Informationstafel gibt Einblicke in Historie des Grünraums Dierkow
Pressemitteilung vom
| Foto: Florian Fordtran
Einblicke in die Geschichte von Dierkow-Neu gibt jetzt eine neue Informationstafel, die kürzlich an der öffentlichen Grünanlage im Kurt-Schumacher-Ring eingeweiht wurde. Sie vermittelt den Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Gästen des Stadtteils die Historie der Wohnsiedlung sowie der Kunst im öffentlichen Raum, teilt das Kulturamt mit.
Als Teil des „Grünen Bandes“ durch Dierkow-Neu komplettiert die Informationstafel die mit Städtebaufördermitteln finanzierte Wohnumfeldgestaltung. In den vergangenen Jahren waren bereits die Kunstwerke „Andrea“ am östlichen Eingang und „Tag und Nacht“ am westlichen Eingang installiert worden. Mit der neuen Tafel findet die bereits während der Bauzeit des Viertels Ende der 1980er Jahre begonnene Grünraumgestaltung einen vorläufigen Abschluss. Dank der engen Zusammenarbeit des Kulturamtes mit der Dierkower Geschichtswerkstatt konnte die Geschichte des Stadtteils lebensnah aufgearbeitet werden.
Der ab 1979 geplante Stadtteil Dierkow-Neu gilt als Paradebeispiel der Architektur der späten DDR. Mit geschwungenen Baulinien und den daraus entstehenden Innenhöfen hebt sich Dierkow architektonisch von Bebauungen der 1960er und 1970er Jahre im Nordwesten wie beispielsweise Lütten-Klein und Evershagen ab. Großzügige Grünflächen sowie zahlreiche Kunstwerke im öffentlichen Raum werten den Stadtteil auf. Die Info-Tafel zur Geschichte des Grünraums Dierkow-Neu lädt jetzt einmal mehr zum Flanieren ein.
