Öffentliche Ergebnispräsentation des Entwicklungskonzeptes für den IGA Park Rostock
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Am 18. April 2026 wurde das Entwicklungskonzept für die zukünftige Gestaltung des IGA Parks und seiner Umgebung auf dem Traditionsschiff im IGA Park Rostock öffentlich vorgestellt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Ergebnisse und die daraus abgeleiteten Planungsansätze für die weitere längerfristige Entwicklung des Parks.
Unter der Leitfrage "Wie sieht der IGA Park der Zukunft aus?" verfolgt das Entwicklungskonzept einen ganzheitlichen Ansatz. Ziel ist es, den Park als attraktiven, vielfältig nutzbaren Natur- und Erholungsraum weiterzuentwickeln und zugleich die angrenzenden Quartiere mitzudenken.
Das nun vorliegende Entwicklungskonzept "Gesamtstädtische Quartiersentwicklung im Rostocker Nordwesten (ehemalige Flächen der IGA 2003)" bündelt wesentliche Erkenntnisse aus Analyse, Planung und Beteiligung. Es wurde in enger Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Planungsteam erarbeitet. Beteiligt waren die Büros ASTOC Architects and Planners, arbos landscape und steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg. Die enge Verzahnung von fachlicher Planung und Beteiligungsprozessen hat wesentlich dazu beigetragen, den IGA Park als vielseitigen Natur-, Erholungs- und Freizeitraum zu stärken und gleichzeitig die angrenzenden Stadtteile im Rostocker Nordwesten besser einzubinden.
Beate Hlawa, Geschäftsführerin Museumspark Rostock, betont: "Die große Beteiligung und die hohe Qualität der eingebrachten Beiträge zeigen, wie wichtig der IGA Park für die Menschen in Rostock ist. Die vielfältigen Perspektiven der Einwohner, der beteiligten städtischen Unternehmen und Ämter haben maßgeblich zu einem zukunftsorientierten Gesamtbild im Entwicklungskonzept beigetragen. Auf dieser Grundlage kann der IGA Park gezielt weiterentwickelt werden, als lebendiger Ort für Erholung, Bildung und gemeinschaftliches Leben."
Ein zentrales Ergebnis des Prozesses ist die klare Priorisierung der Weiterentwicklung des Parks als naturnaher Erholungsraum. Im Fokus stehen dabei der Erhalt und die Aufwertung von Grünflächen und Baumbestand sowie eine langfristige Pflege und qualitative Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen. Gleichzeitig sieht das Konzept die gezielte Ergänzung um neue Freizeit-, Sport- und Aufenthaltsangebote für unterschiedliche Altersgruppen vor. Dabei kommt bestehenden Orten wie den Nationengärten und der Wasserkante am Museumsschiff eine besondere Bedeutung zu. Diese Bereiche sollen gestärkt und weiterentwickelt werden. Darüber hinaus wurden die Entwicklungsbedarfe insbesondere für das Messegelände und den Bereich des Hamburger Tors ermittelt.
Mit der Fertigstellung des Entwicklungskonzeptes liegt nun eine fundierte Grundlage für die weiteren planerischen und politischen Entscheidungen vor. Als nächster Schritt wird das Konzept in der Bürgerschaft der Hanse- und Universitätsstadt Rostock vorgelegt.
