Mikroprojekte realisiert werden, die neben der Entwicklung der Jugendlichen der Aufwertung von Quartieren dienen.

Bundesjugendministerin Manuela Schwesig: „Mit dem Programm holen wir Jugendliche zurück in die Mitte der Gesellschaft und vermeiden somit, dass sich soziale Probleme in bestimmten Stadtteilen zuspitzen. Wir helfen jungen Menschen, die den Übergang in die Arbeitswelt aus eigener Kraft oder mit den Standardinstrumenten der Arbeitsmarktpolitik nicht meistern, weil sie zum Beispiel aus schwierigen familiären Verhältnissen stammen oder vor anderen Herausforderungen stehen. Fachkräfte der Jugendsozialarbeit unterstützen sie, individuelle Hürden auf dem Weg zu überwinden, damit sie eine neue Perspektive für die Zukunft gewinnen."

Bundesbauministerin Barbara Hendricks: „Wir bündeln die Ressourcen für benachteiligte Jugendliche und für problematische Stadtund Ortsteile, insbesondere auch für die Gebiete unseres Städtebauförderungsprogrammes ‚Soziale Stadt‘. Projekte wie die Organisation interkultureller Nachbarschaftsfeste oder das Anlegen eines Gemeinschaftsgartens auf einer Brachfläche stärken nicht nur die Kompetenzen der Jugendlichen, sondern auch das soziale Wohnumfeld und die Nachbarschaften vor Ort. ‚JUGEND STÄRKEN im Quartier‘ ist somit ein wichtiger Beitrag der Bundesregierung für eine fachübergreifende, integrierte, soziale Stadtentwicklung."

JUGEND STÄRKEN im Quartier in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock

Das ESF- Bundesprogramms „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ ist in der Hansestadt Rostock angekommen.

Das neue ESF- Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) wird seit Jahresbeginn 2015 zunächst für vier Jahre  neben 184 weiteren Kommunen auch in der Hansestadt Rostock umgesetzt. 

Das ressortübergreifende ESF‐Vorhaben unterstützt junge Menschen mit Startschwierig-keiten beim Übergang von der Schule in den Beruf mit aufsuchender Arbeit, Beratung und Einzelfallhilfe (Jugendsozialarbeit). Ziel ist, individuelle Hürden auf dem Weg Richtung Ausbildung und Arbeit zu überwinden und eine schulische, berufliche und soziale Integration zu ermöglichen. Ergänzend können Mikroprojekte realisiert werden, die neben der Entwicklung der Jugendlichen der Aufwertung von Quartieren dienen. Informationen zum Programm finden sich unter www.jugend­staerken.de.

„Mit dem Programm holen wir Jugendliche zurück in die Mitte der Gesellschaft und vermeiden somit, dass sich soziale Probleme in bestimmten Stadtteilen zuspitzen. Wir helfen jungen Menschen, die den Übergang in die Arbeitswelt aus eigener Kraft oder mit den Standardinstrumenten der Arbeitsmarktpolitik nicht meistern, weil sie zum Beispiel aus schwierigen familiären Verhältnissen stammen oder vor anderen Herausforderungen stehen. Fachkräfte der Jugendsozialarbeit unterstützen sie, individuelle Hürden auf dem Weg zu überwinden, damit sie eine neue Perspektive für die Zukunft gewinnen.“ (Bundesjugendministerin Manuela Schwesig)

Das ESF- Programm wird in der HRO von der Koordinierungsstelle des Amtes für Jugend und Soziales unter Einbeziehung der erfahrenen Träger der freien Jugendhilfe Lunte e. V. und IN VIA e.V. sowie durch das AFW Arbeitsbildungs- und Fortbildungswerk GmbH umgesetzt. Sie erreichen uns zentral unter der Tel. Nr.  (0381) 381 1027 oder per Mail unter mario.schmiedel@rostock.de

Programm bietet jungen Menschen eine Perspektive

Die Teilnahme der Hansestadt Rostock am durch ESF-Mittel geförderten Bundesprogramm "JUGEND STÄRKEN im Quartier" soll einen Beitrag zu einer sozialen Stadtentwicklung in benachteiligten Fördergebieten der Hansestadt Rostock leisten, denn Zukunftschancen und Lebensqualität hängen auch vom Wohnort ab. Langzeitarbeitslose und gering qualifizierte Jugendliche aus benachteiligten Vierteln haben es oft schwer, auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu bestehen. Damit droht sich die Schere zwischen Menschen mit und ohne Beschäftigung weiter zu öffnen, was zu einer sozialgesellschaftlichen Stagnation oder wirtschaftlichen Abwärtskaskade der Fördergebiete führen kann.  

Anhand von Indikatoren und Statistikzahlen wurden vier Fördergebiete in der Hansestadt Rostock identifiziert, die einen erhöhten Förderbedarf aufweisen und sich besonders durch die hohen Zahlen an Jugendarbeitslosigkeit auszeichnen (im Vergleich zu HRO oder an vergleichbaren Ortsteilen innerhalb der HRO). Sämtlichen Ortsteilen ist gemein, dass sie darüber hinaus, über eine überdurchschnittliche hohe Anzahl an jungen Menschen unter 27 Jahren verfügen, gemessen an der Gesamteinwohnerzahl der Ortsteile, die im Sinne des §13 SGB VIII auf erhöhte Unterstützung zur schulischen/beruflichen und sozialen Integration angewiesen sind. 

Diesen Ortsteilen werden deshalb innerhalb der Förderperiode (2015-2018) verstärkt sozialpädagogische Angebote zur Verfügung gestellt, um junge Menschen zu unterstützen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf eine solche Unterstützung angewiesen sind. Ziel ist es ihre schulische und berufliche Ausbildung, Eingliederung in die Arbeitswelt und ihre soziale Integration fördern. 

Das Amt für Jugend und Soziales der Hansestadt Rostock, als federführendes Fachamt, beantragte beim Bund hierfür die erforderlichen Mittel und führt seit Juli 2015 das Angebot mit seinen beteiligten Kooperationspartnern durch. Diese Projekte dienen hierbei als Ergänzung arbeitsmarktpolitischer Angebote der Sozialleistungsträger der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) sowie der Arbeitsförderung (SGB III) für die beschriebene Zielgruppe junger Menschen mit multiplen Problemlagen und sollen in Einklang mit weiteren sozialpädagogischen Angeboten der Jugendberufshilfe (SGB VIII) der Hansestadt Rostock zu einer Ausweitung der Angebotsstruktur und Verdichtung von Unterstützungsmaßnahmen beitragen.  

Hierzu bedient sich das Amt für Jugend und Soziales mit seinen beteiligten Kooperationspartnern den sozialpädagogischen Methoden Sozialer Einzelfallarbeit, der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit sowie Sozialer Gruppenarbeit. Unterstützungsangebote erfolgen hierbei im Bereich niedrigschwelliger Beratung und Clearing in der Jugendberufsagentur, ein in den Fördergebieten verortetes berufliches Case Management, dass sich zur Kontaktaufnahme Methoden der Mobilen Jugendarbeit bedient sowie Gruppenangebote zur Persönlichkeitsstärkung und zum Kompetenzerwerb.

Projektstruktur Jugend Stärken

Die sozialpädagogischen Angebote kommen insbesondere jungen Menschen im Alter von 12 bis 26 Jahren zu Gute, denen eine Perspektive für die Zukunft fehlt und die durch andere Angebote besonders schwer zu erreichen sind.
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