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Na­vi­ga­ti­on

Kom­bi­na­ti­on von Geld- und Sach­leis­tung für ge­setz­lich Pfle­ge­ver­si­cher­te

Für die häus­li­che Pfle­ge ha­ben pfle­ge­be­dürf­ti­ge Men­schen An­spruch auf Sach­leis­tun­gen. Da­zu ge­hö­ren kör­per­be­zo­ge­ne Pfle­ge­leis­tun­gen, pfle­ge­ri­sche Be­treu­ungs­maß­nah­men oder Hil­fe bei der Haus­halts­füh­rung. Die­se häus­li­che Pfle­ge­hil­fe wird in der Re­gel durch am­bu­lan­te Pfle­ge­diens­te er­bracht.

Wer­den die­se Sach­leis­tun­gen nur teil­wei­se in An­spruch ge­nom­men, ha­ben die Pfle­ge­be­dürf­ti­gen ei­nen an­tei­li­gen An­spruch auf Pfle­ge­geld (§37 SGB XI). Das zur Ver­fü­gung ste­hen­de Pfle­ge­geld wird um den Pro­zent­satz re­du­ziert, in dem die oder der Pfle­ge­be­dürf­ti­ge Sach­leis­tun­gen in An­spruch neh­men.

Die Ent­schei­dung, in wel­chem Ver­hält­nis Geld- und Sach­leis­tung in An­spruch ge­nom­men wer­den, ist für 6 Mo­na­te bin­dend.

Wäh­rend ei­ner Kurz­zeit­pfle­ge (für bis zu acht Wo­chen) oder ei­ner Ver­hin­de­rungs­pfle­ge (für bis zu sechs Wo­chen) liegt das Pfle­ge­geld bei 50 Pro­zent des Be­tra­ges, der vor Be­ginn der Kurz­zeit- oder Ver­hin­de­rungs­pfle­ge ge­zahlt wur­de.

Wer­den Pfle­ge­be­dürf­ti­ge aus voll­sta­tio­nä­ren Ein­rich­tun­gen der Hil­fe für be­hin­der­te Men­schen  vor­über­ge­hend zu­hau­se be­treut, ha­ben sie für die­se Zeit auch An­spruch auf Pfle­ge­geld.

Er­kun­di­gen Sie sich bei Ih­rer Pfle­ge­kas­se, wel­che Un­ter­la­gen er­for­der­lich sind und ob es ein be­son­de­res An­trags­for­mu­lar gibt.

  • Pfle­ge­sach­leis­tun­gen wer­den nur teil­wei­se in An­spruch ge­nom­men
  • gilt nur für Pfle­ge­be­dürf­ti­ge mit Pfle­ge­grad 2 bis 5

Die An­trag­stel­lung ist kos­ten­los.

  • Die Kom­bi­na­ti­ons­pfle­ge­re­ge­lung muss bei der Pfle­ge­kas­se be­an­tragt wer­den.
  • Rei­chen Sie den An­trag schrift­lich ein, da­mit Sie be­le­gen kön­nen, dass Sie die Kom­bi­na­ti­ons­pfle­ge be­an­tragt ha­ben.

Kei­ne