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Na­vi­ga­ti­on

Erd­auf­schluss: Durch­füh­rung an­zei­gen

Wenn Sie so­ge­nann­te Erd­auf­schlüs­se durch­füh­ren wol­len, müs­sen Sie dies der zu­stän­di­gen Be­hör­de mel­den. Erd­auf­schlüs­se sind Boh­run­gen oder sons­ti­ge Erd­ar­bei­ten, die so tief in den Bo­den hin­ein­rei­chen, dass sie die Be­we­gun­gen oder die Be­schaf­fen­heit des Grund­was­sers be­ein­flus­sen kön­nen.

Das kann bei­spiels­wei­se pas­sie­ren, wenn Bo­den­schich­ten durch­sto­ßen wer­den, die das dar­un­ter­lie­gen­de Grund­was­ser vor Ver­un­rei­ni­gun­gen schüt­zen. Die An­zei­ge er­mög­licht es der zu­stän­di­gen Be­hör­de, da­für Sor­ge zu tra­gen, dass Be­ein­träch­ti­gun­gen des Was­ser­haus­halts ver­mie­den wer­den. Sie kann bei­spiels­wei­se Auf­la­gen für das Vor­ha­ben er­tei­len.

Plä­ne, Zeich­nun­gen, Nach­wei­se und Be­schrei­bun­gen, die ei­ne Be­ur­tei­lung des Vor­ha­bens durch die Be­hör­de er­mög­li­chen

Die An­zei­ge kann schrift­lich oder, je nach un­te­rer Was­ser­be­hör­de, auch elek­tro­nisch er­fol­gen.

Die Prü­fung der An­zei­ge er­folgt durch die zu­stän­di­ge Be­hör­de. Es wird ge­prüft, ob es Ein­schrän­kun­gen des Erd­auf­schlus­ses am vor­ge­se­he­nen Stand­ort oder Auf­la­gen ge­ben oder ob das Vor­ha­ben un­ter­sagt wer­den muss. Wei­ter­hin wird im Rah­men die­ser Prü­fung ent­schie­den, ob über die An­zei­ge hin­aus wei­te­re Ver­fah­ren durch­ge­führt wer­den müs­sen, z.B. ein was­ser­recht­li­ches Er­laub­nis­ver­fah­ren. Mel­det sich die zu­stän­di­ge Be­hör­de nicht in­ner­halb ei­nes Mo­nats nach Ein­gang Ih­rer An­zei­ge schrift­lich oder elek­tro­nisch, dann kön­nen Sie mit Ih­rem Vor­ha­ben be­gin­nen.