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Na­vi­ga­ti­on

Flä­chen­nut­zungs­plan - Än­de­rung

Will die Ge­mein­de in ei­nem Teil­be­reich oder in meh­re­ren Teil­be­rei­chen des Ge­mein­de­ge­bie­tes die Art der ge­plan­ten Bo­den­nut­zung än­dern (z. B. Wohn­bau­flä­chen, ge­werb­li­che Bau­flä­chen, Ver­kehrs­flä­chen, Grün­flä­chen, Wald­flä­chen, land­wirt­schaft­li­che Nutz­flä­chen), muss sie den be­stehen­den Flä­chen­nut­zungs­plan än­dern.

In ei­nem Flä­chen­nut­zungs­plan-Än­de­rungs­ver­fah­ren wer­den Bür­ger und Be­hör­den über die ver­än­der­ten Pla­nungs­ab­sich­ten zur Art der Bo­den­nut­zung (z. B. Wohn­bau­flä­chen, ge­werb­li­che Bau­flä­chen, Ver­kehrs­flä­chen, Grün­flä­chen, Wald­flä­chen, land­wirt­schaft­li­che Nutz­flä­chen) in ei­nem vom Ge­setz­ge­ber vor­ge­schrie­be­nen Ver­fah­ren in­for­miert und be­tei­ligt. Häu­fig wer­den meh­re­re Än­de­run­gen in ei­nem Än­de­rungs­ver­fah­ren zu­sam­men­ge­fasst. Die Bür­ger ha­ben wäh­rend der früh­zei­ti­gen Öf­fent­lich­keits­be­tei­li­gung und der öf­fent­li­chen Aus­le­gung der ge­än­der­ten Plan­un­ter­la­gen Ge­le­gen­heit, zu den ge­plan­ten Än­de­run­gen Aus­kunft zu er­hal­ten und Stel­lung­nah­men ab­zu­ge­ben.

ge­än­der­ter Flä­chen­nut­zungs­plan und Be­grün­dung mit An­ga­ben nach § 2a BauGB (Um­welt­be­richt)

Der Bür­ger be­nö­tigt kei­ne Un­ter­la­gen.

Das vom Ge­setz­ge­ber vor­ge­ge­be­ne Ver­fah­ren ist ein­zu­hal­ten (sh. Punkt Ver­fah­rens­ab­lauf).

Die Kos­ten für die Än­de­rung ei­nes Flä­chen­nut­zungs­plans sind von der Ge­mein­de zu tra­gen. Für den Bür­ger ent­ste­hen kei­ne Kos­ten.

  1. Be­schluss über Än­de­rung des Flä­chen­nut­zungs­plans
  2. Er­ar­bei­tung des Plan­kon­zepts
  3. früh­zei­ti­ge Be­tei­li­gung der Be­hör­den und sons­ti­ger Trä­ger öf­fent­li­cher Be­lan­ge
  4. früh­zei­ti­ge Öf­fent­lich­keits­be­tei­li­gung
  5. Über­ar­bei­tung des Plan­kon­zepts
  6. for­mel­le Be­tei­li­gung der Be­hör­den und sons­ti­ger Trä­ger öf­fent­li­cher Be­lan­ge
  7. Über­ar­bei­tung des Plan­kon­zepts
  8. Ent­wurfs- und Aus­le­gungs­be­schluss
  9. öf­fent­li­che Aus­le­gung
10. Prü­fung der Stel­lung­nah­men
11. Ab­wä­gung, Be­schluss
12. Ge­neh­mi­gung
13. Be­kannt­ma­chung der Ge­neh­mi­gung der Än­de­rung des Flä­chen­nut­zungs­plans

Die Ver­fah­rens­dau­er hängt von der Kom­ple­xi­tät der Pro­ble­me und mög­li­chen Ein­wän­den von Be­hör­den und Bür­gern ab.

Der aus der orts­üb­li­chen Be­kannt­ma­chung er­sicht­li­che Ter­min der früh­zei­ti­gen Bür­ger­be­tei­li­gung und der ein­mo­na­ti­gen öf­fent­li­chen Aus­le­gung der Flä­chen­nut­zungs­plan­un­ter­la­gen ist zu be­ach­ten. Ver­spä­tet ein­ge­gan­ge­ne Stel­lung­nah­men kann die Ge­mein­de in der Ab­wä­gung be­rück­sich­ti­gen, sie muss es aber nicht.