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Bioabfall Entsorgung

Die Entsorgung von Bioabfällen aus privaten Haushalten ist Aufgabe der Landkreise und kreisfreien Städte. Regelungen zur Bewirtschaftung des Bioabfalls sind in den einzelnen Abfallentsorgungssatzungen sowie Gebührensatzungen festgeschrieben.
Dazu gehören u. a. Informationen über die Abfallgebühren, Müllbehälter (Biotonne, Bestellmöglichkeit), Abfallkalender (Abfuhrintervalle), vorhandene Hol- und Bringsysteme für Bioabfälle (z. B. Grünschnitt).
Soweit von Seiten des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers noch keine Biotonne angeboten wird, bestehen alternative Entsorgungsangebote im Bringsystem (wie die Abgabemöglichkeiten von Gartenabfall bei Recyclinghöfen oder Containerdienste) sowie teilweise die Nutzung einer Biotonne von privaten Anbietern (gewerbliche oder gemeinnützige Sammlung).
Neben der Entsorgung von Bioabfall durch die Biotonne ist in den meisten Satzungen die Eigenkompostierung als Option zur Eigenverwertung des Bioabfalls genannt. Bei nachgewiesener Möglichkeit der Eigenverwertung durch Kompostierung auf dem eigenen Grundstück kann der Bürger von der Anschlusspflicht an die Biotonne befreit werden.
Die getrennte Sammlung und spätere Verwertung von biologisch abbaubaren Abfällen (organische Küchenabfälle und Gartenabfälle) hat mehrere Vorteile für die Umwelt: Sie reduziert die Restabfallmenge und vereinfacht die Behandlung des Restabfalls. Die getrennte Sammlung vereinfacht die hochwertige Verwertung des Bioabfalls durch Vergärung. Außerdem können die in den Bioabfällen enthaltenen Humusbestandteile und Nährstoffe als Gärsubstrat oder Kompost in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden.

Spezielle Hinweise für - kreisfreie Stadt Rostock, Hanse- und Universitätsstadt

Die Biotonne ist eine Pflichttonne, welche in den Größen 120 L und 240 L angeboten wird. Sie wird im Zeitraum April - November wöchentlich und im Zeitraum Dezember - März 14-täglich entleert.

Die Abfuhrtermine für anschlusspflichtige Abfallbehälter werden in einem individuellen elektronischen Abfuhrkalender auf der Homepage der Stadtentsorgung Rostock GmbH angezeigt. Unter Eingabe des Straßennamens und der Hausnummer wird der individuelle Abfallkalender erstellt. Die Daten können für unterschiedliche Zeitperioden angezeigt und ausgedruckt werden.

In die Biotonne gehören, z. B.:

  • Lebensmittelreste, Obst- und Gemüsereste, Knochen, Kaffeefilter, Teebeutel
  • Küchentücher aus Papier, Zitrusfruchtschalen
  • Baum-, Strauch-, Rasenschnitt (zerkleinert), Blumen, Topfpflanzen, Unkräuter, Laub

Das bleibt draußen, z. B:

  • Altfett, Asche, Zigarettenkippen, behandeltes Holz, Kehrricht, Staubsaugerbeutel
  • Katezenstreu, Lumpen, Windeln, Tierkadaver
  • Kunststoff (z. B. Tüten, Blumentöpfe, sog. kompostierbare Kunststofftüten).

Eine Befreiung von der Biotonne kann vom Anschlusspflichtigen beim Amt für Umwelt- und Klimaschutz beantragt werden. Füllen Sie bitte den "Antrag auf Eigenkompostierung" aus.

Ein Wechsel zwischen Biotonne und Eigenkompostierung ist gemäß Abfallsatzung nur einmal jährlich zulässig.

Der Laubsack ist ein kompostierbarer, faserverstärkter Papiersack von 120 L. Er dient zur Entsorgung von gelegentlich erhöhtem Anfall von Laub, Rasenschnitt, Blumen- und Staudenschnitt sowie Wildkräutern. Grundstückseigentümer, die eine Biotonne haben, können jährlich drei amtliche Laubsäcke kostenfrei erhalten. Diese werden nur in der Gebührenstelle, Petridamm 26, ausgegeben. Weitere Laubsäcke werden beim Kundendienst der Stadtentsorgung Rostock GmbH (Petridamm 26) und auf den Recyclinghöfen verkauft. Pro Laubsack wird eine Schutzgebühr von 1 Euro erhoben. Laubsäcke werden nur eingesammelt, wenn sie am Entsorgungstag der Biotonnen neben den Abfallbehältern bereitgestellt werden.

Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)

Örtliche Satzungen der Landkreise und kreisfreien Städte (meist getrennt nach Abfallentsorgungssatzung und Abfallgebührensatzung, veröffentlicht im Internet oder dem amtlichen Anzeiger/Kreisblatt)

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Satzung über die Abfallwirtschaft in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock (Abfallsatzung - AbfS)

Anlage: Ausschlussliste der Abfallsatzung

Satzung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock über die Erhebung von Gebühren für die Inanspruchnahme der öffentlichen Einrichtungen und Anlagen zur Abfallentsorgung (Abfallgebührensatzung - AbfGS)

Bitte erfragen Sie bei dem für Sie zuständigen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger, welche Unterlagen Sie einreichen müssen.

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Nachweis der Eigenkompostierung auf dem Wohngrundstück (Skizze der Gartenfläche/ Lageplan des Kompostplatzes, etc…) bei einem Antrag auf Befreiung von der Biotonne

Abfrage bei den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern erforderlich

Abfrage bei den  öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern erforderlich

Wie für die Abfallentsorgung insgesamt gibt es auch für die Entsorgung von Bioabfällen durch die Landkreise und kreisfreien Städte keine landesweit einheitliche Gebührenregelung.
Informationen zu den etwaigen Kosten finden Sie in der jeweiligen Abfallgebührensatzung Ihres öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers sowie den Homepages gewerblicher Entsorger.

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gemäß Abfallgebührensatzung HRO

Bei der Befreiung vom Anschlusszwang an die Biotonne, wegen nachweislicher Eigenkompostierung, verringert sich die Abfallgebühr um den entsprechenden Anteil.

Abfrage bei den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern erforderlich

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Anmeldung mit Formular an Amt für Umwelt- und Klimaschutz, Abteilung Abfallwirtschaft

Gebührenbescheid von der Gebührenstelle der HRO

Aufstellen, Austausch, Abzug der Abfallbehälter

individuell

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gemäß § 22 Abfallsatzung

Abfrage bei den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern erforderlich

Spezielle Hinweise für - kreisfreie Stadt Rostock, Hanse- und Universitätsstadt

gemäß § 22 Abfallsatzung

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage der Landkreise und kreisfreien Städte sowie der gewerblichen Entsorger.

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    www.stadtentsorgung-rostock.de

Der für Sie zuständige öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger ist der Landkreis beziehungsweise die kreisfreie Stadt Ihres Wohnsitzes.