Weichenstellung für die Zukunft: Initiative „Zukunftshafen“ begrüßt Beschluss des Raumentwicklungsprogramms Region Rostock
Pressemitteilung vom
Ein zentraler Meilenstein für die wirtschaftliche Entwicklung der Region Rostock ist erreicht: Die Verbandsversammlung des Planungsverbandes Region Rostock hat auf ihrer Sitzung am 6. Oktober 2026 das neue Regionale Raumentwicklungsprogramm (RREP) beschlossen. Nach jahrelanger Abstimmung schafft der Verband damit die raumordnerischen Grundlagen für eine gezielte Erweiterung und Entwicklung des Rostocker Hafens.
Der Rostocker Hafen fungiert seit jeher als zentraler Jobmotor und Rückgrat der regionalen Wertschöpfung. Als wichtigster Universalhafen an der deutschen Ostseeküste verbindet er internationale Transportwege mit der heimischen Industrie, sichert tausende Arbeitsplätze und spielt eine Schlüsselrolle als Energiedrehscheibe perspektivisch auch zunehmend stärker für nachhaltige Energieträger. Die im neuen Raumentwicklungsprogramm verankerten Flächenpotenziale sichern die notwendige Flexibilität, um den Hafen an künftige Marktanforderungen, neue Schiffstypen und die Erfordernisse der Energiewende anzupassen.
Auch die politischen und wirtschaftlichen Leistungsträger der Region heben die Tragweite der Entscheidung hervor:
Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger, zugleich Vorsitzende des Planungsverbandes Region Rostock, hebt die regionale Zusammenarbeit hervor: „Der Beschluss ist ein starker Gemeinschaftserfolg. Wir sichern damit die Handlungsfähigkeit unseres Hafens, schaffen Raum für nachhaltige Wertschöpfung und stellen die Weichen für eine klimagerechte Infrastruktur in der gesamten Region.“
Dr. Ute Fischer-Gäde, Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, verweist auf die planerische Balance: „Die Erweiterung des Hafens verbindet wirtschaftliche Vorsorge mit moderner Stadt- und Umweltsicht. Die raumordnerische Festlegung ermöglicht es uns nun, die konkreten B-Pläne sowie die verkehrlichen und ökologischen Ausgleichskonzepte zielgerichtet auszuarbeiten.“
Seitens ROSTOCK PORT unterstreicht die Geschäftsführung, bestehend aus Dr. Gernot Tesch und Jens Scharner, die betriebliche Notwendigkeit: „Das grüne Licht des Planungsverbandes gibt uns die erforderliche Planungssicherheit um auf globale Marktveränderungen zu reagieren und den Umbau zu einem führenden Hub für grüne Energieträger voranzutreiben. Dafür sind erweiterte Flächen- und Kapazitätsreserven unverzichtbar. Der Flächenkompromiss ist nicht unsere Vorzugsvariante, aber ausgewogen. Nunmehr muss eine zeitnahe Aufnahme dieser Flächenkulisse in den Flächennutzungsplan der Hanse- und Universitätsstadt Rostock erfolgen“
Klaus-Jürgen Strupp, Präsident der IHK zu Rostock, betont die Bedeutung für die regionale Wirtschaft: „Der Rostocker Hafen ist der Jobmotor unserer Region. Der Beschluss stärkt den gesamten Wirtschaftsstandort, erhöht die Attraktivität für Investitionen und sichert tausende Arbeitsplätze.“
Christian Weiß, Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Rostock Business, ergänzt den strategischen Standortvorteil: „Die gesicherte Hafenerweiterung ist ein unschätzbares Argument im internationalen Standortwettbewerb. Sie eröffnet uns neue Möglichkeiten bei der Ansiedlung zukunftsfähiger Unternehmen und innovativer Industriezweige.“
Mit dem Beschluss des Planungsverbandes und der noch ausstehenden Inkraftsetzung durch die Landesregierung geht es nun in die nächsten Phasen der Umsetzung. Auf Basis des neuen Raumentwicklungsprogramms folgen in den kommenden Jahren die detaillierten Fach- und B-Planungen, die vertiefte Ausgestaltung verkehrlicher Anbindungen sowie die Abstimmung umfassender ökologischer Ausgleichs- und Naturschutzmaßnahmen.
Über die Initiative: Die Initiative „Zukunftshafen“ ist ein regionaler Zusammenschluss aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik. Sie setzt sich für die nachhaltige, zukunftsfähige und wettbewerbsfähige Entwicklung des Rostocker Hafens als Wirtschaftsmotor der Region ein.
