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Wohnberechtigungsschein

Ein Wohnberechtigungsschein wird benötigt, wenn jemand eine Wohnung mieten will, deren Bau mit öffentlichen Mitteln gemäß § 6 des Zweiten Wohnungsbaugesetzes (II. WobauG) gefördert wurde. Der Wohnberechtigungsschein ist eine Bescheinigung, die dem Antragsteller gegen Nachweis der Höhe seines Einkommens, das eine bestimmte Höhe nicht überschreiten darf, ausgestellt werden kann. Die Ausstellung des Wohnberechtigungsscheines erfolgt auf Antrag gegen Vorlage der Nachweise des Einkommens des Wohnungssuchenden und seiner Haushaltsmitglieder.

Nachweise über die Summe der Jahreseinkommen der Haushaltsangehörigen

Spezielle Hinweise für - kreisfreie Stadt Rostock, Hansestadt

Gegebenenfalls sind auch Nachweise über die Schwerbehinderung, den Pflegegrad oder den Aufenthaltsstatus oder weitere Unterlagen einzureichen. Spezifische Informationen zu Ihrem Antrag erhalten Sie in der Sprechstunde durch das zuständige Sachgebiet.

Antragsberechtigt sind Wohnungssuchende, die sich nicht nur vorübergehend im Geltungsbereich dieses Gesetzes aufhalten und die in der Lage sind, auf längere Dauer einen Wohnsitz als Mittelpunkt der Lebensbeziehungen zu begründen und dabei einen selbstständigen Haushalt zu führen.

Der Erhalt eines Wohnberechtigungsscheines ist abhängig vom Einkommen. Einen Wohnberechtigungsschein bekommen daher nur Haushalte, deren Gesamteinkommen die Einkommensgrenze nach § 9 Abs. 2 des Wohnraumförderungsgesetzes nicht übersteigt.

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Einkommensgrenzen:

Für die Ausstellung eines  WBS im Bundesland Mecklenburg Vorpommern gilt gemäß der ersten Verordnung zur Änderung der Einkommensgrenzenverordnung M-V vom 29.06.2016,  dass die in § 9 Abs. 2 des WoFG festgelegten Einkommensgrenzen jeweils um bis zu 30 % überschritten werden dürfen.

Daraus resultieren folgende Einkommensgrenzen bei der Ausstellung des WBS mit Gültigkeit innerhalb von Mecklenburg-Vorpommern:

•          Einpersonenhaushalt: 15.600 €

•          Zweipersonenhaushalt: 23.400 €

•          Zuzüglich für jede weitere zum Haushalt rechnende Person: 5.330 €.

Außerdem werden mögliche Abzugsbeträge – u.a. durch Schwerbehinderung oder Pflegegrad – werden gemäß § 24 WoFG berücksichtigt.

Nach der Wohnungswesen-Kostenverordnung betragen die Gebühren über die Entscheidung zur Erteilung eines Wohnberechtigungsscheines 5,00 bis 10,00 Euro.

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Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock erhebt gemäß Wohnungswesen-Kostenverordnung M-V - WWKostVO M-V in Verbindung mit der Verwaltungsgebührensatzung für die Erteilung eines WBS eine Gebühr in Höhe von 10,00 EUR.

Antragstellung bei der zuständigen Behörde

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Am besten lassen Sie sich zunächst in unserer Sprechstunde zu Ihrem spezifischen Wohnbedarf beraten.

Der WBS wird erst nach Nachweis aller erforderlichen Unterlagen sowie Eingang der Verwaltungsgebühr erteilt.

Für belegungsgebundene Wohnungen im Rahmen der Richtlinie „Wohnungsbau Sozial“ nimmt der Wohnungssuchende direkt Kontakt mit dem Vermieter auf.

abhängig von der Vorlage der Einkommensnachweise