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Ausstellung "Queer im Museum - Lesben, Schwule, Transpersonen in der Stadtgeschichte"

Meldung vom 20.07.2026 - Umwelt und Gesellschaft

Die Veranstaltung in der Nikolaikirche wurde mit einer musikalischen Darbietung der Band der Jugendkirche Rostock unter der Leitung von Andreas Braun eröffnet. Nach den Begrüßungsworten von Propst Dirk Fey und einem Input von Dr. Florian Ostrop (Stiftung Mecklenburg) folgten weitere Redebeiträge von Eckhard Brickenkamp (VVN-BdA) und Pat Wunderlich, untermalt von passenden Musikstücken durch die Band. Zum Abschluss sprachen Paul Langner (rat+tat e.V.) und ich als Hauptorganisator*innen noch ein paar Worte. Durch den Abend führte ganz wunderbar Frieda Kopp (rat+tat e.V.).

Zur Ausstellung:

Queere Themen spielten in den Sammlungen und Ausstellungen stadt- und regionalgeschichtlicher Museen in Mecklenburg-Vorpommern lange Zeit kaum eine Rolle. Das Projekt „Queer im Museum“ setzte vor rund sechs Jahren hier an. Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen verfolgte das Projekt mehrere Ziele: Es etablierte eine inklusive Sprache, ergänzte die Ausstellungen um die Geschichte und Lebensrealitäten von Lesben, Schwulen und trans* Personen in der Region und verankerte queere Themen auch in der Bildungs- und Vermittlungsarbeit der Museen – für einen nachhaltigen Beitrag zur Sichtbarkeit queerer Geschichte in der regionalen Erinnerungskultur.

Die Sonderausstellung „Queer im Museum“ präsentiert die Ergebnisse des Projektes, die zudem in die Dauerausstellungen des Schleswig-Holstein-Hauses der Stiftung Mecklenburg in Schwerin und des Kulturgeschichtlichen Museums in Rostock sowie in die virtuelle Landesausstellung der Stiftung Mecklenburg eingeflossen sind.