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Na­vi­ga­ti­on

Jag­d­er­laub­nis wird ver­ge­ben

Pres­se­mit­tei­lung vom 23.03.1999



Jag­d­er­laub­nis­schei­ne für das Jagd­jahr 1999/2000 ver­gibt jetzt wie­der das Ros­to­cker Stadt­forst­amt. Die­se ge­büh­ren­pflich­ti­gen so­ge­nann­ten Be­geh­schei­ne wer­den öf­fent­lich an­ge­bo­ten und be­rech­ti­gen da­zu, in ei­nem vor­ge­se­he­nen Pirsch­be­zirk zu ja­gen. Die­se Ge­bie­te sind in Lis­ten zu­sam­men­ge­faßt, aus de­nen Grö­ße, La­ge, Gren­zen und zu­ge­ord­ne­ter Ab­schuß er­sicht­lich ist. Die Lis­ten kön­nen vom 1. bis zum 15. April ein­ge­se­hen wer­den im Stadt­forst­amt in 18182 Wiet­ha­gen, Haus 3a, Te­le­fon (03 82 02) 21 13 so­wie im Stadt­amt der Han­se­stadt Ros­tock bei der Jagd­be­hör­de im Charles-Dar­win-Ring 6 in 18059 Ros­tock, Te­le­fon (03 81) 3 81 32 42. Mit ei­ner Jag­d­er­laub­nis darf ein Ein­zel­jä­ger sämt­li­ches Nie­der­wild - aus­ge­nom­men Re­he -, Raub­wild und Raub­zeug im Rah­men ei­ner ge­ord­ne­ten He­ge und Wild­be­stands­re­gu­lie­rung er­le­gen und be­hal­ten. Scha­len­wild darf nach Ab­schu­ß­plan ge­jagt wer­den. Das er­leg­te Scha­len­wild wird durch das Stadt­forst­amt ver­mark­tet. Wer ei­ne Jag­d­er­laub­nis er­hal­ten möch­te, auf die es kei­nen Rechts­an­spruch gibt, muß schrift­lich ein Ge­bot bis zum 15. April beim Stadt­forst­amt ein­rei­chen. Da­bei ist ei­ne Sum­me für den ge­sam­ten Pirsch­be­zirk an­zu­ge­ben, kein Ge­bot pro Hekt­ar. Mit dem Ge­bot muß dar­über hin­aus die Jagd­fä­hig­keit, Jagd­be­rech­ti­gung und Ver­si­che­rung nach­ge­wie­sen wer­den. Das Ge­bot muß beim Stadt­forst­amt in ei­nem fest­ver­schlos­se­nen Um­schlag mit dem Ver­merk "Ge­bot ent­gelt­li­che Jag­d­er­laub­nis Pirsch­be­zirk Nr. .." ein­ge­reicht wer­den. Die Se­na­to­rin für Um­welt und Ord­nung ent­schei­det nach Vor­lie­gen der schrift- li­chen Ge­bo­te, an wen die ent­gelt­li­che Jag­d­er­laub­nis durch das Stadt­forst­amt er­teilt wird. Die Jagd wird dann in en­gem Ein­ver­neh­men mit dem Stadt­forst­amt aus­ge­übt. Wei­te­re Jagd­in­ter­es­sen dür­fen sich nicht dar­an be­tei­li­gen. Dem Stadt­forst­amt und den zu­stän­di­gen Forst­be­am­ten bleibt wei­ter­hin die Aus­übung des Forst- und Jagd­schut­zes vor­be­hal­ten. Die Jag­d­er­laub­nis gilt je­weils für ein Jagd­jahr mit der un­be­grenz­ten Mög­lich­keit der Ver­län­ge­rung um ein wei­te­res Jahr. Das Stadt­forst­amt be­hält sich das Recht vor, die er­teil­te Jag­d­er­laub­nis je­der­zeit zu wi­der­ru­fen. In der Re­gel kann die­ses nach Ab­lauf des Jagd­jah­res er­fol­gen. Bei Ver­stö­ßen ge­gen die ge­nann­ten Be­din­gun­gen bzw. ge­gen ge­setz­li­che Be­stim­mun­gen kann die er­teil­te Jag­d­er­laub­nis mit so­for­ti­ger Wir­kung wi­der­ru­fen wer­den. Ei­ne Rück­erstat­tung des ge­zahl­ten Prei­ses gibt es - auch an­teil­mä­ßig - nicht.