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Equal Pay Day und Internationaler Frauentag 2026 in Rostock

Meldung vom 24.03.2026 - Umwelt und Gesellschaft

Vom 23. Februar bis zum 1. März 2026 hingen vor dem Rostocker Rathaus-Anbau die Equal Pay Day-Flaggen.

Seit mehr als 100 Jahren wird am 8. März der Internationale Frauentag begangen – ein Tag, der für Gleichberechtigung steht und Diskriminierung von Frauen entgegenwirkt. Weltweit würdigen Menschen an diesem Tag durch politische Aktionen und Demonstrationen die Leistungen von Frauen, kritisieren fortbestehende strukturelle Benachteiligungen und fordern eine engagiertere Gleichstellungspolitik. In Mecklenburg-Vorpommern beschloss die Landesregierung im Juni 2022 eine Änderung des Feiertagsgesetzes und erklärte den 8. März zum gesetzlichen Feiertag.

Die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig lud am 06. März 2026 zu ihrem traditionellen Frauentagsempfang ein, der wegen Bauarbeiten im Mecklenburgischen Staatstheater Frauentagsempfang 2026diesmal in der Hochschule für Musik und Theater in Rostock stattfand.

Daneben fanden in Rostock fanden vielfältige weitere Veranstaltungen rund um den Frauentag statt, wie beispielsweise:

„Wer war Herwegh? Straßennamen weiblich gedeutet.“ am 8. März 2026:

Das Frauenbildungsnetz M-V e. V., der Landesfrauenrat M-V e. V. und das Büro für Gleichstellungsfragen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock luden ein zu einem Rundgang im Bahnhofsviertel: „Wer war Herwegh? Straßennamen weiblich gedeutet.“

Georg, Richard, Friedrich… Im östlichen Bahnhofsviertel gibt es 22 Straßen und Plätze. 21 davon sind nach Männern benannt. Doch natürlich gab es auch Ehefrauen, Schwestern, Schwägerinnen, Mütter und Töchter im Umfeld dieser Männer. Viele von ihnen waren Malerinnen, Schriftstellerinnen, Mitstreiterinnen der Vormärzbewegung. Sie waren gesellschaftlich oder künstlerisch aktiv, unabhängig von den männlichen Namenspaten für die Straßen. Warum nicht diese Frauen sichtbar machen?

Das Töchter-Kollektiv Rostock lud am 9. März 2026, von 13 bis 18 Uhr, zu einer Stand-Demonstration auf dem Neuen Markt ein. Es gab wechselnde Aktionen (u. a. eine Femizid-Ausstellung, Wäscheleine der Wünsche, mehrere Redebeiträge). Es handelte sich hierbei um eine überparteiliche Intersektional-feministische Aktion für Gleichberechtigung von FLINTA* Personen. Ziel war es, Aufmerksamkeit zu schaffen für die UngleichbStanddemo 09. März, Rede C. Mendle-Annuschkewitzehandlung in der Gesellschaft für Menschen, die Sorgearbeit leisten und dafür in der Gesellschaft und von der Politik zu wenig Anerkennung für ihre Leistungen erhalten.