Elektromobilität
Noch immer ist der Verkehrssektor der größte Verursacher von Treibhausgasen. Somit besteht hier eine besondere Verantwortung, die Emissionen deutlich zu reduzieren und zukünftig auf null zu senken.
Eine wichtige Rolle spielt dabei die Elektromobilität. Dazu zählen alle Fahrzeuge mit einem elektrischen Antrieb, die ihre Energie vollständig oder teilweise aus dem Stromnetz beziehen, also E-Autos, E-Bikes, E-Scooter, E-Motorräder, E-Busse und Straßenbahnen.
Die Beiträge auf dieser Seite beziehen sich nur auf Elektroautos. Informationen zu den anderen E-Fahrzeugen gibt es über die Startseite Rostock Mobil.
Testphase: Nachtladen
Elektromobilität soll im Alltag einfach und praktikabel sein – daran arbeitet die Hanse- und Universitätsstadt Rostock gemeinsam mit der Stadtwerke Rostock AG.
Deshalb starten wir eine Testphase zum Nachtladen an einem öffentlichen Ladestellplatz.
An dem E-Ladestellplatz am Mobilpunkt in der Fritz-Reuter-Straße 80 dürfen Elektrofahrzeuge zwischen 20:00 Uhr abends und 08:00 Uhr morgens länger als die bisher geltende Parkdauer von 3 Stunden stehen und laden. So wird das Laden über Nacht möglich – ohne umparken zu müssen. Gleichzeitig kann die vorhandene Ladeinfrastruktur besser genutzt und der Parkdruck reduziert werden. Ziel ist es, das Laden besser in den Alltag zu integrieren und Elektromobilität in Wohnquartieren mit Mehrfamilienhäusern attraktiver zu machen.
Wichtig:
Voraussetzung für das gebührenfreie Parken während des Ladevorgangs ist ein E-Kennzeichen.
Der Mobilpunkt Fritz-Reuter -Straße 80 besteht neben dem öffentlichen E-Ladestellplatz auch aus zwei Stellplätzen für Carsharing, die für Fahrzeuge von MOIN reserviert sind und die Ladesäule mitnutzen.
Bitte beachten Sie außerdem:
Einige Ladetarife sehen zusätzliche Kosten nach einer bestimmten Ladezeit vor Diese sogenannten Blockiergebühren werden individuell vom jeweiligen Ladestromanbieter festgelegt. Informieren Sie sich deshalb vorab über die Bedingungen Ihres Tarifs.
Für Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Rostock, die mit dem Ostsee-Strom Mobil Tarif laden, fallen zwischen 21:00 und 07:00 Uhr keine Blockiergebühren an.
Fragen oder Hinweise senden Sie gerne an: technische.dienste@swrag.de
Wie geht es weiter? Bei erfolgreicher Erprobung soll das Nachtladen schrittweise auf weitere öffentliche Ladeplätze in Rostock ausgeweitet werden.
Zum Nachlesen: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 der Bundesregierung
Die verschiedenen E-Fahrzeugtypen
Bei den E-Fahrzeugen wird zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen unterschieden. Die Unterscheidung ist wichtig, um z. B. gesetzliche Regelungen oder Förderprogramme gezielt gestalten zu können.
- Battery Electric Vehicles (BEV): Diese Fahrzeuge werden ausschließlich durch einen Elektromotor angetrieben. Die Energie stammt aus einer Batterie, die im Idealfall mit Strom aus erneuerbaren Energien aufgeladen wird. Während des Fahrens werden keine Schadstoffe ausgestoßen, die Reichweite ist dabei von der Batteriekapazität abhängig. Diese reinen Elektrofahrzeuge sind besonders für den Einsatz in städtischen Räumen geeignet.
- Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEV): Bei diesen Fahrzeugen sorgen ein Elektromotor und ein Verbrennungsmotor für den Antrieb. Durch die Nutzung von fossilen Brennstoffen können längere Strecke zurückgelegt werden. Wichtig für Kategorisierung ist, dass die Batterie eine externe Ladefunktion besitzt. Die rein elektrische Reichweite variiert zwischen 30 bis 80 Kilometern.
Es gibt noch weitere Untertypen von Hybridfahrzeugen (Mild-Hybrid, Vollhybrid), die jedoch nicht als E-Fahrzeug gelten.
- Range Extender Electric Vehicles (REEV): Diese Fahrzeuge haben einen kleinen Verbrennungsmotor, der dazu dient, die Batterie während der Fahrt aufzuladen. und somit die Reichweite erhöht.
Zum Nachlesen: EMobil Magazin
Lademöglichkeiten in Rostock
Seit der Inbetriebnahme der ersten Ladesäulen 2012 hat sich die Ladeinfrastruktur in Rostock kontinuierlich weiterentwickelt.Mehr
Nutzervorteile in Rostock
E-Autofahrer profitieren in Rostock von speziellen Parkregelungen und dürfen auf bewirtschafteten, öffentlich gewidmeten Parkplätzen kostenfrei parken.
Mehr
Fördermöglichkeiten
In Deutschland gibt es mehrere Fördermittel und Programme um Anreize für den Umstieg auf alternative Antriebe bei Kraftfahrzeugen zu schaffen und so die Elektromobilität zu fördern.Mehr
