Rheuma in allen Lebensphasen: Einladung zur Patientenveranstaltung am 14. Oktober
Meldung vom
Weltrheumatag im Klinikum Südstadt Rostock mit Vorträgen zu Reisen, Bewegung, Neurologie sowie Kinder- und Altersmedizin
Wie lässt sich eine Reise mit einer rheumatischen Erkrankung gut vorbereiten? Welche Rolle kann Bewegung für den Krankheitsverlauf spielen? Und warum können rheumatische Erkrankungen auch neurologische Beschwerden verursachen? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die Patientenveranstaltung zum Weltrheumatag am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, im Klinikum Südstadt Rostock. Ab 14 Uhr lädt die Klinik für Innere Medizin II Betroffene, Angehörige und Interessierte in den Hörsaal des Klinikums (Südring 81) ein.
Der Eintritt ist frei, um eine Anmeldung wird aufgrund begrenzter Platzkapazitäten gebeten (Tel. +49 381 4401-3000 oder E-Mail: inn2@kliniksued-rostock.de). Parkplätze stehen auf dem Klinikgelände gegen Gebühr zur Verfügung.
Der Weltrheumatag macht seit 1996 weltweit auf die Anliegen von Menschen mit rheumatischen Erkrankungen aufmerksam. Rheumatische Erkrankungen können Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen betreffen und weit über Beschwerden an Gelenken und Bewegungsapparat hinausgehen. Entsprechend breit ist das Programm in diesem Jahr aufgestellt. Den Auftakt macht um 14 Uhr das Thema "Rheuma und Reisen". Dr. Corinna Eiben, Assistenzärztin für Innere Medizin und Rheumatologie am Klinikum Südstadt Rostock, informiert darüber, was Betroffene bei der Planung und unterwegs beachten sollten.
Anschließend wird es praktisch - Physiotherapeutin Melanie Schultz stellt um 14.30 Uhr QiGong als Bewegungstherapie vor und zeigt, wie gezielte Bewegung einen positiven Krankheitsverlauf unterstützen kann. Einen weiteren Schwerpunkt bilden mögliche neurologische Begleiterscheinungen rheumatischer Erkrankungen. Oberärztin Dr. Antje Schwesinger, Fachärztin für Neurologie und Geriatrie, erläutert um 15 Uhr unter dem Titel "Wenn Rheuma nervt", welche neurologischen Symptome auftreten können und welche Zusammenhänge dabei eine Rolle spielen.
Rheuma kennt keine Altersgrenzen
Auch Kinder und Jugendliche können von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen betroffen sein. Milica Djoric, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin an der Universitätsmedizin Rostock, gibt um 16 Uhr am Beispiel der juvenilen idiopathischen Arthritis einen Einblick in die Kinderrheumatologie. Die Erkrankung zählt zu den häufigsten entzündlich-rheumatischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter.
Zum Abschluss richtet sich der Blick auf ältere Patientinnen und Patienten. Unter dem Titel "Rheuma meets Geriatrie" spricht die Leitende Oberärztin Dr. Franziska Fieber, Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie am Klinikum Südstadt Rostock und wissenschaftliche Leiterin der Veranstaltung, über Besonderheiten rheumatischer Erkrankungen im höheren Lebensalter. Zwischen den Vorträgen bietet eine Kaffeepause Gelegenheit für persönliche Gespräche und den Austausch mit anderen Betroffenen. Die Veranstaltung endet gegen 17 Uhr.
Hintergrund Rheuma
Rheuma ist eine Krankheit mit vielen Gesichtern. Hinter dem Begriff verbergen sich mehr als 100 unterschiedliche Erkrankungen. Besonders häufig treten schmerzhafte Gelenkentzündungen und Verschleißerscheinungen auf. Die Autoimmunkrankheit äußert sich in chronischen Schmerzen, kann aber ganz unterschiedliche Körperbereiche betreffen. Rheuma entwickelt sich über Jahre unbemerkt und greift zumeist die Gelenke an. Das Nervensystem oder die Organe, vor allem Herz, Nieren, Lunge, Darm, Haut und Augen können ebenfalls geschädigt werden. Unabhängig vom Krankheitsbild gilt: Je eher Rheuma behandelt wird, desto besser sind die Erfolgsaussichten.
Pressemitteilung des Klinikums Südstadt Rostock
