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Na­vi­ga­ti­on

An­schluss ei­nes Grund­stü­ckes an die öf­fent­li­che Trink­was­ser­ver­sor­gung be­an­tra­gen

Die öf­fent­li­che Was­ser­ver­sor­gung ist ei­ne Pflicht­auf­ga­be, die grund­sätz­lich den Ge­mein­den im Rah­men ih­rer Selbst­ver­wal­tung ob­liegt. Sie ha­ben in ih­rem Ge­biet die Be­völ­ke­rung und die ge­werb­li­chen und sons­ti­gen Ein­rich­tun­gen aus­rei­chend mit Trink- und Brauch­was­ser zu ver­sor­gen, kön­nen die­se Auf­ga­ben je­doch auch an an­de­re Kör­per­schaf­ten des öf­fent­li­chen Rechts über­tra­gen (z. B. an Zweck­ver­bän­de). Für die Ge­mein­den er­fül­len oft auch Ei­gen­be­trie­be oder Ei­gen­ge­sell­schaf­ten die Auf­ga­ben (z. B. Stadt­wer­ke).

Ei­ne Ver­sor­gungs­pflicht der Ge­mein­den be­steht nicht,

1. wenn die Ver­sor­gung tech­nisch oder we­gen des un­ver­hält­nis­mä­ßig ho­hen Auf­wan­des nicht mög­lich ist und
2. für die Ver­sor­gung mit Brauch­was­ser, wenn es dem Ver­brau­cher zu­mut­bar ist, die­sen Be­darf ein­zu­schrän­ken oder an­der­wei­tig zu de­cken.

Wenn die Was­ser­ver­sor­gung des Grund­stü­ckes über öf­fent­li­che Was­ser­ver­sor­gungs­an­la­gen er­folgt, müs­sen Sie sich bei Fra­gen an die Ge­mein­de bzw. das zu­stän­di­ge Was­ser­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men wen­den.

Spe­zi­el­le Hin­wei­se für -

Der War­now-Was­ser- und Ab­was­ser­ver­band ist seit sei­ner Grün­dung am 21.02.1994 Trä­ger der öf­fent­li­chen Was­ser­ver­sor­gung und ab­was­ser­be­sei­ti­gungs­pflich­ti­ge Kör­per­schaft für die Han­se- und Uni­ver­si­täts­stadt Ros­tock und für den Zweck­ver­band Was­ser-Ab­was­ser Ros­tock-Land, dem 28 Ge­mein­den im Land­kreis Ros­tock an­ge­hö­ren.

Er er­füllt als Was­ser- und Bo­den­ver­band die ihm von den Ver­bands­mit­glie­dern über­tra­ge­nen Auf­ga­ben zur Was­ser­ver­sor­gung und Ab­was­ser­be­sei­ti­gung, ein­schlie­ß­lich der Aus­übung des Sat­zungs­rech­tes.

War­now-Was­ser- und Ab­was­ser­ver­band (WWAV): https://​wwav.​de/

Was­ser­ver­sor­gungs­sat­zung des ört­li­chen Trä­gers der öf­fent­li­chen Was­ser­ver­sor­gung und ge­ge­be­nen­falls wei­te­re Sat­zun­gen, die da­mit im Zu­sam­men­hang ste­hen (z. B. Was­ser­ge­büh­ren­sat­zung) so­wie

  •  Wi­der­spruch 
    • In­for­ma­tio­nen, wo und wie Sie Wi­der­spruch ein­le­gen, kön­nen Sie dem Be­scheid über Ih­ren An­trag auf An­schluss an die öf­fent­li­che Was­ser­ver­sor­gungs­an­la­ge ent­neh­men.
  • ver­wal­tungs­ge­richt­li­che Kla­ge nach er­folg­lo­sem Wi­der­spruch
    •  In­for­ma­tio­nen, wo und wie Sie Kla­ge er­he­ben, kön­nen Sie dem Wi­der­spruchs­be­scheid ent­neh­men.
  • Un­tä­tig­keits­kla­ge un­ter den Vor­aus­set­zun­gen des § 75 Ver­wal­tungs­ge­richts­ord­nung

Wel­che Un­ter­la­gen für den kon­kre­ten An­lass er­for­der­lich sind, müs­sen Sie bei der je­wei­li­gen Ge­mein­de bzw. dem zu­stän­di­gen Zweck­ver­band er­fra­gen. Häu­fig ha­ben die­se auf ih­rer Home­page die ent­spre­chen­de Was­ser­ver­sor­gungs­sat­zung und In­for­ma­tio­nen zu An­trags­un­ter­la­gen ver­öf­fent­licht.

Vor­aus­set­zun­gen für den An­schluss an die öf­fent­li­che Was­ser­ver­sor­gungs­an­la­ge und den Be­zug von Was­ser / Trink­was­ser sind in der Was­ser­ver­sor­gungs­sat­zung der je­wei­li­gen Ge­mein­de oder des zu­stän­di­gen Zweck­ver­ban­des ge­re­gelt. Die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen müs­sen be­stehen oder mit ver­tret­ba­rem Auf­wand her­stell­bar sein.

In der Re­gel müs­sen Sie

  • Ei­gen­tü­mer oder Ei­gen­tü­me­rin des an­zu­schlie­ßen­den Grund­stücks sein; Erb­bau­be­rech­tig­te oder Woh­nungs­ei­gen­tü­mer ste­hen dem Ei­gen­tü­mer in der Re­gel gleich, und
  • das Grund­stück muss in der Nä­he zu ei­ner be­triebs­be­rei­ten öf­fent­li­chen Ver­sor­gungs­an­la­ge ge­le­gen sein.

Für die öf­fent­li­che Was­ser­ver­sor­gung er­he­ben die Kom­mu­nen Ge­büh­ren. Die Hö­he der Ge­büh­ren legt je­de Kom­mu­ne oder je­der Zweck­ver­band/Was­ser­ver­sor­gungs­ver­band auf der Grund­la­ge ei­ner Kos­ten­kal­ku­la­ti­on in ei­ge­ner Zu­stän­dig­keit fest.

De­tail­lier­te In­for­ma­tio­nen zu den Was­ser­ver­sor­gungs­ge­büh­ren sind den Sat­zun­gen der je­wei­li­gen Ge­mein­de bzw. des zu­stän­di­gen Was­ser­ver­sor­gungs­ver­ban­des zu ent­neh­men.

Ne­ben der Men­gen­ge­bühr wird meist re­gel­mä­ßig ei­ne von der Ab­nah­me­men­ge un­ab­hän­gi­ge Grund­ge­bühr er­ho­ben. Auch kann un­ter be­stimm­ten Vor­aus­set­zun­gen ein An­schluss­bei­trag fäl­lig wer­den. Nä­he­re In­for­ma­tio­nen hier­zu lie­gen eben­falls in den je­wei­li­gen Ge­mein­den bzw. beim zu­stän­di­gen Was­ser­ver­sor­gungs­ver­band und in den ent­spre­chen­den Bei­trags- und Ge­büh­ren­sat­zun­gen vor. In Ab­hän­gig­keit von dem Fi­nan­zie­rungs­mo­dell, das Ih­re zu­stän­di­ge Kom­mu­ne ge­wählt hat, kön­nen au­ßer­dem Grund­stücks- und Haus­an­schluss­kos­ten ent­ste­hen.

In­for­mie­ren Sie sich bei Ih­rer Ge­mein­de oder Ih­rem Zweck­ver­band / Was­ser­ver­sor­gungs­ver­band, ob Ihr Grund­stück in der Nä­he zu ei­ner be­triebs­be­rei­ten öf­fent­li­chen Was­ser­ver­sor­gungs­lei­tung liegt. Dann kön­nen Sie ei­nen An­trag auf Her­stel­lung ei­nes Trink­was­ser­an­schlus­ses stel­len. In der Re­gel hat die Kom­mu­ne ein ent­spre­chen­des An­trags­for­mu­lar auf ih­rer In­ter­net­sei­te ein­ge­stellt. Hier wer­den Sie über die wich­tigs­ten An­ga­ben und Un­ter­la­gen in­for­miert, die zum An­trag ein­zu­rei­chen sind. Sie kön­nen For­mu­la­re auch bei der Ge­mein­de-, Amts- oder Zweck­ver­bands­ver­wal­tung in Pa­pier­form er­hal­ten. Oft ist auch ein form­lo­ser schrift­li­cher An­trag aus­rei­chend. Ein für Ih­re Haus­was­ser­ver­sor­gungs­an­la­ge zu­ge­las­se­nes In­stal­la­ti­ons­un­ter­neh­men muss in der Re­gel bei der An­trags­stel­lung ein­ge­bun­den sein.
Die Ge­mein­de bzw. der Zweck­ver­band in­for­miert Sie nach An­trag­stel­lung über das wei­te­re Vor­ge­hen.

in­di­vi­du­ell

kei­ne Fris­ten
Der An­trag muss recht­zei­tig (in der Re­gel min­des­tens 8 Wo­chen) vor dem ge­plan­ten An­schluss ge­stellt wer­den. Nä­he­res re­gelt die Was­ser­ver­sor­gungs­sat­zung Ih­rer Ge­mein­de bzw. Ih­res zu­stän­di­gen Zweck­ver­ban­des.

sie­he zu­stän­di­ge Stel­le