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Na­vi­ga­ti­on

Ge­sund­heits­un­ter­su­chun­gen für Kin­der und Ju­gend­li­che: Teil­nah­me för­dern

U-Un­ter­su­chun­gen

Die Vor­sor­ge- und Früh­erken­nungs­un­ter­su­chung bei Kin­dern bis zur Voll­endung des 6. Le­bens­jah­res die­nen der Früh­erken­nung von Krank­hei­ten, die ei­ne nor­ma­le kör­per­li­che oder geis­ti­ge Ent­wick­lung des Kin­des in nicht ge­ring­fü­gi­gem Ma­ße ge­fähr­den.

U- Un­ter­su­chun­gen wer­den in der Re­gel von Kin­der- und Ju­gend­ärz­ten oder von Haus­ärz­ten durch­ge­führt.

Wur­den die U-Un­ter­su­chun­gen U3 bis U 9 nicht in An­spruch ge­nom­men, er­hal­ten die Per­so­nen­sor­ge­be­rech­tig­ten ein Er­in­ne­rungs­schrei­ben des Lan­des­am­tes für Ge­sund­heit und So­zia­les M-V (Ser­vice­stel­le).

Nimmt ein Kind trotz der Er­in­ne­rung nicht an der U-Un­ter­su­chung in­ner­halb der fest­ge­leg­ten To­le­ranz­gren­zen teil, so mel­det die Ser­vice­stel­le dem zu­stän­di­gen Ge­sund­heits­amt un­ter Be­zeich­nung der nicht durch­ge­führ­ten Un­ter­su­chung die ent­spre­chen­den Da­ten.

Kin­der- und Ju­gend­ärzt­li­che Be­ra­tun­gen durch das Ge­sund­heits­amt im Rah­men des Er­in­ne­rungs­ver­fah­rens ge­mäß § 15 b ÖGDG M-V

  • Be­ra­tung über För­der-, Hil­fe- und The­ra­pie­maß­nah­men für Säug­lin­ge, Kin­der und Ju­gend­li­che so­wie Ko­or­di­nie­rung der Maß­nah­men bei Vor­lie­gen von Fehl­ent­wick­lun­gen und Ge­sund­heits­stö­run­gen
  • An­ge­bot der auf­su­chen­den Hil­fe zur Ver­bes­se­rung der Teil­nah­me an den Früh­erken­nungs­un­ter­su­chun­gen bei Kin­dern
  • Im Rah­men der Un­ter­su­chun­gen und Be­ra­tun­gen kann die Kon­trol­le des Impf­aus­wei­ses er­fol­gen und ei­ne Impf­emp­feh­lung aus­ge­spro­chen wer­den.

Ju­gend­ge­sund­heits­un­ter­su­chung J 1

Die Ju­gend­ge­sund­heits­un­ter­su­chung dient der Früh­erken­nung von Er­kran­kun­gen, die die kör­per­li­che, geis­ti­ge und so­zia­le Ent­wick­lung in nicht ge­ring­fü­gi­gem Ma­ße ge­fähr­den. Ins­be­son­de­re wird auch be­ab­sich­tigt, durch Früh­erken­nung psy­chi­scher und psy­cho­so­zia­ler Ri­si­ko­fak­to­ren ei­ne Fehl­ent­wick­lung in der Pu­ber­tät zu ver­hin­dern. Dar­über hin­aus sind in­di­vi­du­ell auf­tre­ten­de ge­sund­heits­ge­fähr­den­de Ver­hal­tens­wei­sen früh­zei­tig zu er­ken­nen. Über die hier­durch ver­mit­tel­te ge­sund­heit­li­che Ge­fähr­dung ist der Ju­gend­li­che früh­zei­tig auf­zu­klä­ren.
Die Ju­gend­ge­sund­heits­un­ter­su­chung wird in der Re­gel von Kin­der- und Ju­gend­ärz­ten oder von Haus­ärz­ten durch­ge­führt.

Das Lan­des­amt für Ge­sund­heit und So­zia­les M-V (Ser­vice­stel­le) wirkt auf ei­ne ver­mehr­te In­an­spruch­nah­me der Ju­gend­ge­sund­heits­un­ter­su­chun­gen hin, in dem es die Sor­ge­be­rech­tig­te und/oder den Sor­ge­be­rech­tig­ten schrift­lich über die Ju­gend­ge­sund­heits­un­ter­su­chung in­for­miert und an­regt, das Kind dar­an teil­neh­men zu las­sen. Da­bei soll auch über die al­ters­ent­spre­chen­den Impf­an­ge­bo­te in­for­miert wer­den.