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Historischer Hellingkran: Vorbereitungen für Sicherungsarbeiten laufen

Pressemitteilung vom 25.10.2026 - Rathaus

Aufbau der Spezialkräne soll am Montag beginnen – Arbeiten am Ausleger witterungsbedingt voraussichtlich erst ab Mittwoch möglich – Rückkehr in betroffene Wohnungen frühestens am 2. November

Die Vorbereitungen zur Sicherung des beschädigten Auslegers am historischen Hellingkran auf dem Gelände der ehemaligen Neptunwerft laufen. Fachleute ermitteln derzeit die erforderlichen technischen Maßnahmen, den Einsatz geeigneter Spezialkräne und die Größe des dafür notwendigen Absperrbereichs. Nach gegenwärtiger Planung soll der Aufbau der Spezialkräne am Montagmorgen, 26. Oktober 2026, beginnen. Aufgrund der vorhergesagten Windverhältnisse können die eigentlichen Sicherungsarbeiten am Ausleger voraussichtlich erst ab Mittwoch, 28. Oktober 2026, starten. 

Der Förderverein Tradition Ostseeschifffahrt e. V. Rostock als Eigentümer des historischen Krans hat die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aufgrund der Komplexität der erforderlichen Maßnahmen um Unterstützung im Rahmen einer Ersatzvornahme gebeten. Die Stadt koordiniert das weitere Vorgehen gemeinsam mit den beteiligten Einsatzkräften und technischen Sachverständigen.

Der Zustand des Krans wird weiterhin regelmäßig begutachtet. Dazu finden dreimal täglich Drohnenflüge statt, um die Schäden an der Auslegerkonstruktion zu beobachten und zu dokumentieren. So können mögliche Veränderungen frühzeitig erkannt und bei der Planung der Sicherungsarbeiten berücksichtigt werden. Es besteht weiterhin die Gefahr, dass sich Teile der beschädigten Auslegerkonstruktion lösen und herabstürzen.

Die vorsorglichen Absperrungen und Evakuierungen im Umfeld des Krans bleiben deshalb bestehen. Die Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen 44 Wohnungen in der Hellingstraße sind anderweitig untergekommen. Die vorsorglich eingerichtete Notunterkunft in einer Sporthalle wurde nicht in Anspruch genommen und inzwischen wieder geschlossen.

Nach derzeitigem Stand können die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner leider voraussichtlich frühestens erst am Montag, 2. November 2026, in ihre Wohnungen zurückkehren. Voraussetzung dafür ist, dass die notwendigen Sicherungsarbeiten abgeschlossen sind und keine Gefährdung mehr besteht. 

Die Stadtverwaltung bittet die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die betroffenen Gewerbetreibenden und Anlieger weiterhin um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen. Die Sicherheit hat bei allen Maßnahmen oberste Priorität.