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Faszination Naturfotografie im Altweltaffen-Haus

Meldung vom 03.09.2026 - Kultur, Freizeit, Sport / Bildung und Wissenschaft

Zoo Rostock präsentiert „Glanzlichter“ vom 7. September bis 29. November 2026

Die „Glanzlichter der Naturfotografie“ machen auch 2026 wieder Station in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Die renommierte Ausstellung zeigt bis zum 29. November 2026 insgesamt 88 prämierte Meisterwerke internationaler Fotokunst im Altweltaffen-Haus des Zoo Rostock sowie an zwei weiteren Partnerstandorten.

Der Wettbewerb „Glanzlichter der Naturfotografie“ zählt zu den renommiertesten Naturfotowettbewerben weltweit. Seit seiner Gründung im Jahr 1999 hat er sich als internationale Plattform etabliert, die die Schönheit und Vielfalt der Natur in herausragenden Aufnahmen sichtbar macht. Der Zoo stellt auch in diesem Jahr eine Auswahl der prämierten Werke aus den verschiedenen Wettbewerbskategorien aus.
Einen zentralen Teil der Ausstellung erleben Besucherinnen und Besucher im Altweltaffen-Haus im erweiterten Zooteil (Barnstorfer Ring). Weitere Fotografien der 88 prämierten Kunstwerke werden zeitgleich im Finanzamt Rostock sowie im Amt Warnow-West in Kritzmow gezeigt.
„Die Glanzlichter bilden einen besonderen Höhepunkt im Veranstaltungskalender unseres Zoos. Die Vielfalt, die visuelle Kraft und der emotionale Tiefgang der internationalen Naturfotografie begeistern das Zooteam sowie unsere Gäste immer wieder aufs Neue“, erklärt Zoodirektorin Antje Angeli. „Wir freuen uns, diese Ausstellung erneut an drei Standorten in der Region präsentieren zu dürfen, um Menschen für die Faszination unserer Natur zu gewinnen und zugleich auf ihre Zerbrechlichkeit und Schutzbedürftigkeit aufmerksam zu machen.“

Internationaler Austausch und Höchstleistungen der Fotokunst

Der Wettbewerb richtet sich an Fotografinnen und Fotografen aller Erfahrungsstufen weltweit – vom ambitionierten Nachwuchstalent bis hin zum erfahrenen Profi. In den vergangenen Jahren beteiligten sich regelmäßig mehr als 1.000 Teilnehmende aus über 40 Ländern mit mehreren zehntausend eingereichten Bildern. Damit unterstreichen die „Glanzlichter“ ihren Status als bedeutende Plattform für den künstlerischen Austausch und die Anerkennung qualitativ hochwertiger Naturfotografie.

Vernissage am 7. September mit dem Siegerbild

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung findet am 7. September um 13.00 Uhr im Altweltaffen-Haus statt. Zoodirektorin Antje Angeli wird die Gäste begrüßen und in die diesjährige Schau einführen. Ein besonderer Höhepunkt der Vernissage ist die Präsentation des Siegerbildes des norwegischen Fotografen Pål Hermansen, der mit dem Titel „Glanzlichter-Gesamtsieger 2025“ geehrt wurde.

Sein prämiertes Werk „Mahlzeit“ entstand Ende Mai 2024 während einer Forschungsexpedition im nordwestlichen Spitzbergen: Aus der Luft hielt Hermansen per Drohne fest, wie sich ein Eisbär nach einer seltenen und kräftezehrenden Mahlzeit entspannt auf den Rücken rollte. Angesichts des Rückgangs des Meereises verändern sich die Lebensbedingungen im arktischen Lebensraum zusehends, was solche Naturmomente besonders eindrücklich macht. Die Aufnahme verbindet eine seltene Verhaltensbeobachtung mit einem ruhigen Augenblick und verdeutlicht die Zerbrechlichkeit des arktischen Ökosystems. Pål Hermansen zählt zu den international erfahrenen Naturfotografen und wurde unter anderem beim World Press Photo sowie dem Wildlife Photographer of the Year ausgezeichnet.