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Na­vi­ga­ti­on

Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­li­ni­en: Zu­stim­mung zur Ver­le­gung oder Än­de­rung be­an­tra­gen

Wenn Sie Ei­gen­tü­mer oder Be­trei­ber ei­ner Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­li­nie oder ei­nes öf­fent­li­chen Zwe­cken die­nen­den Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­zes sind, be­nö­ti­gen Sie für die Ver­le­gung oder Än­de­rung die­ser In­fra­struk­tur ei­ne Zu­stim­mung des Grund­stücks­ei­gen­tü­mers. Ist das Grund­stück ein öf­fent­li­cher Ver­kehrs­weg, stel­len Sie den An­trag beim We­ge­bau­last­trä­ger. Mit der Zu­stim­mung des We­ge­bau­last­trä­gers kön­nen Sie ge­ge­be­nen­falls wei­te­re er­for­der­li­che Ge­neh­mi­gun­gen ein­ho­len.

Ha­ben Sie al­le Ge­neh­mi­gun­gen vor­lie­gen, kön­nen Sie mit der Bau­maß­nah­me grund­sätz­lich be­gin­nen. Be­ach­ten Sie da­bei ge­ge­be­nen­falls mit­ge­teil­te Auf­la­gen, Ne­ben­be­stim­mun­gen und ver­ein­bar­te Ter­mi­ne.

Grund­sätz­lich bie­tet Ih­nen die Nut­zung des On­line-Diens­tes „Breit­band-Por­tal“ fol­gen­de Vor­tei­le:

  • Über­sicht­li­che Dar­stel­lung Ih­rer ein­ge­reich­ten An­trä­ge so­wie Wie­der­vor­la­ge-Funk­ti­on
  • Be­reit­stel­lung von stan­dar­di­sier­ten For­mu­lie­run­gen für Stel­lung­nah­men und Auf­la­gen
  • Di­rek­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­keit mit der zu­stän­di­gen Be­hör­de
  • Schnitt­stel­len-Op­ti­on für In­te­gra­ti­on in ei­ge­ne Sys­tem­um­ge­bung, Fach­ver­fah­ren und GIS-Sys­te­me
  • Früh­zei­ti­ge Ab­stim­mung zu Ein­schrän­kun­gen oder Grund­sät­zen (Ver­le­ge-Richt­li­ni­en), wel­che die zu­stän­di­ge Be­hör­de bei der Um­set­zung be­ach­tet wis­sen möch­te
  • Früh­zei­ti­ge Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen zu­stän­di­ger Be­hör­de und Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men (TKU) hin­sicht­lich mög­lichst ziel­füh­ren­der Stre­cken­pla­nung
  • Al­le Be­schei­de und Un­ter­la­gen kön­nen in di­gi­ta­ler Form ab­ge­wi­ckelt wer­den und sor­gen so­mit für ei­ne me­di­en­bruch­freie Be­ar­bei­tung. Da­durch ver­kür­zen sich die Rück­lauf­zei­ten, wo­mit der Fo­kus auf der tat­säch­li­chen und breit­flä­chi­gen Um­set­zung liegt.

Ge­gen den Be­scheid kann in­ner­halb ei­nes Mo­nats nach Be­kannt­ga­be Wi­der­spruch er­ho­ben wer­den.
Der Wi­der­spruch kann schrift­lich, per Nie­der­schrift oder elek­tro­nisch mit qua­li­fi­zier­ter elek­tro­ni­scher Si­gna­tur ein­ge­reicht wer­den.

  • Kar­te mit ge­nau­er La­ge der Maß­nah­me
  • Ge­naue Be­schrei­bung der Maß­nah­me (zum Bei­spiel die zu er­rich­ten­den Kom­po­nen­ten, An­ga­ben zu Men­gen, Mas­sen und Ver­le­ge­tie­fe, Zeit­punkt der Um­set­zung)
  • We­ge­recht der Bun­des­netz­agen­tur (BNetzA)
  • bei Dienst­leis­tern: zu­sätz­lich Voll­macht
  • Sie sind Ei­gen­tü­mer oder Be­trei­ber öf­fent­li­cher Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­ze.
  • Sie sind Ei­gen­tü­mer oder Be­trei­ber öf­fent­li­chen Zwe­cken die­nen­den Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­li­ni­en.
  • Ih­nen wur­de das We­ge­recht von der Bun­des­netz­agen­tur über­tra­gen.

Lei­tungs­ver­le­gun­gen in öf­fent­li­chen Ver­kehrs­we­gen kön­nen Sie schrift­lich oder on­line be­an­tra­gen.
Der Pro­zess be­ginnt mit der An­trag­stel­lung durch Sie als Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men und en­det mit dem Zu­stim­mungs­be­scheid durch den We­ge­bau­last­trä­ger und des­sen rechts­wirk­sa­me Zu­stel­lung.

  • Bei der An­trag­stel­lung muss die Bau­maß­nah­me ein­deu­tig be­schrie­ben wer­den. Da­zu ge­hö­ren zum Bei­spiel die ge­naue La­ge, der vor­ge­se­he­ne Zeit­raum, die Ver­le­ge­art, Ma­te­ri­al und Ver­leg­tie­fe.
  • Ein Nach­weis über das vor­lie­gen­de We­ge­recht muss ein­ge­reicht wer­den und bei Dienst­leis­tern zu­sätz­lich die Voll­macht des Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­mens.
  • Der We­ge­bau­last­trä­ger prüft die An­trags­un­ter­la­gen und stimmt die­sen zu.
  • Der We­ge­bau­last­trä­ger hat die Mög­lich­keit, die Zu­stim­mung mit Ne­ben­be­stim­mun­gen zu ver­se­hen, die Sie bei der Um­set­zung der Maß­nah­me be­rück­sich­ti­gen müs­sen.
  • Die Zu­stim­mung wird Ih­nen in­ner­halb von 3 Mo­na­ten nach An­trag­stel­lung zu­ge­stellt.
  • Die­ser Zeit­raum kann sich bei er­höh­ter Schwie­rig­keit des An­trags um ei­nen Mo­nat ver­län­gern. Dar­über wür­den Sie in­for­miert wer­den.
  • Soll­ten Sie nach drei Mo­na­ten kei­nen Zu­stim­mungs­be­scheid er­hal­ten ha­ben, gilt ihr An­trag als ge­neh­migt.