Auf Beschluss der Bürgerschaft der Hansestadt Rostock wurde am 12. Juli 2000 ein Seniorenbeirat gebildet. Er setzt sich aus 15 Mitgliedern zusammen. Davon werden acht Mitglieder aus den Ortsbeiräten der Ortsämter vorgeschlagen. Weitere sieben Mitglieder aus gesellschaftlichen Gruppierungen, die sich mit Seniorenarbeit befassen, werden durch den Gesundheits- und Sozialausschuss der Bürgerschaft bestimmt. Die 15 Mitglieder werden dann durch den Hauptausschuss der Bürgerschaft für die Dauer einer Wahlperiode bestellt. Der Seniorenbeirat ist in die Hauptsatzung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock aufgenommen und arbeitet ehrenamtlich. Er wählt aus seinen Reihen einen Vorstand von vier Mitgliedern.
Ziele und Aufgaben des Seniorenbeirates
Das Anliegen des Seniorenbeirates besteht darin:
- die Interessen und Belange der Senioren zu vertreten, - die politischen Gremien für seniorenrelevante Belange zu sensibilisieren, - die Verantwortung der Politik für ältere Bürger weiter auszubauen und dabei - eine stärkere Einbeziehung dieser Generation zu sichern, - die Bürgerschaft mit ihren Ausschüssen zu beraten und Empfehlungen einzubringen, die zur Verbesserung der Lebenssituation der älteren Bürger beitragen, - Öffentlichkeitsarbeit für die Belange der älteren Bürger zu leisten, - sich für die rechtliche Stellung von Seniorenbeiräten einzusetzen, - das Ehrenamt zu unterstützen und - aktiv im Landesseniorenbeirat mitzuarbeiten.
Seine Rechte und Pflichten sind durch den "Leitfaden für die Arbeit des Seniorenbeirates" beschrieben. Der Seniorenbeirat hat sich für seine Arbeit eine Geschäftsordnung gegeben.
Der Seniorenbeirat wird durch Arbeitsgruppen unterstützt, die aus Vertreterinnen und Vertretern des Seniorenbeirates und fachkundigen Bürgerinnen und Bürgern bestehen:
AG 1: Stadtkultur - Bildung, Kultur und Sport
AG 2: Mobilität & digitaler Wandel - Ordnung, Sicherheit, Umwelt und Verkehr, Digitalisierung
AG 3: Gesunde Lebenswelt - Gesundheit, Soziales und Wohnen im Alter
Viele ältere Personen leben aus unterschiedlichen Gründen allein. Sie sind verwitwet oder die Kinder leben weit entfernt, der Freundeskreis wird kleiner und sie fühlen sich auch deshalb manchmal einsam oder unsicher.
Die „Rostocker Telefonkette“ ist eine Möglichkeit zum Austausch mit anderen Menschen für alle Interessierten. Auch wer einfach nur Lust hat, mit anderen in Kontakt zu kommen ist herzlich eingeladen. Wenn Sie dabei sein möchten, dann kontaktieren Sie bitte die Geschäftsstelle des Seniorenbeirates oder die Projektleitung der „Rostocker Telefonkette“.
Wie funktioniert die Telefonkette? • Ein- bis zweimal pro Woche führen mehrere Personen hintereinander in einer festgelegten Reihenfolge und zu einer festgelegten Zeit ein kurzes Telefonat miteinander. • Den ersten Anruf übernimmt immer dieselbe Person, die wir Startende nennen, und diese Person empfängt auch den letzten Anruf, so dass die Kette geschlossen und der Rundruf beendet ist. • Wird jemand nicht erreicht, wird die oder der Startende informiert. In einem solchen Fall ist ein Notfallkontakt bei den Startenden hinterlegt. • Während des Rundrufs werden die Gespräche kurz gehalten. Gern können die Mitglieder einer Telefonkette bei gegenseitigem Einverständnis auch außerhalb der Rundrufzeiten nach Herzenslust miteinander plaudern. • Möchte jemand pausieren, informiert sie oder er die Startenden.
Wir, der Seniorenbeirat, freuen uns immer über Menschen, die gern aktiv dabei sein möchten.
Kontakt zur Projektleitung Frau Patricia Fleischer: telefonkette.rostock@posteo.de
Informations- und Mitmachangebote zur digitalen Welt.
Weitere Informationen zum Bundesweiten Digitaltag finden Sie hier: https://digitaltag.eu/
Aktionen am 26.6.26 in Rostock:
Datum und Uhrzeit
Ort
Aktion
Mi.,
17.06.26
14 Uhr
SBZ Lütten Klein
Danziger Str. 45d
18107 Rostock
VVW App in Theorie und Praxis
Wie kann ich diese nutzen?
Vortragende: Fr. Petke, VVW Marketing
Mo.,
22.06.26
9:30 – 11:30 Uhr
Edeka Warnowpark
Rigaer Str. 5
18107 Rostock
Offene digitale Sprechstunde unten im Erdgeschoss
Mi.,
24.06.26
10 Uhr
SBZ Lütten Klein
Danziger Str. 45d
18107 Rostock
Input vom ehrenamtlichen Digital-Lotsen zu „Digitaler Nachlass“
Fr.,
26.06.26
9:20 – 12 Uhr
Mediatop Rostock
Grubenstr. 47
18055 Rostock
Workshop „KI verstehen: Praxisnah für Seniorinnen und Senioren“
Fr.,
26.06.26
9 – 12 Uhr
Ortsamt Mitte im Rathaus, Neuer Markt 1,
18055 Rostock
"Digitale Identität, notwendig für Verwaltungsleistungen" - Die Online-Ausweisfunktion und Bund-ID als Eintrittskarte für digitale Verwaltungsleistungen
Fr.,
26.06.26
11 Uhr
Rathaus,
Beratungsraum 1a/1b, Neuer Markt 1,
18055 Rostock
"Senioren im Internet - aber sicher"
Fr.,
26.06.26
10 Uhr
Rathaus,
Beratungsraum 1a/1b, Neuer Markt 1,
18055 Rostock
„Fluch und Segen von KI“
Sa.,
27.06.26
14 – 18 Uhr
Regionalschule Störtebeker,
Schulhof
Taklerring 43,
18109 Rostock
Digitallotsen vor Ort. Informationen zu den Angeboten im Rahmen digitaler Teilhabe; Smartphone Beratung, Dokumente ausdrucken, 3D-Druck
Wenn Sie nach Veranstaltungen in Ihrer Nähe suchen, empfehlen wir Ihnen einen Blick in den "Städtischen Anzeiger" oder besuchen Sie die "Stadtteil- und Begegnungszentren". Dort erhalten Sie auch die jeweiligen Stadtteilzeitungen mit weiteren Terminen.
Pflegebedürftige oder von Pflegebedürftigkeit bedrohte Menschen sowie ihre Angehörigen werden in den örtlichen Pflegestützpunkten kostenlos, neutral und fachgerecht zu allen Fragen der häuslichen Pflege, teilstationären Pflege (z. B. Tages- oder Nachtpflege), Kurzzeitpflege (kurzzeitige Heimpflege z. B. nach Krankenhausaufenthalt) oder stationären Pflege (dauerhafte Heimpflege) beraten. Auf Wunsch wird bei der Antragstellung von Pflegeleistungen geholfen oder es werden auch entsprechende Hilfen vermittelt bzw. Kontakte hergestellt. Hierfür stehen kompetente Pflegeberaterinnen und Pflegeberater sowie Sozialberaterinnen und Sozialberater in den Pflegestützpunkten zur Seite. Die Pflegestützpunkte werden gemeinsam von den Pflegekassen und dem jeweiligen Landkreis bzw. der jeweiligen kreisfreien Stadt betrieben. Sie befinden sich in der Regel in räumlicher Nähe zu den Kreis- bzw. Amtsverwaltungen der jeweiligen Landkreise und kreisfreien Städte. Das Land begleitet die Pflegestützpunkte zusammen mit den Landesverbänden der Pflegekassen und den kommunalen Landesverbänden im Rahmen eines Steuerungsausschusses.
Die Sozial- und Gesundheitspolitik der Hanse- und Universitätsstadt Rostock (HRO) zielt langfristig u.a. auf die Förderung eines selbstbestimmten und aktiven Lebens von älteren und hochbetagten Menschen bei relativer Gesundheit ab. Viele Menschen dieser Alterskategorie finden allerdings keinen Zugang zum vorhandenen Hilfesystem und andersherum erreicht das Hilfesystem diese Menschen nicht. Dies betrifft vor allem diejenigen, die gesundheitliche und/ oder soziale Probleme haben und zurückgezogen leben. Fehlender oder abgebrochener Kontakt zum Versorgungssystem machen eine gezielte Unterstützung notwendig.
Der Rostocker Stadtteil Schmarl ist Modellregion für die Pflegeversorgung in Rostock. Zusammen mit Akteuren in Schmarl aus den Bereichen Pflege und Gesundheit sowie aus der Verwaltung der Hanse- und Universitätstadt Rostock planen wir, wie die Pflege und die Lebensqualität älterer Menschen in Schmarl verbessert werden kann. Diese Internetseite dient dazu, einen Überblick über die Möglichkeiten der Pflegeversorgung in Schmarl zu erhalten.