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Na­vi­ga­ti­on

Fund­sa­che Sta­tus ab­fra­gen

Wenn Sie ei­nen Wert­ge­gen­stand (das hei­ßt mit ei­nem Wert von mehr als 10,00 Eu­ro) ge­fun­den ha­ben, müs­sen Sie die­sen ab­ge­ben. Da­zu sind Sie nach dem Bür­ger­li­chen Ge­setz­buch (BGB) so­gar ver­pflich­tet. Es wird ei­ne Fund­an­zei­ge auf­ge­nom­men. Da­bei wer­den die Fund­sa­che, der Fund­ort und die Fund­zeit so­wie ih­re Per­so­na­li­en fest­ge­hal­ten.

Das Fund­bü­ro ist ver­pflich­tet, Fund­sa­chen min­des­tens sechs Mo­na­te lang auf­zu­be­wah­ren. Mel­det sich der Be­sit­zer in­ner­halb die­ser Zeit nicht, so ha­ben Sie als Fin­der/in An­spruch auf den ge­fun­de­nen Ge­gen­stand. Wird die­ses Recht von Ih­nen nicht wahr­ge­nom­men oder han­delt es sich bei den Fund­sa­chen um in öf­fent­li­chen Ge­bäu­den oder Ver­kehrs­mit­teln ge­fun­de­ne Ge­gen­stän­de, wird die Stadt oder die Ge­mein­de selbst Ei­gen­tü­me­rin der Sa­chen.

Die­se Fund­sa­chen wer­den dann in grö­ße­ren zeit­li­chen Ab­stän­den nach vor­he­ri­ger An­kün­di­gung durch das Fund­bü­ro öf­fent­lich ver­stei­gert. Die Ein­nah­men der Ver­stei­ge­rung flie­ßen in den Haus­halt der Ge­mein­de.

Spe­zi­el­le Hin­wei­se für -

In­for­ma­tio­nen für den Ver­lie­rer:

Su­chen Sie on­line nach be­reits ge­fun­de­nen und re­gis­trier­ten Fund­sa­chen.

On­line Fund­sa­chen­re­gis­ter

Für die Auf­be­wah­rung von Fund­sa­chen so­wie für die Aus­stel­lung ei­ner Ver­lust­be­schei­ni­gung (z. B. Rad­ver­lust) für die Ver­si­che­rung wird auf Grund­la­ge der Kos­ten­ver­ord­nung In­nen­mi­nis­te­ri­um (Kost­VO IM M-V) ei­ne Ge­bühr er­ho­ben.

Für Ge­gen­stän­de, die Sie in Bus­sen und Bah­nen der Ros­to­cker Stra­ßen­bahn AG (RSAG)  ver­lo­ren oder ver­ges­sen ha­ben, wen­den Sie sich bit­te an:

  • Ros­to­cker Stra­ßen­bahn AG (RSAG), Tel. 0381 802-1900

Für Ge­gen­stän­de, die Sie in der Deut­schen Bahn AG ver­lo­ren oder ver­ges­sen ha­ben, fol­gen Sie bit­te dem Link:

Soll­ten sich aus der Fund­sa­che An­ga­ben zum Ei­gen­tü­mer her­lei­ten las­sen (z. B. Per­so­nal­aus­weis), wird der Be­trof­fe­ne schrift­lich be­nach­rich­tigt.

In­for­ma­tio­nen für den Fin­der:

Wer ei­ne ver­lo­re­ne Sa­che fin­det und an sich nimmt und die­se nicht an den Ver­lie­rer oder Ei­gen­tü­mer zu­rück gibt, hat nach § 965 BGB den Fund un­ver­züg­lich an­zu­zei­gen.
Da­mit der Ei­gen­tü­mer schnellst­mög­lich wie­der zu sei­nem Ei­gen­tum kommt, möch­ten wir Sie da­her bit­ten, Fund­ge­gen­stän­de ent­we­der im Fund­bü­ro, bei den Orts­äm­tern oder bei ei­ner Po­li­zei­dienst­stel­le ab­zu­ge­ben.
So­ge­nann­te Ba­ga­tell­fun­de mit ei­nem Ver­äu­ße­rungs­wert von nicht mehr als 10 Eu­ro sind nicht an­zei­ge- bzw. ab­ga­be­pflich­tig.

Kann die Fund­sa­che in­ner­halb der ge­setz­li­chen Auf­be­wah­rungs­frist von 6 Mo­na­ten ab An­zei­ge­da­tum dem Ei­gen­tü­mer nicht wie­der zu­rück ge­ge­ben wer­den, kann der Fin­der das Ei­gen­tum an der Sa­che er­wer­ben. Fun­de in Be­hör­den bzw. auf de­ren Ge­län­de so­wie in Ver­kehrs­mit­teln las­sen nur ein­ge­schränk­te Fund­rech­te zu. Hier ist ein Ei­gen­tums­an­spruch aus­ge­schlos­sen. Glei­ches gilt für Fund­ge­gen­stän­de, auf de­nen per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten ge­spei­chert sind. (Han­dys, Lap­tops)

Fund­sa­chen­ver­stei­ge­rung:

In der Han­se- und Uni­ver­si­täts­stadt Ros­tock wird min­des­tens jähr­lich ei­ne öf­fent­li­che Ver­stei­ge­rung von Fund­sa­chen im Rah­men ei­ner On­line-Auk­ti­on durch­ge­führt. Die zu ver­stei­gern­den Fund­ge­gen­stän­de kön­nen je­weils 4 Wo­chen vor Be­ginn der Auk­ti­on in ei­ner On­line-Vor­schau be­sich­tigt wer­den.

Ver­stei­gert wer­den al­le Fund­ge­gen­stän­de, für die kein Ei­gen­tü­mer er­mit­telt wer­den konn­te oder für die der Fin­der sei­nen An­spruch nach Ab­lauf der Auf­be­wah­rungs­frist nicht gel­tend ge­macht hat.