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Wer ist in Rostock besonders von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen?
In der neuen Veröffentlichung der Kommunalen Statistikstelle „2025 im Überblick“ wird anhand von Daten aufgezeigt, welche Entwicklung die Hanse- und Universitätsstadt Rostock 2025 genommen hat. Dazu ein ganz kurzer Einblick in einige Trends:
- Ende 2025 lebten in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock 211.568 Personen. Das waren 425 weniger als Ende 2024. Der Anteil der Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit stieg auf rund 10 %. - Jede vierte Einwohnerin bzw. jeder vierte Einwohner der Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist 65 Jahre und älter. - Die Zahl der Geburten war 2025 weiter rückläufig. Im Jahr 2025 wurden nur noch 1.276 Rostockerinnen und Rostocker geboren (2015 waren es noch 2.064). - Der kontinuierliche Anstieg der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hielt auch 2025 an. - Die Arbeitslosenquote blieb Ende 2025 konstant im Vergleich zu 2024 und lag bei 7,5 %. - Über 365 neugebaute Wohnungen konnten Rostockerinnen und Rostocker sich 2025 freuen. 2024 waren es 750 neue Wohnungen. - Beim Güterumschlag wurde mit 24,888 Mio. Tonnen ein absoluter Rekord erzielt. - Einen weiteren Rekord gab es 2025 bei den Tourismuszahlen. Mit 908.800 Ankünften von Gästen und mehr als 2,3 Mio. Übernachtungen in den größeren Beherbergungsbetrieben (zehn und mehr Gästebetten) wurde das bisherige Rekordjahr 2019 übertroffen. - Mit 13.804 Studierenden im Wintersemester 2025/2026 hat sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr (13.827 Studierende) kaum verändert.
In einem Sonderbericht widmet sich die Kommunale Statistikstelle der Langzeitarbeitslosigkeit. Die Analyse der Kommunalen Statistikstelle zeigt, welche Faktoren das Risiko für Langzeitarbeitslosigkeit in Rostock besonders erhöhen. Auf Basis von Daten der Bundesagentur für Arbeit wurde mithilfe statistischer Methoden berechnet, wie hoch die geschätzte Wahrscheinlichkeit dafür ist, dass Rostockerinnen und Rostocker länger ohne Job bleiben – je nach individueller Merkmalskombination. Dabei stechen zwei Punkte klar hervor: Ein höheres Alter und geringe berufliche Qualifizierung steigern signifikant das Risiko langfristig arbeitslos zu sein. Langzeitarbeitslosigkeit ist dabei nicht nur ein wirtschaftliches Problem. Sie belastet auch die Betroffenen selbst erheblich – etwa durch gesundheitliche Folgen wie Depressionen. Die Ergebnisse machen deutlich, wie wichtig gezielte arbeitsmarktpolitische Unterstützung für besonders gefährdete Personengruppen ist.
Die Statistische Nachrichten „2025 im Überblick“ sind neben zahlreichen weiteren Publikationen der Kommunalen Statistikstelle kostenfrei unter der Internetadresse www.rostock.de/statistik in der Rubrik „Veröffentlichungen“ als Download abrufbar.