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Na­vi­ga­ti­on

Um­welt­ver­träg­lich­keits­prü­fung durch­füh­ren

Spe­zi­el­le Hin­wei­se für -

Sie sind Un­ter­neh­mer, Pro­jekt­pla­ner oder Bau­herr und pla­nen die Um­set­zung ei­nes grö­ße­ren Bau­vor­ha­bens, z. B. ein Ho­tel­kom­plex, ein groß­flä­chi­ges Ein­kaufs­zen­trum oder ei­nen Park­platz? In die­sen Fäl­len kann es sein, dass dem Bau­an­trag au­ßer­dem wei­te­re In­for­ma­tio­nen im Hin­blick auf mög­li­che Be­ein­träch­ti­gun­gen der Um­welt bei­ge­fügt wer­den müs­sen.

Ist ein Bau­vor­ha­ben in der An­la­ge 1 des Ge­set­zes zur Um­welt­ver­träg­lich­keit (UVPG) oder der An­la­ge 1 des Lan­des-UVP-Ge­set­zes M-V auf­ge­führt, so ist im Vor­feld ggf. ei­ne all­ge­mei­ne oder stand­ort­be­zo­ge­ne Vor­prü­fung er­for­der­lich. Dies be­trifft nicht nur den Neu­bau son­dern ggf. auch die Än­de­rung be­stehen­der An­la­gen und hängt von Art, Aus­maß und Grö­ße des Vor­ha­bens ab.

Ist ei­ne Vor­prü­fung er­for­der­lich, muss der Vor­ha­ben­trä­ger die da­für nö­ti­gen In­for­ma­tio­nen vor­le­gen. Dies um­fasst An­ga­ben zu den Merk­ma­len des Vor­ha­bens, An­ga­ben zum Stand­ort so­wie zu den mög­li­chen er­heb­li­chen Um­welt­aus­wir­kun­gen, z. B. durch auf­tre­ten­de Emis­sio­nen, Ab­fäl­le oder die der Nut­zung na­tür­li­cher Res­sour­cen u. a. Flä­che, Bo­den, Was­ser, Tie­re, Pflan­zen.

Wenn das Neu­vor­ha­ben oder das Än­de­rungs­vor­ha­ben nach Ein­schät­zung der zu­stän­di­gen Be­hör­de er­heb­li­che nach­tei­li­ge Um­welt­aus­wir­kun­gen ha­ben kann, so hat der Vor­ha­ben­trä­ger  ei­ne Um­welt­ver­träg­lich­keits­prü­fung durch­zu­füh­ren.

Spe­zi­el­le Hin­wei­se für -
Spe­zi­el­le Hin­wei­se für -
  • Er­geb­nis der Vor­prü­fung nicht selb­stän­dig an­fecht­bar
  • ge­richt­li­ches Ver­fah­ren der Zu­las­sungs­ent­schei­dung
Spe­zi­el­le Hin­wei­se für -
  • Be­schrei­bung des Vor­ha­bens, ins­be­son­de­re der phy­si­schen Merk­ma­le des ge­sam­ten Vor­ha­bens
  • Be­schrei­bung des Stand­orts des Vor­ha­bens und der öko­lo­gi­schen Emp­find­lich­keit der Ge­bie­te, die durch das Vor­ha­ben be­ein­träch­tigt wer­den kön­nen
  • Be­schrei­bung der Schutz­gü­ter, die von dem Vor­ha­ben er­heb­lich be­ein­träch­tigt wer­den kön­nen
  • Ei­ne Be­schrei­bung der mög­li­chen er­heb­li­chen Aus­wir­kun­gen des Vor­ha­bens auf die be­trof­fe­nen Schutz­gü­ter
Spe­zi­el­le Hin­wei­se für -

Die Be­hör­de prüft, ob für das kon­kre­te Vor­ha­ben ge­mäß den ge­nann­ten Rechts­grund­la­gen ei­ne Vor­prü­fung er­for­der­lich ist. Dies ist ab­hän­gig von Art, Grö­ße und Aus­maß des Pro­jek­tes. Es gel­ten die in den Rechts­grund­la­gen auf­ge­führ­ten Prüf­wer­te.

Wenn ei­ne Vor­prü­fung durch­ge­führt wer­den muss, prüft die Be­hör­de, ob mit der Um­set­zung des Bau­vor­ha­bens am kon­kre­ten Stand­ort er­heb­li­che nach­tei­li­ge Um­welt­aus­wir­kun­gen ver­bun­den sein kön­nen. Da­bei wer­den die Kri­te­ri­en der An­la­ge 3 des UVPG oder LUVPG M-V an­ge­wandt.

Spe­zi­el­le Hin­wei­se für -
  • Ge­bühr (gem. Bau­ge­büh­ren­ver­ord­nung M-V): 5 % der Ge­bühr der Bau­ge­neh­mi­gung
  • Die Ge­bühr ent­fällt, wenn die Vor­prü­fung er­gibt, dass ei­ne Um­welt­ver­träg­lich­keits­prü­fung er­for­der­lich ist.
Spe­zi­el­le Hin­wei­se für -

Im Fal­le von Vor­ha­ben im Stadt­ge­biet Ros­tock, die durch die Han­se­stadt Ros­tock zu ge­neh­mi­gen sind, kön­nen Sie sich vor­ab te­le­fo­nisch oder schrift­lich bei uns er­kun­di­gen, ob für das von Ih­nen ge­plan­te Vor­ha­ben ei­ne Vor­prü­fung zur Fest­stel­lung der UVP-Pflicht not­wen­dig ist. In die­sem Fall fü­gen Sie die da­zu er­for­der­li­chen In­for­ma­tio­nen Ih­rem Bau­an­trag bei.

Soll­ten An­ga­ben feh­len, wer­den Sie durch die je­wei­li­ge Ge­neh­mi­gungs­be­hör­de (z. B. Bau­amt, Ha­fen- und Seem­manns­amt, o. a.) auf­ge­for­dert, feh­len­de Un­ter­la­gen nach­zu­rei­chen.

Das Er­geb­nis der Vor­prü­fung wird durch die Ge­neh­mi­gungs­be­hör­de öf­fent­lich be­kannt ge­ge­ben.

Spe­zi­el­le Hin­wei­se für -

Die zu­stän­di­ge Be­hör­de trifft die Fest­stel­lung zü­gig und spä­tes­tens nach 6 Wo­chen. In Aus­nah­me­fäl­len kann sie die Be­ar­bei­tung um bis zu wei­te­re 6 Wo­chen ver­län­gern.

Spe­zi­el­le Hin­wei­se für -