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15 Jahre Pflegestützpunkte in Rostock - Informationsveranstaltung am 28. Oktober 2026 im Rathaus 

Pressemitteilung vom 14.10.2026 - Umwelt und Gesellschaft

Die Pflegestützpunkte der Hanse- und Universitätsstadt Rostock feiern ihr 15-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass sind interessierte Einwohnerinnen und Einwohner am 28. Oktober 2026 von 13 bis 16 Uhr in die Rathaushalle eingeladen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen ein „Markt der Möglichkeiten“ und verschiedene Mitmach-Workshops.

Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ können die Besucherinnen und Besucher regionale Beratungs- und Unterstützungsangebote kennenlernen, sich informieren und mit Fachleuten ins Gespräch kommen. Mit dabei sind die Volkssolidarität Autismusambulanz, die Deutsche Alzheimer Gesellschaft Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE), das Ambulante Therapiezentrum der Universitätsklinik Rostock – Physiotherapie, der Ambulante Hospizdienst Rostock, PfiFf – Pflege in Familien fördern sowie die Selbsthilfekontaktstelle.

In Workshops können Interessenten ihr Wissen vertiefen. Den Auftakt gibt von 13 bis 14 Uhr der Workshop „Demenz verstehen – Basisvortrag für pflegende An- und Zugehörige“ mit Referentin Kerstin Paprzik von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern. Von 14 bis 15 Uhr geht es um das Thema „Mobilität ist Freiheit. Sturzprävention ist der Schlüssel dazu.“ Christian Schmidt vom Ambulanten Therapiezentrum der Universitätsklinik Rostock – Physiotherapie vermittelt dazu praktische und alltagsnahe Impulse und Übungen. In den Workshops können die Interessenten Fragen des Pflegealltags besprechen und mit den Referierenden ins Gespräch kommen. Für die Teilnahme an den Workshops ist eine Anmeldung erforderlich, die Plätze sind begrenzt. Der „Markt der Möglichkeiten“ kann ohne Anmeldung besucht werden.

Mit der Veranstaltung wollen die Pflegestützpunkte den Einwohnerinnen und Einwohnern Gelegenheit geben, sich über Hilfen zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Gerade für Menschen, die selbst pflegen, Angehörige unterstützen oder sich frühzeitig mit Fragen rund um Pflege und Vorsorge beschäftigen, bietet der Nachmittag die Möglichkeit, Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie Unterstützungsangebote kennenzulernen.

15 Jahre Pflegestützpunkte der Hanse- und Universitätsstadt Rostock

28. Oktober 2026, von 13 bis 16 Uhr
Rathaushalle, Neuer Markt 1 
„Markt der Möglichkeiten“: ohne Anmeldung
Workshops: nur nach Anmeldung,  
online unter  eveeno.com/15jahrepspworkshops oder 
telefonisch unter +49 381 381-1508/-1509

Pflegebedürftige oder von Pflegebedürftigkeit bedrohte Menschen sowie ihre Angehörigen werden in den örtlichen Pflegestützpunkten kostenlos, neutral und fachgerecht zu allen Fragen der häuslichen Pflege, teilstationären Pflege wie zum Beispiel Tages- oder Nachtpflege, Kurzzeitpflege wie kurzzeitige Heimpflege zum Beispiel nach Krankenhausaufenthalt oder stationären Pflege (dauerhafte Heimpflege) beraten. Auf Wunsch wird bei der Antragstellung von Pflegeleistungen geholfen. Hilfen werden vermittelt und Kontakte hergestellt. Kompetente Pflegeberaterinnen und Pflegeberater sowie Sozialberaterinnen und Sozialberater stehen in den Pflegestützpunkten zur Seite.
Die Pflegestützpunkte werden gemeinsam von den Pflegekassen und dem jeweiligen Landkreis bzw. der jeweiligen kreisfreien Stadt betrieben. 

Pflegestützpunkt Südstadt
Erich-Schlesinger-Str. 28
18059 Rostock, Hanse- und Universitätsstadt
Telefon: +49 381 381-1509

Pflegestützpunkt Lütten Klein
Warnowallee 30
18107 Rostock, Hanse- und Universitätsstadt
Telefon: +49 381 381-1508

Neues kostenfreies Angebot für mehr Pflegekompetenz in Schmarl ab 28. Oktober 2026

Zum Thema Pflege startet ab 28. Oktober 2026 in Schmarl ein neues, regelmäßiges, kooperatives und kostenfreies Angebot für die Einwohnerinnen und Einwohner, teilt Rostocks Pflege- und Seniorenkoordinatorin Anne Ewald mit. Im Stadtteil- und Begegnungszentrum (SBZ) „Haus 12“ kommen sechs Pflegedienste und der lokale Pflegestützpunkt Nord zusammen, um gemeinsam über Pflege zu informieren und zu beraten. Ziel der Initiative ist es, die Versorgung im Stadtteil zu verbessern, An- und Zugehörige zu informieren und persönlich vor Ort erreichbar zu sein.

Im Stadtteil Schmarl gibt es aktuell kein stationäres oder teilstationäres Angebot zur Pflege. „Unser Ziel ist es, das Wissen rund um die Pflege mehr in den Stadtteil zu bringen und dabei direkten Kontakt zu den Profis der Pflege zu bekommen, menschlich, nah und persönlich. Das SBZ ist dafür ein guter Ort, da hier Jung und Alt ein- und ausgehen. Wir hoffen, dass Themen der Pflege vielleicht sogar über Enkelin oder Enkel in die Familien kommen“, so Anne Ewald, die unter anderem von der Leiterin des SBZ Katja Eisele unterstützt wird.

Die Beratungen finden an jedem vierten Mittwoch im Monat von 12.30 bis 15 Uhr im SBZ statt, erstmalig am 28. Oktober. Menschen aus dem Stadtteil sind herzlich eingeladen, sich zu informieren – unabhängig davon, ob sie selbst Pflegeleistungen in Anspruch nehmen oder Angehörige unterstützen.

Gemeinsam mit engagierten Pflegediensten, Gesundheitsdienstleitenden und der Gemeinwesenarbeit werden bereits vor Ort die Themen des Älterwerdens im Stadtbereich gestärkt. Seit 2025 finanziert die Stadt das Projekt „Älter werden in Schmarl“, koordiniert und umgesetzt durch Lea-Michaell Freese vom ASB mbH. Die Senioren- und Pflegekoordination der Stadt organisiert gemeinsame Austauschformate.


wird unterstützt von:

  • Ambulanter Pflegedienst "Mandala"
  • Krankenpflege Witte GmbH
  •  ASB mbH
  •  DRK Kreisverband Rostock e.V.
  •  PIR Pflege in Rostock GmbH
  •  Nurse Club GmbH
  •  Diakonie Rostocker Stadtmission e.V.
  •  Hanse- und Universitätsstadt Rostock
  •  Pflegestützpunkt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock im

Stadtteil- und Begegnungszentrum Haus 12 
jeden vierten Mittwoch im Monat
Am Schmarler Bach 1
von 12.30 bis 15 Uhr
Tel. +49 381 1218118

Weitere potenzielle Unterstützende können sich an den folgenden Kontakt wenden: Senioren- und Pflegekoordination der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Tel. +49 381 381-5179, E-Mail: anne.ewald@rostock.de


Linktipp: Beratung an Pflegestützpunkten erhalten