Radverkehrskonzept
Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock will mit der Fortschreibung ihres Radverkehrskonzepts den nächsten entscheidenden Schritt hin zu einer zukunftsfähigen, lebenswerten und fahrradfreundlichen Stadt gehen.
Mit dem neuen Radverkehrskonzept verfolgt die Stadt das Ziel, den Anteil des Radverkehrs am Modal Split deutlich zu erhöhen – als tragende Säule des Umweltverbundes und als Beitrag zur Erreichung der kommunalen Klimaziele. Dafür soll ein belastbares, qualitativ hochwertiges und sicheres Radverkehrsnetz entstehen, das alle Menschen in Rostock unabhängig von Alter, Fahrkönnen oder Verkehrsmittelwahl im Alltag unterstützt. Im Mittelpunkt steht dabei die Vision einer Stadt, in der Radfahren selbstverständlich, sicher und komfortabel ist – von der Kita bis zur Universität, vom Wohnquartier bis zum Gewerbegebiet.
Das Zielbild des neuen RVK ist eine „fahrradfreundliche Verkehrsumwelt für Alle“. Es geht nicht allein um Infrastruktur, sondern um ein integriertes Gesamtsystem: Dazu zählen sichere Hauptverbindungen und Nebenrouten, gute Verknüpfungspunkte zum ÖPNV, ausreichend sichere Abstellanlagen, nachvollziehbare Wegweisung, moderne Standards und eine zielgruppenspezifische Infrastruktur.
Online-Beteiligung bis 30.11.2026
Das bestehende Rostocker Radverkehrskonzept stammt aus dem Jahr 2014 und soll nun überarbeitet und aktualisiert werden. Ziel ist es, die Entwicklung des Radverkehrs in Rostock für die kommenden Jahre auf eine aktuelle und zukunftsfähige Grundlage zu stellen.
Ein wichtiger Bestandteil der Überarbeitung ist die Beteiligung der Rostockerinnen und Rostocker. Neben der Auftaktwerkstatt sind unter anderem eine eigene Kinder- und Jugendbeteiligung, Vor-Ort-Befragungen im Rostocker Nordwesten, Nordosten und in der Südstadt sowie eine Online-Beteiligung vorgesehen. Über die Online-Beteiligung Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes — adhocracy+/Hanse- und Universitätsstadt Rostock können bis zum 30.11.2026 Hinweise und Anregungen direkt eingebracht werden.
Auftaktwerkstatt am 14.11.2026
Wie soll sich der Radverkehr in Rostock in den kommenden Jahren entwickeln? Welche Ziele soll das neue Radverkehrskonzept verfolgen? Wo gibt es Lücken und Problemstellen im Radnetz und welche Wege sind für den Radverkehr im Alltag besonders wichtig? Dazu sind die Rostockerinnen und Rostocker gefragt.
Am 14. November 2026 von 9:30 bis 15:30 Uhr findet in der Aula der Volkshochschule Rostock (Am Kabutzenhof 20A, 18057 Rostock) die Auftaktwerkstatt zum neuen Radverkehrskonzept der Hanse- und Universitätsstadt Rostock statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich einzubringen.
Bei der Auftaktwerkstatt stehen die Perspektiven der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung können sich die Teilnehmenden über das Radverkehrskonzept und den weiteren Überarbeitungsprozess informieren und anschließend in verschiedenen Workshops ihre Erfahrungen, Ideen und Anregungen einbringen. Dabei geht es unter anderem um die Ziele des neuen Radverkehrskonzepts, wichtige Alltagswege, Lücken und Problemstellen im Radnetz sowie weitere Themen, die aus Sicht der Rostockerinnen und Rostocker berücksichtigt werden sollten.
Für Verpflegung und eine kostenfreie Kinderbetreuung während der Veranstaltung ist gesorgt. Eine Anmeldung ist unter Auftaktwerkstatt zur Beteiligung am Radverkehrskonzept möglich.
