Rahmenplan Lichtenhagen
Lichtenhagen wurde 2019 in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen und wird im aktuellen Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ fortgeführt. Der Rahmenplan Lichtenhagen dient als Handlungsorientierung für die Förderung von Maßnahmen durch Bund und Land und wurde auf die Programmziele aktualisiert.
Das übergeordnete Ziel der Rahmenplanung besteht darin, Strategien und Herangehensweisen zu entwickeln, welche die in der Analyse erkannten Missstände beseitigen oder minimieren. Der hier vorliegende Rahmenplan knüpft an die Analyseergebnisse an. Insbesondere werden in ihm Ideen für die weitere bauliche Gestaltung des Wohnumfelds, die Planung der Grün- und Freiflächen, aber auch für Verkehrslenkung und Immissionsschutz sowie Denkmalpflege aufgezeigt.
Während der Erstellung der Analyse und des Erarbeitungsprozesses des Rahmenplans wurden mehrere Beteiligungsformate für verschiedene Zielgruppen durchgeführt.
Dazu wurden neben den Gremienbeteiligungen zur Aufnahme des Stadtteils in die Städtebauförderung und zur Fördergebietsabgrenzung sowie der steten Beteiligung des Ortsbeirates bei aktuellen Planungsvorhaben und Themen vorrangig Bürgerbeteiligungen direkt vor Ort in Form von Rundgängen (07/2021), Gesprächen am Brink (04/2022), Gesprächen im Park (06/2022), eines Stadtspaziergangs (01/2025) und Bürgerbrunch am Tag der Städtebauförderung (05/2025) durchgeführt.
Weiterhin wurden freie Beteiligungsformate zur Meinungsabfrage der Bewohnerinnen und Bewohner zu „Mein Lichtenhagen“ (04+05/2022) und der Auswahl des Stadtteillogos (05/2022) angeboten sowie gezielte Eigentümergespräche zum Einkaufszentrum geführt (06/2022). Regelmäßige Bürgerinformationen eröffneten sich zudem im Rahmen des jährlichen Stadtteilfestes (09/2023 und 2024) und des Stadtteiltischs mit der Quartiersmanagerin.
Die in diesem Rahmenplan enthaltenen Vorhaben sollen dazu dienen, dass Lichtenhagen sich durch Aufwertung, Anpassung und Neustrukturierung zukunftsfähig entwickeln kann. Ziel ist dabei die Wohn- und Lebensqualität in den Quartieren zu erhöhen, eine breitere Nutzungsvielfalt der Flächen im Wohnumfeld anzuregen und dabei öffentliche und halböffentliche Räume zu verknüpfen, um das gemeinschaftliche Zusammenleben zu befördern.
