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Na­vi­ga­ti­on

Be­bau­ungs­plan - Er­läu­te­rung

Den Be­bau­ungs­plan legt ei­ne Ge­mein­de als Sat­zung (Orts­recht) fest.

Die Ge­mein­de legt mit dem Be­bau­ungs­plan die Gren­zen des räum­li­chen Gel­tungs­be­reichs fest und wel­che Nut­zun­gen auf ei­ner be­stimm­ten Ge­mein­de­flä­che zu­läs­sig sind. Zu­dem wer­den Art und das Maß der bau­li­chen Nut­zung be­stimmt. Die rechts­ver­bind­li­chen Fest­set­zun­gen sind von al­len Bür­gern zu be­ach­ten.

Zu je­dem Be­bau­ungs­plan ge­hö­ren ne­ben der zeich­ne­ri­schen Dar­stel­lung (Plan­zeich­nung), dem ei­gent­li­chen Plan, die Be­grün­dung und die zu­sam­men­fas­sen­de Er­klä­rung. In der Be­grün­dung wer­den die mit dem Be­bau­ungs­plan ver­folg­ten städ­te­bau­li­chen Zie­le und Zwe­cke er­läu­tert, wo­hin­ge­gen in der zu­sam­men­fas­sen­den Er­klä­rung dar­ge­legt wird, wie die Um­welt­be­lan­ge und die Er­geb­nis­se der Öf­fent­lich­keits- und Be­hör­den­be­tei­li­gung in der Pla­nung be­rück­sich­tigt wor­den sind. Zu­dem ent­hält sie die Be­grün­dung für den aus meh­re­ren Al­ter­na­ti­ven ge­wähl­ten Ent­wurf. Der Be­bau­ungs­plan und die zu­sam­men­fas­sen­de Er­klä­rung kön­nen von je­der­mann ein­ge­se­hen wer­den (§ 10 (3) und (4) BauGB).