Umfassendste Werkschau "Susanne Kandt-Horn. Eines Tages..."
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Ort: Kunsthalle Rostock
Ausstellungseröffnung: Sa, 26.09.2026 | Einlass ab 17.30 Uhr, Beginn um 18.00 Uhr
Werkschau "Susanne Kandt-Horn. Eines Tages..."
Laufzeit: 27.09.2026 - 21.02.2027
Nach den Ausstellungen zu Inge Jastram und Christin Wilcken, sowie Kate Diehn-Bitt findet die von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der OSPA Stiftung geförderte Reihe "Wahrnehmung weiblicher Kunstpositionen in der DDR" mit Susanne Kandt-Horn ihren Abschluss. Die im Usedomer Malerkreis wirkende Künstlerin entwickelte mit ihren kraftvollen optimistischen Bildern einen eigenen unverkennbaren künstlerischen Stil.
Die Kunsthalle Rostock eröffnet am Samstag, 26. September 2026, um 18.00 Uhr die mit über 150 Werken bisher umfassendste Werkschau "Susanne Kandt-Horn. Eines Tages...". Die Ausstellung ist vom 27. September 2026 bis zum 21. Februar 2027 zu sehen.
Anhand von internationalen und bundesweiten Leihgaben, sowie aus dem Bestand der Kunsthalle Rostock wird zum einen der künstlerische Werdegang der in Eisenach geborenen Susanne Kandt-Horn (1914-1996) nachgezeichnet. Zum anderen erfolgt die differenzierte Betrachtung einer weiblichen Künstlerbiografie in der DDR mit all ihren Widersprüchen und Widrigkeiten. Aber auch aktuelle Fragestellungen etwa über den weiblichen nackten Körper bis hin zu Darstellungen von Menschen aus anderen Kulturen werden thematisiert. Zu sehen sind Gemälde und Grafiken aus dem Zeitraum ab ihrer Übersiedlung 1954 nach Ückeritz auf Usedom bis hin zu den letzten Werken aus den 1990er-Jahren.
Mit Susanne Kandt-Horn nimmt die Kunsthalle Rostock eine Künstlerin in den Fokus, die in Mecklenburg-Vorpommern tätig war und die regionale Kunst- und Kulturlandschaft an der Ostsee geprägt und bereichert hat. Kuratiert wird die Ausstellung von der Kunstwissenschaftlerin Antje Schunke von der Kunsthalle Rostock.
Dr. Jörg-Uwe Neumann, Leiter der Kunsthalle Rostock äußert dazu: "Ich freue mich, dass mit der Ausstellung und dem umfangreichen Katalog zu Susanne Kandt-Horn erneut eine Künstlerin, die in unserer Sammlung vertreten ist, einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden kann."
Patricia Werner, Geschäftsführerin der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, sagte: "Susanne Kandt-Horn stieß in der Anfangszeit ihres Schaffens vor allem deshalb auf Unverständnis und Ablehnung, weil sie dem sozialistischen Realismus der DDR-Kulturpolitik nicht entsprach. Mit unseren verlässlichen und kompetenten Partnern in der Kunsthalle Rostock ist es nun gelungen, ihre Lebensleistungen sichtbar zu machen, um ihr künstlerisches Schaffen neu einordnen zu können. Wir freuen uns, gemeinsam mit der OSPA-Stiftung auch den dritten und damit letzten gemeinsamen Teil der Ausstellungsreihe "Wahrnehmung weiblicher Kunstpositionen in der DDR" zu unterstützen.
Zur Ausstellung erscheint die bisher umfangreichste Monografie inklusive eines Werkverzeichnisses u.a. mit Texten von Wolf Biermann, Wolf Karge, Torsten Priem und Antje Schunke im September 2026 beim Hinstorff Verlag Rostock.
Begleitend zur Ausstellung bietet die Kunsthalle Rostock ein umfangreiches Vermittlungs- und Bildungsprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.
Förderung und Unterstützung
Wir danken der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der OSPA-Stiftung für die Förderung des Ausstellungsprojektes.
Die Kunsthalle Rostock gGmbH wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, den Verein "Freunde der Kunsthalle Rostock e. V.", die Wall GmbH, die ROSTOCK PORT GmbH, die Nordwasser GmbH, die Stadtwerke Rostock AG. Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock, Kulturpartner: NDR Kultur.
Kunsthalle Rostock gGmbH
Hamburger Straße 40, 18069 Rostock
T.: +49 (0) 381 / 44040500
info@kh-rostock.de
www.kunsthallerostock.de
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr
Eintritt | 8 EUR und 10 EUR ermäßigt