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Na­vi­ga­ti­on

An­er­ken­nung als Lehr­kraft mit Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on aus EU/EWR/Schweiz be­an­tra­gen

Die Tä­tig­keit als Leh­re­rin oder Leh­rer ist re­gle­men­tiert. Das be­deu­tet: Sie müs­sen ei­ne spe­zi­fi­sche Qua­li­fi­ka­ti­on nach­wei­sen, wenn Sie als Leh­re­rin oder Leh­rer in Deutsch­land oh­ne Ein­schrän­kun­gen ar­bei­ten wol­len. Für den Nach­weis ei­ner aus­län­di­schen Qua­li­fi­ka­ti­on kön­nen Sie die An­er­ken­nung Ih­rer Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on be­an­tra­gen.

Im An­er­ken­nungs­ver­fah­ren ver­gleicht die zu­stän­di­ge Stel­le Ih­re Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on aus dem Aus­land mit der Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on in dem ge­wähl­ten Bun­des­land. Für die An­er­ken­nung muss Ih­re Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on gleich­wer­tig sein.

Sie kön­nen den An­trag für das Ver­fah­ren auch aus dem Aus­land stel­len.

Sie müs­sen für die Ar­beit als Leh­re­rin oder Leh­rer ne­ben der Gleich­wer­tig­keit der Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on wei­te­re Vor­aus­set­zun­gen er­fül­len. Die­se Vor­aus­set­zun­gen müs­sen Sie meis­tens erst bei der Ein­stel­lung in den Schul­dienst nach­wei­sen. Das ist ein an­de­res Ver­fah­ren.

Sie kön­nen ge­gen die Ent­schei­dung der zu­stän­di­gen Stel­le recht­lich vor­ge­hen. Die Ent­schei­dung wird dann über­prüft. De­tails zu die­sem Ver­fah­ren ste­hen in der Rechts­be­helfs­be­leh­rung am En­de Ih­res Be­schei­des. Wir emp­feh­len Ih­nen: Spre­chen Sie zu­erst mit der zu­stän­di­gen Stel­le, be­vor Sie recht­lich ge­gen die Ent­schei­dung vor­ge­hen.

  • An­trags­for­mu­lar der zu­stän­di­gen Stel­le
  • Wenn es kein An­trags­for­mu­lar gibt: Ei­nen form­lo­sen und un­ter­schrie­be­nen An­trag
  • Iden­ti­täts­nach­weis (Rei­se­pass oder Per­so­nal­aus­weis)
  • Ehe­ur­kun­de (wenn sich Ihr Na­me durch Hei­rat ge­än­dert hat)
  • Le­bens­lauf
  • Nach­wei­se Ih­rer Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on (z. B. Zeug­nis­se, Zer­ti­fi­ka­te, Be­rufs­ur­kun­de)
  • Nach­wei­se über In­halt und Dau­er Ih­rer Aus­bil­dung (z. B. Di­plo­ma Sup­ple­ment, Tran­script of Re­cords, Prü­fungs­ord­nung)
  • Nach­wei­se Ih­rer sons­ti­gen Qua­li­fi­ka­tio­nen (z. B. be­ruf­li­che Wei­ter­bil­dun­gen, Se­mi­na­re)
  • Nach­wei­se Ih­rer Be­rufs­er­fah­rung als Leh­re­rin oder Leh­rer
  • Aus­kunft über ei­nen be­reits ge­stell­ten An­trag auf An­er­ken­nung. Ge­ben Sie dann an, bei wel­cher Stel­le Sie den An­trag ge­stellt ha­ben.
  • Viel­leicht: Er­klä­rung oder Nach­weis, dass Sie in dem ge­wähl­ten Bun­des­land in dem Be­ruf ar­bei­ten wol­len. Nach­wei­se sind z. B. Be­wer­bun­gen auf ei­nen Ar­beits­platz.

Die zu­stän­di­ge Stel­le teilt Ih­nen mit, wel­che Do­ku­men­te Sie im Ori­gi­nal vor­zei­gen oder als Ko­pie ab­ge­ben müs­sen. Ei­ni­ge Ko­pi­en müs­sen amt­lich be­glau­bigt sein. Wir emp­feh­len Ih­nen: Sen­den Sie kei­ne Ori­gi­na­le per Post.

Sie müs­sen Ih­re Do­ku­men­te in deut­scher Spra­che vor­le­gen. Die Über­set­zun­gen müs­sen öf­fent­lich be­stell­te oder er­mäch­tig­te Über­set­ze­rin­nen und Über­set­zer ma­chen.

Für die Ein­stel­lung in den Schul­dienst sind meis­tens wei­te­re Do­ku­men­te wich­tig. Die­se Do­ku­men­te müs­sen Sie erst ab­ge­ben, wenn Sie ei­ne Aus­gleichs­maß­nah­me ma­chen oder wenn Sie als Leh­re­rin oder Leh­rer ein­ge­stellt wer­den.

  • Nach­weis Ih­rer Deutsch­kennt­nis­se: Sprach­zer­ti­fi­kat
  • Nach­weis Ih­rer per­sön­li­chen Eig­nung:
    Füh­rungs­zeug­nis aus Deutsch­land oder Ih­rem Her­kunfts­land (z. B. Straf­re­gis­ter­aus­zug, Cer­ti­fi­ca­te of Good Stan­ding)
  • Nach­weis Ih­rer ge­sund­heit­li­chen Eig­nung: ärzt­li­ches At­test

In Meck­len­burg-Vor­pom­mern sind fol­gen­de Un­ter­la­gen er­for­der­lich:

  • An­trags­for­mu­lar der zu­stän­di­gen Stel­le
  • Iden­ti­täts­nach­weis (Rei­se­pass oder Per­so­nal­aus­weis)
  • Ehe­ur­kun­de (wenn sich Ihr Na­me durch Hei­rat ge­än­dert hat)
  • Le­bens­lauf
  • Nach­wei­se Ih­rer Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on (zum Bei­spiel Zeug­nis­se, Zer­ti­fi­ka­te, Be­rufs­ur­kun­de)
  • Nach­wei­se über In­halt und Dau­er Ih­rer Aus­bil­dung (zum Bei­spiel Di­plo­ma Sup­ple­ment, Tran­script of Re­cords)
  • Nach­wei­se Ih­rer Be­rufs­er­fah­rung als Leh­re­rin oder Leh­rer
  • Sie ha­ben ei­ne Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on als Leh­re­rin oder Leh­rer aus dem Aus­land.
  • Sie wol­len in dem ge­wähl­ten Bun­des­land als Leh­re­rin oder Leh­rer ar­bei­ten.

Für die Ein­stel­lung in den Schul­dienst müs­sen Sie wei­te­re Vor­aus­set­zun­gen er­fül­len:

  • Sie ha­ben Deutsch­kennt­nis­se auf dem er­for­der­li­chen Sprach­ni­veau des Ge­mein­sa­men Eu­ro­päi­schen Re­fe­renz­rah­mens für Spra­chen (GER). Die zu­stän­di­ge Stel­le in­for­miert Sie über das er­for­der­li­che Sprach­ni­veau.
  • Per­sön­li­che Eig­nung: Sie sind zu­ver­läs­sig für die Ar­beit als Leh­re­rin oder Leh­rer und ha­ben kei­ne Vor­stra­fen.
  • Ge­sund­heit­li­che Eig­nung: Sie sind ge­sund.

Das Ver­fah­ren kos­tet Geld. Die Kos­ten sind ab­hän­gig von dem Auf­wand für die Prü­fung der Un­ter­la­gen. Die zu­stän­di­ge Stel­le in­for­miert Sie über die Kos­ten.

Zu­sätz­lich kön­nen wei­te­re Kos­ten ent­ste­hen (z. B. für Über­set­zun­gen oder Be­glau­bi­gun­gen Ih­rer Do­ku­men­te). Die­se Kos­ten sind in­di­vi­du­ell un­ter­schied­lich.

In Meck­len­burg-Vor­pom­mern fal­len Ge­büh­ren in Hö­he von 30,00 bis 150,00 EUR an.

Sie stel­len ei­nen An­trag bei der zu­stän­di­gen Stel­le. Sie kön­nen den An­trag per Post sen­den, elek­tro­nisch sen­den oder per­sön­lich ab­ge­ben. Die zu­stän­di­ge Stel­le in­for­miert Sie.

Die zu­stän­di­ge Stel­le be­kommt den An­trag. Sie be­stä­tigt Ih­nen nach höchs­tens ei­nem Mo­nat, dass der An­trag an­ge­kom­men ist. Wenn die zu­stän­di­ge Stel­le al­le Do­ku­men­te von Ih­nen er­hal­ten hat, be­ar­bei­tet sie Ih­ren An­trag. Die zu­stän­di­ge Stel­le prüft dann: Ist Ih­re Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on mit der Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on in Ih­rem Bun­des­land gleich­wer­tig? Da­bei ver­gleicht die zu­stän­di­ge Stel­le die Qua­li­fi­ka­tio­nen mit Hil­fe be­stimm­ter Kri­te­ri­en. Wich­ti­ge Kri­te­ri­en sind z. B. die Dau­er der Aus­bil­dung, die In­hal­te der Aus­bil­dung und die An­zahl der Un­ter­richts­fä­cher. Die zu­stän­di­ge Stel­le be­rück­sich­tigt bei der Gleich­wer­tig­keits­prü­fung auch Ih­re Be­rufs­er­fah­rung, Ih­re wei­te­ren Be­fä­hi­gungs­nach­wei­se und Ih­re wei­te­ren Qua­li­fi­ka­tio­nen.

Wenn Ih­re Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on und die Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on in dem ge­wähl­ten Bun­des­land gleich­wer­tig sind, be­kom­men Sie die An­er­ken­nung.

Manch­mal gibt es we­sent­li­che Un­ter­schie­de zwi­schen den Be­rufs­qua­li­fi­ka­tio­nen. Wenn es we­sent­li­che Un­ter­schie­de gibt, kön­nen Sie meis­tens ei­ne Aus­gleichs­maß­nah­me ma­chen.

Es gibt ver­schie­de­ne Aus­gleichs­maß­nah­men:

  • An­pas­sungs­lehr­gang: Sie ar­bei­ten als Leh­re­rin oder Leh­rer und ma­chen viel­leicht ei­ne Zu­satz­aus­bil­dung. Das be­deu­tet, Sie neh­men z. B. an Lehr­ver­an­stal­tun­gen an ei­ner Hoch­schu­le teil.
  • Eig­nungs­prü­fung: Sie ma­chen Un­ter­richts­pro­ben und münd­li­che Prü­fun­gen. Ei­ne Un­ter­richts­pro­be be­deu­tet: Sie füh­ren Un­ter­richt mit Schü­le­rin­nen und Schü­lern durch. Prü­fe­rin­nen und Prü­fer be­ob­ach­ten und be­ur­tei­len Ih­ren Un­ter­richt. Die zu­stän­di­ge Stel­le in­for­miert Sie über not­wen­di­ge Un­ter­richts­pro­ben und Prü­fun­gen.

Sie kön­nen meis­tens zwi­schen ei­nem An­pas­sungs­lehr­gang oder ei­ner Eig­nungs­prü­fung wäh­len. Manch­mal ent­schei­det die zu­stän­di­ge Stel­le, wel­che Aus­gleichs­maß­nah­me Sie ab­sol­vie­ren sol­len. Die zu­stän­di­ge Stel­le in­for­miert Sie.

Wenn Sie die Aus­gleichs­maß­nah­me er­folg­reich ab­sol­vie­ren, er­hal­ten Sie die An­er­ken­nung.

Mit der An­er­ken­nung kön­nen Sie sich für den Schul­dienst in Ih­rem Bun­des­land be­wer­ben. Das ist ein ge­son­der­tes Ver­fah­ren. Dann wer­den die wei­te­ren Vor­aus­set­zun­gen für die so­ge­nann­te Lehr­amts­be­fä­hi­gung ge­prüft.

Wenn Sie al­le Vor­aus­set­zun­gen er­fül­len, be­kom­men Sie die Lehr­amts­be­fä­hi­gung. Die Lehr­amts­be­fä­hi­gung gilt im­mer für das be­an­trag­te Lehr­amt. Das be­deu­tet: Sie kön­nen Ih­re Fä­cher an ei­ner be­stimm­ten Schu­le un­ter­rich­ten. Sie ha­ben be­ruf­lich die glei­chen Rech­te wie ei­ne Per­son mit der deut­schen Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on.

Es gibt ab­hän­gig vom Bun­des­land ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, oh­ne An­er­ken­nung als Leh­re­rin oder Leh­rer zu ar­bei­ten, z. B. über ei­nen Sei­ten­ein­stieg oder an ei­ner Pri­vat­schu­le. Die zu­stän­di­ge Stel­le in­for­miert Sie über die De­tails.

In Meck­len­burg-Vor­pom­mern gilt fol­gen­des:

  • Ei­ne elek­tro­ni­sche Zu­sen­dung des An­trags ist zur­zeit nicht mög­lich. Bit­te rei­chen Sie den An­trag per Post ein oder ge­ben ihn per­sön­lich ab.

Kei­ne.

Manch­mal feh­len noch Un­ter­la­gen im Ver­fah­ren. Die zu­stän­di­ge Stel­le in­for­miert Sie dann, bis wann Sie die Un­ter­la­gen nach­rei­chen müs­sen.

Mög­lich­kei­ten für die Ar­beit als Leh­re­rin oder Leh­rer oh­ne An­er­ken­nung

Es gibt un­ter­schied­li­che Mög­lich­kei­ten für die Ar­beit als Leh­re­rin oder Leh­rer oh­ne An­er­ken­nung. Wel­che Mög­lich­kei­ten Sie ge­nau ha­ben, hängt auch da­von ab, in wel­chem Bun­des­land Sie ar­bei­ten möch­ten. Die zu­stän­di­ge Stel­le in­for­miert Sie.

Mög­lich­kei­ten für die Ar­beit als Leh­re­rin oder Leh­rer oh­ne An­er­ken­nung sind:

  • Quer­ein­stieg
  • Sei­ten­ein­stieg
  • Di­rekt­ein­stieg
  • Ar­bei­ten als Ver­tre­tungs­leh­re­rin oder Ver­tre­tungs­leh­rer
  • Ar­bei­ten an ei­ner Pri­vat­schu­le
  • Ar­bei­ten an in­ter­na­tio­na­len Schu­len
  • Un­ter­richt in der Her­kunfts­spra­che (Mut­ter­spra­che)
  • Ar­bei­ten in Vor­be­rei­tungs­klas­sen und För­der­klas­sen (z. B. Deutsch als Fremd­spra­che – DaF oder Deutsch als Zweit­spra­che – DaZ)
  • Ar­bei­ten au­ßer­halb ei­ner Schu­le (z. B. in der Er­wach­se­nen­bil­dung)

Par­ti­el­ler Be­rufs­zu­gang für Be­rufs­qua­li­fi­ka­tio­nen aus der EU, dem EWR oder der Schweiz:
Ih­re Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on ist nicht gleich­wer­tig und es gibt vie­le we­sent­li­che Un­ter­schie­de? In ei­ni­gen Bun­des­län­dern kön­nen Sie viel­leicht mit ei­nem par­ti­el­len Be­rufs­zu­gang in dem Be­ruf ar­bei­ten. Mit dem par­ti­el­len Be­rufs­zu­gang kön­nen Sie auch oh­ne An­er­ken­nung in dem Be­ruf ar­bei­ten. Da­für gibt es be­stimm­te Vor­aus­set­zun­gen. Sie dür­fen als Leh­re­rin oder Leh­rer dann nur be­stimm­te Auf­ga­ben über­neh­men. Den par­ti­el­len Be­rufs­zu­gang be­an­tra­gen Sie bei der zu­stän­di­gen Stel­le. Die zu­stän­di­ge Stel­le in­for­miert Sie.

Gleich­wer­tig­keit mit der 1. Staats­prü­fung
In den meis­ten Bun­des­län­dern kön­nen Sie Ih­re Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on auch nur mit dem Ab­schluss des deut­schen Lehr­amts­stu­di­ums (1. Staats­prü­fung) ver­glei­chen las­sen. Wenn Ih­re Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on mit der 1. Staats­prü­fung gleich­wer­tig ist, dann ist die Zu­las­sung z. B. zum Vor­be­rei­tungs­dienst oder zu ei­nem Sei­ten­ein­stieg mög­lich. Die zu­stän­di­ge Stel­le in­for­miert Sie.

Der Vor­be­rei­tungs­dienst ist die päd­ago­gisch-prak­ti­sche Aus­bil­dung. Die­se Aus­bil­dung schlie­ßt mit der 2. Staats­prü­fung ab. Die prak­ti­sche Aus­bil­dung hei­ßt auch: Re­fe­ren­da­ri­at.

Wenn Sie den Vor­be­rei­tungs­dienst er­folg­reich ab­schlie­ßen, kön­nen Sie sich als Leh­re­rin oder als Leh­rer an öf­fent­li­chen Schu­len be­wer­ben. Sie ha­ben be­ruf­lich die glei­chen Rech­te wie ei­ne Per­son mit der deut­schen Be­rufs­qua­li­fi­ka­ti­on.

Mög­lich­kei­ten für die Ar­beit als Leh­re­rin oder Leh­rer oh­ne An­er­ken­nung in Meck­len­burg-Vor­pom­mern sind:

  • Sei­ten­ein­stieg
  • Ar­bei­ten als Ver­tre­tungs­kraft
  • Ar­bei­ten an ei­ner Pri­vat­schu­le
  • Ar­bei­ten au­ßer­halb ei­ner Schu­le (zum Bei­spiel in der Er­wach­se­nen­bil­dung)

Par­ti­el­ler Be­rufs­zu­gang für Be­rufs­qua­li­fi­ka­tio­nen aus der EU, dem EWR oder der Schweiz:

In Meck­len­burg-Vor­pom­mern er­folgt die Prü­fung des par­ti­el­len Be­rufs­zu­gangs von Amts we­gen.

Gleich­wer­tig­keit mit der 1. Staats­prü­fung

In Meck­len­burg-Vor­pom­mern gibt es ei­nen Un­ter­schied zwi­schen Sei­ten­ein­stieg und Quer­ein­stieg. Der so ge­nann­te "Quer­ein­stieg" ist in Meck­len­burg-Vor­pom­mern im Prin­zip ei­ne Son­der­form des Re­fe­ren­da­ri­ats an be­ruf­li­chen Schu­len. An­ders als der Sei­ten­ein­stieg er­folgt der Quer­ein­stieg über ei­nen Vor­be­rei­tungs­dienst ge­mein­sam mit Ab­sol­ven­tin­nen und Ab­sol­ven­ten der Ers­ten Staats­prü­fung für das Lehr­amt. Die Be­grif­fe Sei­ten­ein­stieg und Quer­ein­stieg wer­den in den Län­dern un­ter­schied­lich de­fi­niert.