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Büro für Gleichstellungsfragen



   

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Büros für Gleichstellungsfragen!

    

Gleichstellung ist Verfassungsauftrag und somit eine wichtige Säule der Demokratie. Sie muss als Querschnittsaufgabe immer mitgedacht werden - und dennoch steht sie nur selten im Mittelpunkt.

Ausstellungen und Veranstaltungen "Umerziehung und Disziplinierung junger Menschen in der DDR"

Ausstellung "Queer im Museum - Lesben, Schwule, Trans*Personen in der Stadtgeschichte"

Ausstellungseröffnung: 30. Juni 2026 um 18:00 Uhr in der Nikolaikirche Rostock weiter

Ausstellung öffentlich zu besichtigen: 13.07. bis 30.07.2026, Montag bis Freitag - Eintritt frei

Rahmenprogramm - weitere Infos unter www.ratundtat-rostock.de

Ein Gemeinschaftsprojekt unter Federführung vom Verein rat + tat Rostock sowie dem Gleichstellungsbüro Rostock.

Konferenzen, Versammlungen und Fachtage im Mai und Juni 2026

29. Bundeskonferenz der Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen

Die Bundeskonferenz vom 17. bis 19. Mai 2026 stand unter dem Titel „Feministischer Kompass: Kurs halten in antifeministischen Gewässern“ und widmete sich einer der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit: dem wachsenden Antifeminismus – in Politik, Gesellschaft und Alltag. Antifeminismus ist kein Randphänomen – er zieht sich quer durch Parteien, Medien und gesellschaftliche Debatten.

Mehr als 500 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland haben über die Gefahr von Antifeminismus für Gleichstellung und Demokratie und über weitere zentrale Herausforderungen zum Thema Gleichstellung von Frauen diskutiert.

Die 29. Bundeskonferenz hat mehr als 30 Beschlüsse zu aktuellen frauen- und gleichstellungspolitischen Themen gefasst. Die Forderungen reichen von einem Nationalen Aktionsplan gegen Antifeminismus über Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt und die bessere Unterstützung von Alleinerziehenden bis hin zur Sicherung der Geburtshilfe, mehr Steuergerechtigkeit und reproduktiven Rechten.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft hat die beschlossenen Anträge an die zuständigen Ministerien weitergeleitet.

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Frauenpolitisches Frühstückstreffen 2026

Gleichstellung passiert nicht von selbst. Sie muss erkämpft, verteidigt und immer wieder neu verhandelt werden! Unter diesem Motto kamen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche engagierte Frauen aus Vereinen, Verbänden, Verwaltung, Unternehmen und Politik am 25.04.2026 zum traditionellen Frauenpolitischen Frühstückstreffen zusammen.

Ausrichtendes Unternehmen waren in diesem Jahr der Warnowwasser- und Abwasserverband gemeinsam mit Nordwasser GmbH. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank dafür.

Nach dem Ankommen sowie ermutigenden Grußworten der Gleichstellungsbeauftragten stellten neben der Geschäftsführerin des Warnowwasser- und Abwasserverbandes, Katja Gödke, drei weitere Frauen aus der Nordwasser GmbH ihre bewegten Lebensläufe vor. Danach konnte die Tanzbühne Rostock mit dem Contemporary-Stück "Wie geht es dir?" verzaubern. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto durfte geschlemmt und genetzwerkt werden, bevor eine Führung über die Kläranlage den gemeinsamen Vormittag abschloss. 

Boys'Day 2026

Wow, das war der Boys’Day 2026 an der vhs Rostock!

Was für ein inspirierender Tag! Beim diesjährigen Boys’Day öffnete die Volkshochschule Rostock gemeinsam mit dem Büro für Gleichstellungsfragen ihre Türen für neugierige Jungen, die einen Blick in die vielfältige Welt der Bildung, Technik und Kreativität werfen wollten.

Equal Pay Day und Internationaler Frauentag 2026 in Rostock

Vor dem Internationalen Frauentag fand in diesem Jahr am 27. Februar der Equal Pay Day statt. Dieser internationale Aktionstag lenkt die Aufmerksamkeit auf die bestehende Lohnlücke zwischen Frauen und Männern (Gender-Pay-Gap) – also den prozentualen Unterschied ihrer durchschnittlichen Bruttostundenverdienste.

Laut Statistischem Bundesamt lag dieser in Deutschland 2025 bei 16 Prozent. In Tage umgerechnet haben Frauen im letzten Jahr also 58 Tage unbezahlt gearbeitet. Ursachen hierfür sind unter anderem die geringere Bezahlung in frauentypischen Berufsfeldern, längere berufliche Auszeiten oder Teilzeitbeschäftigung – etwa aufgrund von Kinderbetreuung oder Angehörigenpflege – sowie dadurch eingeschränkte Karrieremöglichkeiten. In der Folge sind Frauen deutlich häufiger von Altersarmut betroffen als Männer. Und: Selbst bei identischen Voraussetzungen (gleiche Ausbildung, Tätigkeit, Position, Arbeitszeit usw.) besteht noch immer eine Lohnlücke von 6 Prozent.

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Das Büro für Gleichstellungsfragen wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Internationaler Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November und Orange Days 2025

Am 25. November war der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen – ein weltweiter Aktionstag, der auf ein Problem aufmerksam macht, das auch in Deutschland allgegenwärtig ist. Jede dritte Frau erlebt im Laufe ihres Lebens physische oder sexualisierte Gewalt. Der Aktionstag markierte zugleich den Auftakt der „Orange Days”, einer 16-tägigen Kampagne, die bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, andauerte. Unter dem Motto „Orange the World” setzten weltweit Menschen, Organisationen und Institutionen Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

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Fachtag „Stadtteile ohne Partnerschaftsgewalt. Rostock wird aktiv?!“

Am 29.09.2025 lud der StoP-Arbeitskreis Rostock zum Fachtag ein. Über 60 Interessierte aus Vereinen, Verbänden, Politik und Verwaltung folgten der Einladung.

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Ausstellungen und Veranstaltungen "Umerziehung und Disziplinierung junger Menschen in der DDR"

Im Mittelpunkt des rund sechswöchigen Zeitraums, präsentiert von der Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V. in Zusammenarbeit mit der noch relativ jungen Initiative „Riebeckstraße 63, der Landeszentrale für politische Bildung MV/Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehem. Untersuchungshaft Rostock (DuG), dem Landesbeauftragten für MV für die Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie der Gleichstellungsbeauftragten der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, standen zwei Ausstellungen.

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HanseQueer-Kulturwochen und CSD 2025

Ein paar Impressionen von der Eröffnung der HanseQueer-Kulturwochen 2025, der Kranzniederlegung zum Gedenken an die queeren Opfer des Nationalsozialismus sowie vom CSD 2025.

Happy Pride!

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Unterzeichnung Novellierung EU-Charta

Die Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene ist ein Instrument für lokale und regionale Regierungen, die die Geschlechtergerechtigkeit fördern wollen. Die 2006 vom europäischen Rat der Gemeinden und Regionen Europas, kurz RGRE (CEMR) verabschiedete Charta wurde von über 2.000 Gebietskörperschaften in 36 europäischen Ländern unterzeichnet.

Im Jahr 2022 haben der CEMR und seine Mitgliedsverbände den Text der Charta aktualisiert. Ziel war es, Nutzen und Relevanz der Charta für Europas Städte und Regionen sicherzustellen.

Neben einer verbesserten Sprache und Lesbarkeit wurden 9 neue Artikel eingeführt, um den gravierenden Veränderungen, wie Menschen miteinander umgehen, politisch agieren, sich bewegen, arbeiten oder ihre Freizeit gestalten, seit Einführung der Charta Rechnung zu tragen (z. B. digitale Gewalt, Klimawandel, Nachhaltigkeit, digitale Teilhabe).

Am 30.04.2025 hat die Rostocker Bürgerschaft beschlossen, die aktualisierte Fassung der EU-Charta zu unterzeichnen und deren Bestimmungen in ihre Aktionspläne zur Gleichstellung aufzunehmen. Die Unterzeichnung fand am 27.06.2025 statt.

Grußwort bei der 7. „Stunde der Frauen“

Ich freue mich, dass ich anlässlich der 7. Stunde der Frauen, am 12.06.2025, organisiert vom SI Club Rostock, ein Grußwort halten durfte.

Hierin habe ich die Wichtigkeit des Abbaus von Rollenstereotypen, der Unterstützung durch Male Allys und der Wirkmächtigkeit von Sprache betont. Im unterhaltsamen Teil des Abends würdigte ‚Chansonmanie‘ stimmgewaltig drei starke Frauen: Edith Piaf, Marlene Dietrich und Hildegard Knef.

Herzlichen Dank für das regionale, soziale Engagement für Frauen und Mädchen der Soroptimistinnen Rostocks sowie für die wichtige und kontinuierliche Arbeit zur Unterstützung des von Frauen in Notsituationen. Auch in diesem Jahr werden die Erlöse aus dieser Veranstaltung an das Frauenhaus in Rostock sowie an weitere Projekte für Mädchen und Frauen gespendet.

SI-Club Rostock

Frauenpolitisches Frühstückstreffen 2025 bei den Rostocker Stadtwerken AG

Am 26. April 2025 hatte die Gleichstellungsbeauftragte der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Cathleen Mendle-Annuschkewitz, zum traditionell stattfindenden Frauenpolitischen Frühstückstreffen eingeladen. Gastgeberin war dieses Mal die Rostocker Stadtwerke AG. mehr Infos

Girls'Day im Tiefbauamt

Am 03. April, dem diesjährigen Girls’Day, nutzten 10 Schülerinnen aus Rostock die Gelegenheit, das Tiefbauamt näher Kennenzulernen. Unter dem Motto: „Du möchtest später gern das Aussehen der Stadt Rostock mitgestalten? Wir zeigen dir wie`s geht.“ erhielten die Teilnehmerinnen Einblicke in Projekte zum Straßenbau, in Verkehrstechnik und Verkehrsausrüstung, durften sich auf Baustellen umsehen und beim „Blitzen“ dabei sein. Ein Besuch von Oberbürgermeisterin Kröger am Vormittag sowie ein gemeinsames Mittagessen schmackhafter Suppen rundete den Tag ab.

Equal-Pay-Day und Co: Eine Woche im Zeichen der Frauen!

Equal-Pay-Day in Schwerin und Boizenburg/Elbe, Demo zum Internationalen Frauentag und Ausstellungseröffnung „Gemeinsam sind wir unerträglich“. mehr Infos

Aus aktuellem Anlass teilen wir hier gerne die Pressemitteilung des Landesfrauenrats M-V vom 14.01.2025:

Sprachpolizei Rostocker Bürgerschaft? Verbote aus Angst vor dem Genderstern

Anlässlich des Beschlusses der Rostocker Bürgerschaft, die gesamte Außenkommunikation der Stadt zu reglementieren, erklärt die Geschäftsführerin des Landesfrauenrates M-V Monique Tannhäuser:

Mit den Kommunalwahlen 2024 hat sich ein deutlich konservativer, teilweise reaktionärer Geist in vielen Stadtvertretungen und Kreistagen breitgemacht. Dies zeigt sich an einer Vielzahl von Anträgen, die das politische Klima prägen: von Verboten für Regenbogenfahnen über die Aushöhlung der Aufgaben von Gleichstellungsbeauftragten bis hin zur Ablehnung einer geschlechtergerechte Sprache.

Ein besonders absurdes Beispiel liefert derzeit die Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Dort beschloss die Bürgerschaft im Dezember, aus Furcht vor gendergerechter Sprache, die gesamte Außenkommunikation der Stadt zu beschneiden. Mehr noch: Eine bestehende Verwaltungsvorschrift, die weit mehr als nur den Sprachgebrauch regelt, wurde teilweise außer Kraft gesetzt. So etwas nennt man, mit Kanonen auf Spatzen schießen.

Scheinlösungen für nichtexistierende Probleme

Es ist völlig absurd anzunehmen, dass Einwohner*innen geschädigt werden, weil sie ein gegendertes Verwaltungsschreiben erhalten. Mit solchen Beschlüssen werden Scheinlösungen für nicht vorhandene Problemlagen geschaffen. Unabsehbare Nebenfolgen werden dabei billigend in Kauf genommen.

Die viel zitierten Behauptungen rechtsextremer und konservativer Politiker*innen, es gebe eine Genderpflicht, sind schlichtweg falsch. Niemand ist gezwungen, geschlechtergerecht zu formulieren. Wer am generischen Maskulinum festhalten möchte, kann dies ungehindert tun - ohne Nachteile.

Mit ihren angestrebten Verboten machen sich die Initiator*innen selbst zur Sprachpolizei. Ihr Ziel ist es, eine vielfaltsoffene Kommunikation zu unterbinden und Menschen Vorschriften zu machen, wie sie zu sprechen und zu schreiben haben.

Eine zweite Chance für die Bürgerschaft

Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger hat gegen den Beschluss der Bürgerschaft Widerspruch eingelegt. Zu Recht, denn der Beschluss schadet nicht nur dem Ansehen der Stadt, sondern auch ihrer Funktionstüchtigkeit. Am Mittwoch steht nun eine erneute Entscheidung in der Bürgerschaft an.

Wir appellieren an die Mitglieder der Bürgerschaft: Nutzen Sie diese zweite Chance! Lassen Sie sich nicht von der Scheindebatte um geschlechtergerechte Sprache auf Irrwege führen. Statt Einschränkungen und Verboten braucht es eine klare Haltung für Vielfalt, Wertschätzung und eine moderne, offene Kommunikation.

Stadtverwaltung

Unser Angebot für die Mitarbeiter*innen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock