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Ausbau Rechtsabbiegespur auf der L22 zum Stadthafen

Meldung vom 10.04.2026


Archivmeldung:

Bitte beachten Sie, diese Meldung stammt aus dem Pressearchiv !
Der beschriebene Sachverhalt sowie Kontaktdaten und Zeitangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung.

Bauarbeiten starten am 13. April 2026

Im Rahmen der Neugestaltung des Stadthafens beginnen ab dem 13. April 2026 die Arbeiten für den Neubau einer Rechtsabbiegerspur von der L 22 – Am Strande Richtung Stadthafen auf Höhe des Parkplatzes Warnowufer / Fischerstraße.

Diese Maßnahme ist ein wichtiger Schritt für die kommenden städtebaulichen Entwicklungen am Rostocker Stadthafen. Der Knotenpunkt L 22 / Fischerstraße / Stadthafen spielt eine zentrale Rolle in der verkehrlichen Anbindung an den Stadthafen und muss mit Blick auf die Weiterentwicklung des Stadthafens leistungsfähiger werden.

Die neue Rechtsabbiegespur soll die Zufahrt zum Stadthafen weiter gewährleisten und künftig in den geplanten Mobilitätspunkt, den sogenannten Mobility-Hub führen. Dieser ist vorgesehen für Busanbindungen, überdachte Fahrradstellplätze und Aufladestationen. Des Weiteren schafft die neue Rechtsabbiegerspur Grundlagen für den Bau der neuen Warnowbrücke und der geplanten Plaza. Durch die nun vorgesehene Herstellung des Rechtsabbiegers kann zudem die Zuwegung zum Kempowski-Ufer, auch während der geplanten Großbaustellen im Stadthafen, besser gewährleistet werden.

Im Zuge der Maßnahme werden

  • der nördliche Fahrbahnrand neu gefasst,
  • Entwässerung, Grünflächen und Beleuchtung angepasst sowie
  • die Beschilderung überarbeitet.

Verkehrliche Einschränkungen

Für die Dauer der Bauarbeiten kommt es in dem Kreuzungsbereich der L 22 zu Verkehrseinschrän-kungen aufgrund der Sperrung des rechten Fahrstreifens in Fahrtrichtung Werftdreieck.
Die Nutzung der Fuß- und Radüberführungen sind im Baubereich nicht möglich. Fußgänger und Rad-fahrer werden gebeten, zur Querung der L22 die nahe liegenden Ampelanlagen Am Kanonsberg oder in Höhe Schnickmannstraße zu nutzen. Eine gesonderte Umleitung ist daher nicht vorgesehen.

Die Planung der Maßnahme erfolgte durch SHP Verkehrsplanung PartG mbB und IBVM GmbH. Mit der baulichen Umsetzung ist die STRABAG AG mit Sitz in Rostock beauftragt. Die Gesamtkosten belau-fen sich auf rund 228.000 Euro. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Anfang Mai 2026 andauern.
Um die verkehrlichen Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, erfolgt gleichzeitig und in enger Abstimmung mit dem Tiefbauamt die Anpassung der Lichtsignalanlage.