Historischer Aussichtspunkt wieder erreichbar: Neue Fußgängerbrücke am Kanonsberg eröffnet
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Der Kanonsberg gehört zu den geschichtsträchtigsten Orten der Stadt. Anfang des 17. Jahrhunderts entstand hier die sogenannte Fischerbastion als östlicher Abschluss der rund fünf Kilometer langen Rostocker Stadtbefestigung und schützte den Stadthafen vor Angriffen über die Warnow. Der heute gebräuchliche Name „Kanonsberg“ setzte sich erst später durch und erinnert an die einst hier stationierten Geschütze. Nach dem Ende der militärischen Nutzung blieb die markante Geländeerhebung trotz Hafen- und Industrieausbau erhalten. Bereits 2010 wurden die historischen Wege und Sichtachsen denkmalgerecht wiederhergestellt.
„Mit der Freigabe der Brücke geben wir den Rostockerinnen und Rostockern ein beliebtes Stück Stadt zurück“, sagt Dr. Ute Fischer-Gäde, Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität und ergänzt: „Der Kanonsberg zeigt beispielhaft, wie wir Geschichte bewahren und gleichzeitig lebenswerte Stadträume weiterentwickeln. Mit der Umsetzung der geplanten Umgestaltung des Stadthafens wird der Kanonsberg künftig noch stärker an Attraktivität gewinnen.“
