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Na­vi­ga­ti­on

Ni­vel­le­ments­punk­te - Fest­stel­lung

Hö­hen­fest­punk­te die­nen zum Hö­hen­an­schluss ob­jekt­be­zo­ge­ner Ver­mes­sun­gen (z. B. Hoch- und Tief­bau, Be­ob­ach­tung von Bo­den­sen­kun­gen, Küs­ten­schutz). Im ge­sam­ten Lan­des­ge­biet Meck­len­burg-Vor­pom­merns ste­hen Hö­hen­fest­punk­te in ei­nem ein­heit­li­chen Hö­hen­be­zugs­sys­tem na­he­zu flä­chen­de­ckend zur Ver­fü­gung.

Die Ge­samt­heit der Hö­hen­fest­punk­te wird als Hö­hen­fest­punkt­feld be­zeich­net. Das Hö­hen­fest­punkt­feld des geo­dä­ti­schen Raum­be­zugs in Meck­len­burg-Vor­pom­mern be­steht heu­te aus den Ni­vel­le­ments­net­zen 1. bis 3. Ord­nung.

Hö­hen­fest­punk­te wer­den durch Ver­mes­sungs­mar­ken ge­kenn­zeich­net und sind ge­mäß § 26 Geo­in­for­ma­ti­ons- und Ver­mes­sungs­ge­setz (Ge­o­VermG M-V) zu dul­den.

Der fes­te Stand, die Er­kenn­bar­keit und die Ver­wend­bar­keit der Ver­mes­sungs- und Grenz­mar­ken dür­fen nicht ge­fähr­det wer­den, es sei denn, not­wen­di­ge Maß­nah­men recht­fer­ti­gen ei­ne Ge­fähr­dung. Wer not­wen­di­ge Maß­nah­men tref­fen will, durch die Ver­mes­sungs- und Grenz­mar­ken ge­fähr­det wer­den kön­nen, hat dies un­ver­züg­lich der zu­stän­di­gen Ver­mes­sungs- und Geo­in­for­ma­ti­ons­be­hör­de mit­zu­tei­len.

Wer vor­sätz­lich oder fahr­läs­sig Ver­mes­sungs- oder Grenz­mar­ken un­be­fugt ein­bringt oder in ih­rer La­ge ver­än­dert oder ent­fernt, han­delt ord­nungs­wid­rig. Die­se Ord­nungs­wid­rig­keit kann mit ei­ner Geld­bu­ße bis zu EUR 5.000 ge­ahn­det wer­den.

Sie se­hen be­reits vor Aus­füh­rung von Maß­nah­men die vor­han­de­nen Ver­mes­sungs- und Grenz­mar­ken als ge­fähr­det an oder Sie stel­len Be­schä­di­gun­gen, Ge­fähr­dun­gen oder Ver­än­de­run­gen an Fest­punk­ten fest, in­for­mie­ren Sie uns bit­te mit fol­gen­den An­ga­ben:

  • Punktart (La­ge-/Hö­hen­fest­punkt)
  • Punkt­kenn­zei­chen bzw. ver­ba­le Orts­be­schrei­bung
  • Art der Ver­än­de­rung oder Ge­fähr­dung (ma­xi­mal 128 Zei­chen)
  • Da­tum
  • Na­me und An­schrift/Te­le­fon des In­for­mie­ren­den.

Schi­cken Sie ei­ne E-Mail mit dem Be­treff "Ge­fähr­dungs­mel­dung" oder "Ver­än­de­rungs­mel­dung" an das Post­fach AFIS@​LAiV-​MV.​de.

  • zu er­fra­gen bei den zu­stän­di­gen Stel­len (Lan­des­amt für in­ne­re Ver­wal­tung)

Von der Mel­dung bis zur Wie­der­her­stel­lung oder Ver­la­ge­rung der Hö­hen­fest­punk­te ver­ge­hen in der Re­gel meh­re­re Wo­chen.