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Na­vi­ga­ti­on

Ex­plo­si­ons­ge­fähr­li­che Stof­fe: Um­gang und Ver­kehr an­zei­gen

Der be­ab­sich­tig­te Ver­kauf von py­ro­tech­ni­schen Ge­gen­stän­den der Ka­te­go­ri­en F1 und F2 ist der zu­stän­di­gen Be­hör­de min­des­tens 14 Ta­ge vor Auf­nah­me der Tä­tig­keit an­zu­zei­gen. Wenn jähr­lich wie­der­keh­rend py­ro­tech­ni­sche Ge­gen­stän­de ver­kauft wer­den, reicht die ein­ma­li­ge An­zei­ge aus.

Ei­ne er­neu­te An­zei­ge wird er­for­der­lich, wenn sich ge­gen­über der Er­st­an­zei­ge Ver­än­de­run­gen er­ge­ben ha­ben (z. B. Än­de­rung der An­schrift, Än­de­run­gen bei den ver­ant­wort­li­chen Per­so­nen) oder der Ver­kauf ein­ge­stellt wird.

Für je­de Ver­kaufs­ein­rich­tung muss ei­ne aus­rei­chen­de An­zahl ver­ant­wort­li­cher Per­so­nen be­stellt wer­den, die als Auf­sichts­per­so­nen für den Ver­kauf und/oder die Auf­be­wah­rung tä­tig wer­den. Die­se Per­so­nen sind durch in­ner­be­trieb­li­che Or­ga­ni­sa­ti­on zu be­stel­len.

Sie müs­sen An­ga­ben zur Lei­tung der Ver­kaufs­stel­le/Fi­lia­le so­wie zur ver­ant­wort­li­chen Per­son ma­chen.

Die An­zei­ge muss zwei Wo­chen vor Auf­nah­me der Tä­tig­keit er­stat­tet wer­den.

Klei­ne Men­gen py­ro­tech­ni­scher Ge­gen­stän­de der Ka­te­go­ri­en F1 und F2 dür­fen ge­neh­mi­gungs­frei auf­be­wahrt wer­den. Wenn Sie Men­gen dar­über hin­aus auf­be­wah­ren möch­ten, be­nö­ti­gen Sie ei­ne Ge­neh­mi­gung ge­mäß § 17 Spreng­stoff­ge­setz.

Wenn Sie die nach § 14 Spreng­stoff­ge­setz er­for­der­li­cher An­zei­ge nicht, nicht rich­tig, nicht voll­stän­dig oder nicht recht­zei­tig er­stat­ten, kann dies als Ord­nungs­wid­rig­keit mit ei­nem Bu­ß­geld ge­ahn­det wer­den.