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Frühe Hilfen für Fachkräfte

Im multiprofessionelle Netzwerk arbeiten die Fachkräfte aus den unterschiedlichen Systemen und Leistungsfelder zusammen. Dies geschieht im Einzelfall, fallübergreifend im Sozialraum oder der interdisziplinäre Fachdiskurs in entsprechenden Gremien bspw. im Interdisziplinären Qualitätszirkel.

Grundlage für die Zusammenarbeit ist das Rahmenkonzept Frühe Hilfen der Hanse- und Universitätsstadt und das gemeinsam entwickelte Leitbild.

Newsletter 2026 stadtteilübergreifend

Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG): Dieses Gesetz von 2012 verankerte die Frühen Hilfen erstmalig gesetzlich, mit dem Ziel, präventiven Kinderschutz zu stärken.

Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG), (§§1-4): Ein Teil des BKiSchG, das die Einrichtung des "Fonds Frühe Hilfen" über die Bundesstiftung Frühe Hilfen festlegt.

SGB VIII (insbesondere §§1;8;16;17;20): Bietet den allgemeinen Rahmen für die Kinder- und Jugendhilfe, auf den die Frühen Hilfen aufbauen

Kinderschutzstrukturgesetz MV seit 1.1.2026 

Regionale Ansprechpartnerinnen Region Nordost (Dierkow- Toitenwinkel- Gehlsdorf)

Der Kinderschutzbund Rostock e.V. 

Caritas im Norden Beratungszentrum Dierkow


Regionale Ansprechpartnerinnen Region Nordwest (Lichtenhagen- Lütten Klein- Evershagen)

Charisma e.V. – Verein für Frauen und Familie

ASB Rostock gGmbH, Mutter- Kind- Projekt MAP

Regionale Ansprechpartnerinnen Region Mitte (Reutershagen- Gartenstadt-Südstadt Biestow- Brinkmannsdorf)

DRK Kreisverband Rostock e.V. Familienbildung

Charisma e.V. – Verein für Frauen und Familie

Diakonie Rostocker Stadtmission e.V.

Regionale Ansprechpartnerinnen Region Nord (Warnemünde- Groß Klein- Schmarl)

Charisma e.V. – Verein für Frauen und Familie

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Rostock e.V.


Hier finden Sie: 

Aktuelles: 

Newsletter: 16.7 MB

11. Fachtag Frühe Hilfen 2025

Termine: 

15.4.2026 – 15.30- 18.30 Uhr-Frühe Hilfen Nord / Nordwest

Regionales Netzwerktreffen der Kitas & Kinderärzt*innen

29.4.2026- 15.00- 18.00 Uhr Interdisziplinärer Qualitätszirkel (IQZ)

08.07.2026 – Frühe Hilfen Mitte- Regionales Netzwerktreffen Kitas & Kinderärzt*innen- im SBZ Reutershagen

10.09.2026 – 13.00- 16.00 Uhr 2. interprofessionelles Werkstattgespräch „Geburt & Psyche“

16.09.2026 – 15.00- 18.00 Uhr IQZ

19.09.2026 – 14.00- 17.00 Uhr- Weltkindertagsfest im Kloster zum Heiligen Kreuz

23.09.2026- 14.00- 17.00 Uhr 5. Rostocker Stilltag „Stillen. Deine Superkraft“ in der VHS

27.10.2026- 09.00-15.30 Uhr Fachtag „Zwischen Bauklotz und Bildschirm – Medienkompetenz in der frühen Kindheit fördern" im Rathaus + Online Elternabend 20.00 Uhr

02.12.2026- 15.00 18.00 Uhr IQZ

Interprofessioneller Qualitätszirkel Frühe Hilfen der Hanse und Universitätsstadt Rostock

-ein systemübergreifender Vernetzungsansatz-

Interdisziplinäre Fall- und Fachberatung für niedergelassene Kinderärzt*innen und Sozialarbeiter*innen und Pädagog*Innen des Jugendamtes, Kinderärztin der Universitätskinderklinik (Kinderschutzgruppe), Fachärztin für Kinder- u. Jugendpsychiatrie der Uni Medizin, Ärztin des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Gesundheitsamtes und einer Familiengesundheitskinderkrankenpflegerin aus dem Gesundheitsamt und eine Sachbearbeiterin aus dem Sozialamt (EGH Minderjährige)

Im IQZ Frühe Hilfen  beraten die Fachkräfte u.a. mit der Methode der Familienfallkonferenz (Konzept + Curriculum Prof. Dr. Siebolds) gemeinsam und Interdisziplinär anonymisierte Fälle einer möglichen Kindeswohlgefährdung, tauschen sich zur Arbeitsweisen und Verfahren aus und qualifizieren sich gemeinsam fort.
Entwickelt nach dem Modell der ärztlichen Qualitätszirkel stellt der Interprofessionelle Qualitätszirkel ein wirksames Instrument der Frühen Hilfen dar.

Er wird seit 10 Jahren in Rostock erfolgreich umgesetzt.


Mediziner*Innen und Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Sozialhilfe bilden eine Verantwortungsgemeinschaft für gesundes Aufwachsen, für die es vielfältige Anlässe und Handlungsoptionen gibt:
• Das Risiko für Vernachlässigung oder Gefährdung ist bei 0- bis 3-jährigen Kindern am höchsten.
• Es besteht eine Korrelation zwischen belasteten Lebensbedingungen mit schlechtem Gesundheitszustand.
• Kinderärzt*Innen sind Vertrauenspersonen für die Eltern.
• Bei fehlender Veränderungsbereitschaft reicht rein medizinische Beratung und Behandlung nicht aus.
• Hier treten Ärzt*Innen als Vermittler/ Wegbereiter für frühzeitige Hilfeannahme und Kinderschutz auf.

Darüber hinaus stehen die Fachkräfte über den Austausch in den IQZ-Veranstaltungen allen IQZ Teilnehmer*Innen kollegial zur Verfügung.

Ein Moderatorentandem aus der niedergelassenen Kinder- und Jugendärztin Frau Katrin Warncke und der Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfen Katrin Oldörp des Amtes für Planung und Finanzen – Jugend und Soziales organisiert und leitet die gemeinsamen Treffen.

Der IQZ trifft sich vier Mal im Jahr.

Erklärfilm für Fachkräfte:

https://www.fruehehilfen.de/service/filme/