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Na­vi­ga­ti­on

Un­be­denk­lich­keits­be­schei­ni­gung nach 1. Spreng­stoff­ver­ord­nung für den ge­werb­li­chen Be­reich be­an­tra­gen

Sie wol­len an ei­nem Fach­kun­de­lehr­gang für den Um­gang mit ex­plo­si­ons­ge­fähr­li­chen Stof­fen teil­neh­men?

Dann be­nö­ti­gen Sie die Un­be­denk­lich­keits­be­schei­ni­gung nach § 34 der 1. Spreng­stoff­ver­ord­nung (1.​SprengV).

Die­se Un­be­denk­lich­keits­be­schei­ni­gung ist für den ge­werb­li­chen Be­reich vor­ge­se­hen.

Die Be­schei­ni­gung wird er­teilt bei Vor­lie­gen der spreng­stoff­recht­li­chen Zu­ver­läs­sig­keit und per­sön­li­chen Eig­nung zur Teil­nah­me an Lehr­gän­gen nach dem SprengG bzw. zur Auf­nah­me ei­ner Tä­tig­keit als ver­ant­wort­li­che Per­son.

Bit­te be­ach­ten Sie die Zu­gangs­vor­aus­set­zun­gen für die Lehr­gän­ge.

  • Ko­pie Per­so­nal­aus­weis oder Rei­se­pass
  1. Voll­endung des 21. Le­bens­jah­res
  2. die er­for­der­li­che spreng­stoff­recht­li­che Zu­ver­läs­sig­keit
  3. per­sön­li­che Eig­nung

Nach An­trag­stel­lung wird die spreng­stoff­recht­li­che Zu­ver­läs­sig­keit und per­sön­li­che Eig­nung des An­trag­stel­lers ge­prüft. Wer­den die er­for­der­li­chen Vor­aus­set­zun­gen er­füllt, wird dem An­trag­stel­ler ei­ne Un­be­denk­lich­keits­be­schei­ni­gung aus­ge­stellt.

Der An­trag ist recht­zei­tig, spä­tes­tens 8 Wo­chen vor der be­ab­sich­tig­ten Teil­nah­me an ei­nem Lehr­gang oder der Auf­nah­me der Tä­tig­keit als ver­ant­wort­li­che Per­son zu stel­len.

Die Un­be­denk­lich­keits­be­schei­ni­gung kann ver­sagt wer­den, wenn die/der An­trag­stel­ler/in nicht Deut­sche/r im Sin­ne des Art. 116 Grund­ge­setz ist, oder ih­ren/sei­nen Wohn­sitz oder sei­nen ge­wöhn­li­chen Auf­ent­halt nicht seit min­des­tens 3 Jah­ren un­un­ter­bro­chen im Gel­tungs­be­reich die­ses Ge­set­zes ge­habt hat (§ 38 der 1. SprengV). Ei­ne Aus­nah­me­re­ge­lung be­steht für Aus­län­der, die Staats­an­ge­hö­ri­ge ei­nes Mit­glied­staa­tes der Eu­ro­päi­schen Ge­mein­schaft (EG) sind.