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Na­vi­ga­ti­on

Vor­ha­ben- und Er­schlie­ßungs­plan: Ein­sicht neh­men

Der Vor­ha­ben- und Er­schlie­ßungs­plan wird Be­stand­teil des vor­ha­ben­be­zo­ge­nen Be­bau­ungs­plans (§ 12 Abs. 3 Satz 1 Bau­ge­setz­buch (BauGB)).
In dem Plan sind die De­tails des Vor­ha­bens und der zu­ge­hö­ri­gen Er­schlie­ßungs­maß­nah­men fest­ge­legt, zu des­sen Rea­li­sie­rung sich der Vor­ha­ben­trä­ger im Durch­füh­rungs­ver­trag ver­pflich­tet.
In die re­le­van­ten Un­ter­la­gen (Vor­ha­ben- und Er­schlie­ßungs­plan, vor­ha­ben­be­zo­ge­ner Be­bau­ungs­plan, Be­grün­dung des Be­bau­ungs­plans und zu­sam­men­fas­sen­de Er­klä­rung über die Art und Wei­se, wie die Um­welt­be­lan­ge und die Er­geb­nis­se der Öf­fent­lich­keits- und Be­hör­den­be­tei­li­gung in dem Be­bau­ungs­plan be­rück­sich­tigt wur­den, und über die Grün­de, aus de­nen der Plan nach Ab­wä­gung mit den ge­prüf­ten, in Be­tracht kom­men­den an­der­wei­ti­gen Pla­nungs­mög­lich­kei­ten ge­wählt wur­de) kann je­der­mann Ein­sicht neh­men.

An­ga­be der Num­mer oder der Be­zeich­nung des be­tref­fen­den vor­ha­ben­be­zo­ge­nen Be­bau­ungs­plans.

Der vor­ha­ben­be­zo­ge­ne Be­bau­ungs­plan muss in der Fas­sung, die er end­gül­tig er­hal­ten hat, be­kannt­ge­macht wor­den sein.

Die Ein­sicht­nah­me ist kos­ten­frei (es kön­nen je­doch Kos­ten er­ho­ben wer­den, falls z.B. Ab­lich­tun­gen von den Un­ter­la­gen ge­wünscht wer­den).

Nach Be­kannt­ma­chung des vor­ha­ben­be­zo­ge­nen Be­bau­ungs­plans kann sich der Bür­ger an die Stel­le wen­den, die in der Be­kannt­ma­chung ge­nannt ist, um in den Plan so­wie die sons­ti­gen be­reit­zu­hal­ten­den Un­ter­la­gen Ein­sicht zu neh­men.

Der vor­ha­ben­be­zo­ge­ne Be­bau­ungs­plan so­wie die sons­ti­gen be­reit­zu­hal­ten­den Un­ter­la­gen müs­sen je­der­zeit griff­be­reit vor­han­den sein bzw. in­ner­halb an­ge­mes­se­ner Zeit her­bei­ge­schafft wer­den. Da­bei kann die Ein­sicht­nah­me je­doch grund­sätz­lich auf die Dienst­stun­den der Be­hör­de oder - falls Ab­wei­chun­gen be­stehen - auf die Be­suchs­stun­den be­schränkt wer­den.

Die Un­ter­la­gen müs­sen stän­dig, d.h. wäh­rend sei­ner ge­sam­ten Gel­tungs­dau­er, aber auch noch nach sei­ner Auf­he­bung, be­reit­ge­hal­ten wer­den.

Bau­pla­nungs­amt