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Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens lud zur Beratung über Kopflinde in der Warnemünder Mühlenstraße ein

Pressemitteilung vom 05.07.2010

Die Vorsitzenden der in der Rostocker Bürgerschaft vertretenen Fraktionen, Vertreterinnen und Vertreter des Ortsbeirates Seebad Warnemünde/Diedrichshagen sowie Vertreterinnen und Vertreter des Bürgerbegehrens trafen sich heute unter Federführung der Präsidentin der Bürgerschaft mit dem Senator für Bau- und Umwelt, den Amtsleitern des Tief- und Hafenbauamtes, des Amtes für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege sowie des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft zu einem konstruktiven Dialog über Möglichkeiten der Sanierung der Warnemünder Mühlenstraße.

Gegenstand war der Antrag Nr. 2010/AN/1279 von Johann-Georg Jaeger für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen für die Sitzung der Bürgerschaft am 7. Juli 2010. Er ist darauf gerichtet, die Kopflinden in der Warnemünder Mühlenstraße weitestgehend zu erhalten. Ein ähnlicher Antrag wurde durch den Ortsbeirat Seebad Warnemünde/Diedrichshagen und dann durch die Bürgerschaft am 5. Mai 2010 jedoch abgelehnt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gesprächsrunde hatten Gelegenheit, sich über den gegenwärtigen Planungstand und die Alternativen umfangreich zu informieren. Das Bürgerbegehren wird derzeit rechtlich geprüft und war nur am Rande Gegenstand der Diskussion. Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens hebt hervor, dass es sich um eine konstruktive Beratung gehandelt hat. "Letztlich geht es um die Frage, ob das Konzept der Verwaltung mit der Neuanpflanzung einer wieder umfänglichen Allee gewollt ist, oder ob es vorrangig um den Erhalt der Bäume geht mit dann wohl steigenden Kosten und Einschränkungen des touristischen Gesamtkonzepts", so Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens.

Der Ortsbeirat Seebad Warnemünde/Diedrichshagen wird sich morgen, einen Tag vor der Bürgerschaftssitzung, mit dem Antrag befassen. Die Bürgerschaft soll dann übermorgen, am 7. Juli 2010, entscheiden.