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Rostock beteiligt sich am Internationalen Tag für die vollständige Abschaffung von Atomwaffen

Pressemitteilung vom 26.09.2026 - Rathaus

Anlässlich des Internationalen Tages für die vollständige Abschaffung von Atomwaffen am heutigen 26. September ist vor dem Rostocker Rathaus die Flagge des internationalen Städtebündnisses „Mayors for Peace“ gehisst. Mit dem Aktionstag wollen die Vereinten Nationen das öffentliche Bewusstsein für die Gefahren von Atomwaffen stärken und für das Ziel einer atomwaffenfreien Welt werben.

 Die UN-Generalversammlung hatte den 26. September 2013 zum Internationalen Tag für die vollständige Abschaffung von Atomwaffen erklärt. Seit 2014 wird der Tag jährlich begangen.

 Auch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock setzt sich für atomare Abrüstung ein. Auf Beschluss der Bürgerschaft vom 17. Januar 2024 hat sich Rostock dem ICAN-Städteappell angeschlossen. Zahlreiche Städte und Gemeinden in Deutschland unterstützen inzwischen diesen Appell, darunter auch Landeshauptstädte wie Berlin, München und Schwerin. Auch die Bundesländer Bremen, Berlin, Rheinland-Pfalz und Hamburg haben Beschlüsse zur Unterstützung des UN-Atomwaffenverbotsvertrags gefasst.

Mit dem ICAN-Städteappell fordert Rostock gemeinsam mit den anderen beteiligten Kommunen die Bundesregierung auf, dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Vertrag über das Verbot von Atomwaffen beizutreten.

Initiiert wurde der Städteappell von der „International Campaign to Abolish Nuclear Weapons“ (ICAN). In dem internationalen Bündnis engagieren sich heute mehr als 700 zivilgesellschaftliche Organisationen in 111 Ländern. ICAN wurde 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Das Norwegische Nobelkomitee würdigte damit insbesondere den Einsatz der Kampagne, auf die katastrophalen humanitären Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen aufmerksam zu machen, sowie ihre Bemühungen um ein völkerrechtliches Verbot von Atomwaffen.