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Na­vi­ga­ti­on

Grund­buch: Aus­bu­chung des Grund­stücks

Je­des Grund­stück ist im Grund­buch an be­son­de­rer Stel­le auf ei­nem ei­ge­nen Grund­buch­blatt aus­ge­wie­sen. Für Grund­stü­cke gilt grund­sätz­lich ei­ne Bu­chungs­pflicht im Grund­buch.

Be­stimm­te Grund­stü­cke sind von die­ser Bu­chungs­pflicht be­freit, z.B. Grund­stü­cke des Bun­des, der Län­der, der Ge­mein­den, der Kir­chen oder öf­fent­li­che We­ge.

Ein Grund­stück, dass von der Bu­chungs­pflicht be­freit ist, aber gleich­wohl im Grund­buch ein­ge­tra­gen ist, kann auf An­trag des Ei­gen­tü­mers aus dem Grund­buch aus­schei­den, d.h. aus­ge­bucht wer­den. Dies setzt vor­aus, dass Be­las­tun­gen des Grund­stücks nicht vor­han­den sind.

Schrift­li­cher An­trag des Ei­gen­tü­mers mit An­ga­be des be­tref­fen­den Grund­stücks

  • Schrift­li­cher An­trag des Ei­gen­tü­mers
  • Der (neue) Ei­gen­tü­mer ist ge­mäß § 3 Ab­satz 2 GBO vom Bu­chungs­zwang be­freit. Dies sind der Bund, die Län­der, die Ge­mein­den und an­de­re Kom­mu­nal­ver­bän­de, die Kir­chen, Klös­ter und Schu­len, Ei­gen­tü­mer von Was­ser­läu­fen, öf­fent­li­chen We­gen, so­wie von Grund­stü­cken, wel­che ei­nem dem öf­fent­li­chen Ver­kehr die­nen­den Bahn­un­ter­neh­men ge­wid­met sind.
  • Ein­tra­gun­gen, durch die das Recht des Ei­gen­tü­mers be­trof­fen sind, sind nicht vor­han­den.
  • Die Rech­te in Ab­tei­lung II und Ab­tei­lung III sind ge­löscht wor­den.

Für die Aus­bu­chung wird kei­ne Ge­bühr er­ho­ben.

Der Aus­bu­chungs­ver­merk des Grund­buch­am­tes ist in das Be­stands­ver­zeich­nis des Grund­buchs ein­zu­tra­gen. Wer­den al­le auf ei­nem Blatt ein­ge­tra­ge­nen Grund­stü­cke aus­ge­bucht, so ist das Blatt zu schlie­ßen.