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Na­vi­ga­ti­on

An­er­ken­nung von DDR-Schul- und Stu­di­en­ab­schlüs­sen be­an­tra­gen

Ab­sol­ven­tin­nen und Ab­sol­ven­ten von zi­vi­len Hoch-, Fach-, In­ge­nieur­schu­len oder ei­nes In­sti­tu­tes der ehe­ma­li­gen DDR kön­nen die Gleich­wer­tig­keit ih­rer Bil­dungs­ab­schlüs­se an­er­ken­nen las­sen. Das gilt für:

  1. Hoch­schul­ab­schlüs­se der ehe­ma­li­gen DDR:
    Wenn Sie ei­nen zi­vi­len Hoch­schul­ab­schluss mit Di­plom aus der DDR ha­ben, kann nach Gleich­wer­tig­keits­prü­fung ein Be­scheid er­las­sen wer­den, der die Gleich­wer­tig­keit des Ab­schlus­ses be­schei­nigt.
     
  2. In­ge­nieur- und Fach­schul­ab­schlüs­se der ehe­ma­li­gen DDR:
    Wenn Sie ein Ab­sol­vent oder ei­ne Ab­sol­ven­tin ei­nes In­ge­nieurs­schul­ab­schlus­ses sind, kann ei­ne Nach­di­plo­mie­rung er­fol­gen. Sie müs­sen für die Ver­lei­hung des Di­plom­gra­des mit Zu­satz „FH“ (Fach­hoch­schu­len) ei­ne min­des­tens drei­jäh­ri­ge ein­schlä­gi­ge Be­rufs­tä­tig­keit nach Ab­schluss des Stu­di­ums nach­wei­sen.
     
  3. So­zi­al­päd­ago­gi­sche Fach­schul­ab­schlüs­se im Er­zie­her­be­reich der ehe­ma­li­gen DDR:
    Wenn Sie ei­nen so­zi­al­päd­ago­gi­schen Fach­schul­ab­schluss aus der DDR vor­lie­gen ha­ben, kann die Gleich­wer­tig­keit ge­prüft wer­den. Nach Prü­fung wird ein Be­scheid er­las­sen, der zu ei­ner Teil­an­er­ken­nung des Ab­schlus­ses im je­wei­li­gen Tä­tig­keits­feld von Er­zie­hern und Er­zie­he­rin­nen führt.

    Hin­weis: Wenn Sie ei­nen voll­stän­di­gen Ab­schluss als staat­lich an­er­kann­te/r Er­zie­he­rin oder Er­zie­her er­wer­ben wol­len, be­nö­ti­gen Sie die Teil­an­er­ken­nung und ei­ne An­pas­sungs­qua­li­fi­zie­rung an ei­ner der Volks­hoch­schu­len in Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Die be­rufs­be­glei­ten­de An­pas­sungs­qua­li­fi­zie­rung dau­ert in der Re­gel ein hal­bes Jahr und ent­hält ein 4-wö­chi­ges Prak­ti­kum. Sie schlie­ßen die An­pas­sungs­qua­li­fi­zie­rung mit ei­nem Kol­lo­qui­um ab.
     
  4. Hoch­schul­zu­gangs­be­rech­ti­gun­gen der ehe­ma­li­gen DDR:
    Sie ha­ben in der ehe­ma­li­gen DDR-Vor­bil­dungs­nach­wei­se er­wor­ben. Die­se ent­spra­chen dort ei­ner all­ge­mei­nen oder fach­ge­bun­de­nen Hoch­schul­rei­fe. Sie kön­nen mit ei­nem in der DDR er­wor­be­nen Vor­bil­dungs­nach­weis im glei­chen Um­fang die all­ge­mei­ne oder fach­ge­bun­de­ne Hoch­schul­rei­fe nach­wei­sen. Wenn Sie Ih­re Hoch­schul­zu­gangs­be­rech­ti­gung an­er­ken­nen las­sen wol­len, stel­len Sie ei­nen An­trag. Die­ser wird im Rah­men ei­ner Ein­zel­fall­prü­fung be­ar­bei­tet.  
     
  5. Leh­rer­ab­schlüs­se der ehe­ma­li­gen DDR:
    Wenn Sie nach dem Recht der ehe­ma­li­gen DDR-Lehr­be­fä­hi­gun­gen er­wor­ben ha­ben, gel­ten die­se in glei­chem Um­fang als Nach­weis der Lehr­be­fä­hi­gung. Dies be­trifft fol­gen­de Ab­schlüs­se:
    • Leh­rer un­te­rer Klas­sen, er­wor­ben an ei­nem In­sti­tut für Leh­rer­bil­dung so­wie
    • Di­plom­leh­rer, er­wor­ben an ei­ner Uni­ver­si­tät oder päd­ago­gi­schen Hoch­schu­le
       
  6. In­ge­nieur­päd­ago­gen und -päd­ago­gin­nen der ehe­ma­li­gen DDR:
    Sie ha­ben ei­nen Ab­schluss ei­nes In­sti­tuts zur Aus- und Wei­ter­bil­dung von In­ge­nieur­päd­ago­gen aus der ehe­ma­li­gen DDR. Mit die­sem kön­nen Sie in Meck­len­burg-Vor­pom­mern ei­ner Tä­tig­keit als Leh­rer oder Leh­re­rin für Fach­pra­xis an öf­fent­li­chen be­ruf­li­chen Schu­len nach­kom­men.

    Sie ha­ben das Recht zur Füh­rung der Be­rufs­be­zeich­nung „In­ge­nieur­päd­ago­ge“ oder „-päd­ago­gin“.
     
  7. Mi­li­tä­ri­sche Fach­schul­ab­schlüs­se der ehe­ma­li­gen DDR:
    Je nach kon­kre­tem Aus­bil­dungs­pro­fil kön­nen Sie Ih­ren an ei­ner mi­li­tä­ri­schen Fach­schu­le der ehe­ma­li­gen DDR er­wor­be­nen Ab­schluss durch ei­ne Zu­satz­aus­bil­dung als Ab­schluss zum staat­lich ge­prüf­ten Be­triebs­wirt oder zur staat­lich ge­prüf­ten Be­triebs­wir­tin oder aber zum staat­lich ge­prüf­ten Tech­ni­ker be­zie­hungs­wei­se zur staat­lich ge­prüf­ten Tech­ni­ke­rin an­er­ken­nen las­sen.

    Das Recht, die ur­sprüng­li­chen Be­rufs­be­zeich­nun­gen zu füh­ren, bleibt auch oh­ne Zu­satz­aus­bil­dung un­be­rührt.

Ge­gen die­se Be­schei­de kann in­ner­halb ei­nes Mo­nats nach Be­kannt­ga­be Kla­ge wohn­sitz­ab­hän­gig beim Ver­wal­tungs­ge­richt in Schwe­rin oder beim Ver­wal­tungs­ge­richt in Greifs­wald er­ho­ben wer­den.

  • form­lo­ser An­trag,
  • Ori­gi­nal oder amt­lich be­glau­big­te Ko­pie des Ab­schluss­zeug­nis­ses,
  • Nach­weis für Na­mens­än­de­rung zum Ab­schluss­zeug­nis (in­so­fern er­folgt)

Zu­sätz­li­che spe­zi­el­le Un­ter­la­gen bei:

  1.  Hoch­schul­ab­schlüs­sen der ehe­ma­li­gen DDR:
    • amt­lich be­glau­big­te Ko­pie der Ur­kun­de
       
  2. In­ge­nieur- und Fach­schul­ab­schlüs­sen der ehe­ma­li­gen DDR:
    • amt­lich be­glau­big­te Ko­pie der Ur­kun­de
    • ei­ne ei­gen­hän­dig un­ter­schrie­be­ne Dar­stel­lung des be­ruf­li­chen Wer­de­gangs nach Ab­schluss des Stu­di­ums mit An­ga­be der Stu­di­en­form und -dau­er
    • amt­lich be­glau­big­ter Nach­weis der min­des­tens drei­jäh­ri­gen ein­schlä­gi­gen Be­rufs­tä­tig­keit nach Ab­schluss des Stu­di­ums, dies kön­nen bei­spiels­wei­se der So­zi­al­ver­si­che­rungs-Aus­weis der ehe­ma­li­gen DDR, Ar­beits­ver­trä­ge oder ei­ne Be­schei­ni­gung des Ar­beit­ge­bers, aus der die Ar­beits­in­hal­te her­vor­ge­hen, sein.
       
  3. So­zi­al­päd­ago­gi­sche Fach­schul­ab­schlüs­sen im Er­zie­her­be­reich der ehe­ma­li­gen DDR:
    • spe­zi­ell Krip­pen­er­zie­he­rin­nen und Krip­pen­er­zie­her: amt­lich be­glau­big­te Ko­pie der staat­li­chen An­er­ken­nung des Zeug­nis­ses
    • wenn vor­han­den: Nach­weis ei­ner An­pas­sungs­qua­li­fi­zie­rung an ei­ner Volks­hoch­schu­le in Meck­len­burg-Vor­pom­mern (für An­er­ken­nung des voll­stän­di­gen Ab­schlus­ses).
       
  4. Hoch­schul­zu­gangs­be­rech­ti­gun­gen der ehe­ma­li­gen DDR:
    • kei­ne zu­sätz­li­chen Un­ter­la­gen zu oben ge­nann­ten ge­for­dert
       
  5. Leh­rer­ab­schlüs­se der ehe­ma­li­gen DDR:
    • kei­ne zu­sätz­li­chen Un­ter­la­gen zu oben ge­nann­ten ge­for­dert
       
  6. In­ge­nieur­päd­ago­gen und -päd­ago­gin­nen:
    • kei­ne zu­sätz­li­chen Un­ter­la­gen zu oben ge­nann­ten ge­for­dert
       
  7. Mi­li­tä­ri­sche Fach­schul­ab­schlüs­sen der ehe­ma­li­gen DDR:
    • Ori­gi­nal oder amt­lich be­glau­big­te Ko­pie des Nach­wei­ses über die Zu­satz­aus­bil­dung nach An­la­ge XI des Be­schlus­ses der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz vom 15.04.1994 in der Fas­sung vom 09.03.2001 über die Fest­stel­lung der Gleich­wer­tig­keit von Bil­dungs­ab­schlüs­sen (mi­li­tä­ri­sche Fach­schul­ab­schlüs­se)

Sie ha­ben:

  • ei­nen zi­vi­len Ab­schluss ei­ner Hoch­schu­le der ehe­ma­li­gen DDR oder
  • ei­nen zi­vi­len Ab­schluss ei­ner Fach-, In­ge­nieur­schu­le oder ei­nes In­sti­tu­tes der ehe­ma­li­gen DDR oder
  • ei­nen so­zi­al­päd­ago­gi­schen Fach­schul­ab­schluss im Er­zie­her­be­reich der ehe­ma­li­gen DDR oder
  • ei­ne Hoch­schul­zu­gangs­be­rech­ti­gung der ehe­ma­li­gen DDR oder
  • ei­ne Lehr­be­fä­hi­gung der ehe­ma­li­gen DDR oder
  • ei­nen Ab­schluss ei­nes In­sti­tuts zur Aus- und Wei­ter­bil­dung von In­ge­nieur­päd­ago­gen der ehe­ma­li­gen DDR oder
  • ei­nen Ab­schluss ei­ner mi­li­tä­ri­schen Fach­schu­le der ehe­ma­li­gen DDR.

Fol­gen­de Kos­ten fal­len an bei:

  1. Hoch­schul­ab­schlüs­sen der ehe­ma­li­gen DDR:
    • Fest­stel­lung der Gleich­wer­tig­keit von Hoch­schul­ab­schlüs­sen: 30,00 EUR
       
  2. Inge­nieur- und Fach­schul­ab­schlüs­sen der ehe­ma­li­gen DDR:
    • Nach­di­plo­mie­rung von Fach- und In­ge­nieur­schul­ab­schlüs­sen: 90,00 EUR
       
  3. So­zi­al­päd­ago­gi­schen Fach­schul­ab­schlüs­sen im Er­zie­her­be­reich der ehe­ma­li­gen DDR:
    • Fest­stel­lung der Gleich­wer­tig­keit von so­zi­al­päd­ago­gi­schen Er­zie­her­ab­schlüs­sen: 20,00 EUR
       
  4. Hoch­schul­zu­gangs­be­rech­ti­gun­gen der ehe­ma­li­gen DDR:
    • Fest­stel­lung der Gleich­wer­tig­keit von Hoch­schul­zu­gangs­be­rech­ti­gun­gen: 20,00 EUR
       
  5. Leh­rer­ab­schlüs­sen der ehe­ma­li­gen DDR:
    • Fest­stel­lung der Gleich­wer­tig­keit von Leh­rer­ab­schlüs­sen: kei­ne
       
  6. Ab­schlüs­sen als In­ge­nieur­päd­ago­ge und -päd­ago­gin der ehe­ma­li­gen DDR:
    • Fest­stel­lung der Gleich­wer­tig­keit von In­ge­nieur­päd­ago­gen: 20,00 EUR
       
  7. Mi­li­tä­ri­schen Fach­schul­ab­schlüs­sen der ehe­ma­li­gen DDR:
    • Fest­stel­lung der Gleich­wer­tig­keit von mi­li­tä­ri­schen Fach­schul­ab­schlüs­sen: 20,00 EUR

Stel­len Sie ei­nen form­lo­sen An­trag mit den nö­ti­gen Nach­wei­sen. Da­für müs­sen Sie al­le er­for­der­li­chen Un­ter­la­gen und Do­ku­men­te im Ori­gi­nal oder als amt­lich be­glau­big­te Ko­pie bei der zu­stän­di­gen Stel­le ein­rei­chen.
Der An­trag wird auf Voll­stän­dig­keit ge­prüft und falls et­was fehlt, wer­den Sie ge­be­ten, die feh­len­den Nach­wei­se nach­zu­rei­chen. Nach der fi­na­len Prü­fung des An­tra­ges wer­den ein Be­scheid und in ei­ni­gen Fäl­len ei­ne Di­plom­ur­kun­de er­stellt und an Sie ver­sen­det. Ge­ge­be­nen­falls wird ein Ge­büh­ren­be­scheid mit al­len wich­ti­gen Zah­lungs­in­for­ma­tio­nen im Nach­gang an Sie ver­sen­det.

Ih­re zu­stän­di­ge Stel­le ist bei:

  1. Hoch­schul­ab­schlüs­sen der ehe­ma­li­gen DDR:
    • Mi­nis­te­ri­um für Wis­sen­schaft, Kul­tur, Bun­des- und Eu­ro­pa­an­ge­le­gen­hei­ten M-V, Re­fe­rat 300
       
  2. Inge­nieur- und Fach­schul­ab­schlüs­sen der ehe­ma­li­gen DDR:
    • Mi­nis­te­ri­um für Wis­sen­schaft, Kul­tur, Bun­des- und Eu­ro­pa­an­ge­le­gen­hei­ten M-V, Re­fe­rat 300
       
  3. So­zi­al­päd­ago­gi­schen Fach­schul­ab­schlüs­sen im Er­zie­her­be­reich der ehe­ma­li­gen DDR:
    • Mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und Kin­der­ta­ges­för­de­rung M-V, Re­fe­rat 221
       
  4. Hoch­schul­zu­gangs­be­rech­ti­gun­gen der ehe­ma­li­gen DDR:
    • Mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und Kin­der­ta­ges­för­de­rung M-V, Re­fe­rat 230
       
  5. Leh­rer­ab­schlüs­sen der ehe­ma­li­gen DDR:
    • Mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und Kin­der­ta­ges­för­de­rung M-V, Re­fe­rat 230
       
  6. Ab­schlüs­sen als In­ge­nieur­päd­ago­ge und -päd­ago­gin der ehe­ma­li­gen DDR:
    • Mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und Kin­der­ta­ges­för­de­rung M-V, Re­fe­rat 230
       
  7. Mi­li­tä­ri­schen Fach­schul­ab­schlüs­sen der ehe­ma­li­gen DDR:
    • Mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und Kin­der­ta­ges­för­de­rung M-V, Re­fe­rat 230

Die durch­schnitt­li­che Be­ar­bei­tungs­dau­er be­trägt 1-4 Wo­chen.

  • kei­ne