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Na­vi­ga­ti­on

Cof­fee-to-go – aber nach­hal­tig: Ros­tock auf dem Mehr­weg!

Pres­se­mit­tei­lung vom 02.08.2018 - Um­welt und Ge­sell­schaft

Ein flä­chen­de­cken­des und ein­heit­li­ches Cof­fee-to-go-Pfand­sys­tem für ganz Deutsch­land - das ist die Vi­si­on des Münc­hner Jung­un­ter­neh­mens RE­CUP. Vor ei­nem Jahr, am 15. Mai 2017, star­te­te das RE­CUP-Pfand­sys­tem für Cof­fee-to-go-Mehr­weg­be­cher mit 50 Part­nern in Mü­nchen, um bun­des­weit ei­ne nach­hal­ti­ge Al­ter­na­ti­ve zum Ein­weg­be­cher und ein be­que­mes Pen­dant zum kauf­ba­ren Mehr­weg­be­cher zu bie­ten. Ein Jahr spa­̈ter zeigt sich: Das Start­up nimmt Fahrt auf! Deutsch­land­weit wur­den be­reits über 1.200 Stand­or­te an­ge­bun­den und die ers­ten Gro­ßket­ten (wie z.B. Tchi­bo, Mc­Do­nald’s, De­an&Da­vid oder Al­na­tu­ra) tes­ten das Pfand­sys­tem. Seit Kur­zem gibt es die Pfand­be­cher mit ei­ge­ner Sky­line-Edi­ti­on auch in Ros­tock - so kann der Ros­tock-RE­CUP bei­spiels­wei­se bei den Meck­len­bur­ger Back­stu­ben mit­ge­nom­men, auf ei­ner Zug­fahrt nach Ber­lin aus­ge­trun­ken und in der Haupt­stadt ein­fach zu­rück­ge­ge­ben wer­den.

Meck­len­bur­ger Back­stu­ben ho­len Pfand­sys­tem nach Ros­tock

Auch in Ros­tock wird mit RE­CUP jetzt bes­ser ge­be­chert: Die Meck­len­bur­ger Back­stu­ben schlie­ßen sich dem deutsch­land­wei­ten Pfand­sys­tem für Cof­fee-to-go mit sie­ben Fi­lia­len in Ros­tock und ei­ner Fi­lia­le in Bad Do­be­r­an an und sind da­mit im Be­reich der Res­sour­cen­scho­nung und Müll­ver­mei­dung Vor­rei­ter in der Re­gi­on.

„Die Meck­len­bur­ger Back­stu­ben füh­len sich der Um­welt und der Hei­mat ver­pflich­tet. Wir freu­en uns, mit der Aus­ga­be von RE­CUP in un­se­ren Back­stu­ben und Ca­fés ei­nen Bei­trag zum Um­welt­schutz und der Ver­mei­dung von Müll zu leis­ten. Ger­ne la­den wir un­se­re Kun­den auf die ers­te Kaf­fee­spe­zia­li­tät zu re­du­zier­ten Prei­sen im RE­CUP Be­cher ein,“ so Tors­ten Brandt, Lei­ter Mar­ke­ting. 

Auch das 92°, ein Ca­fé der Kaf­fee­rös­te­rei da joir ma, so­wie der War­ne­mün­der Bio­Markt sind beim Sys­tem da­bei und set­zen sich da­mit be­wusst für den be­wuss­te­ren Kon­sum bei To-go-Ge­trän­ken ein. Ein be­son­de­res High­light: Es gibt ei­ne ei­ge­ne Be­cher-Edi­ti­on mit Ros­tock-Sky­line, die die Stadt­ver­wal­tung zu­sam­men mit dem Start­up ent­wor­fen hat.

Um­welt­se­na­tor Hol­ger Mat­thä­us tes­tet Pfand­sys­tem

Um­welt­se­na­tor Hol­ger Mat­thä­us tes­tet am 2. Au­gust, wie der Kaf­fee aus dem Pfand­be­cher schmeckt: In der Fi­lia­le der Meck­len­bur­ger Back­stu­ben in der Do­be­ra­ner Stra­ße 115 wird Herr Mat­thä­us sich den ers­ten Ros­tock-RE­CUP lei­hen und das Pfand­sys­tem tes­ten.

So funk­tio­niert das Pfand­sys­tem

Ei­nen Cof­fee-to-go im Pfand­be­cher in Ros­tock mit­neh­men, auf der Zug­fahrt ge­nie­ßen und den ge­lie­he­nen Be­cher ein­fach in Ber­lin zu­rüc­kg­eben? RE­CUP macht ge­nau das mö­glich und re­vo­lu­tio­niert da­mit den Cof­fee-to-go-Markt. Als ein­zig flä­chen­de­cken­des Pfand­sys­tem für Cof­fee-to-go hat RE­CUP ei­ne ein­fa­che und nach­hal­ti­ge Al­ter­na­ti­ve nicht nur zum Um­welt­pro­blem Ein­weg­be­cher, son­dern bie­tet auch ein be­que­mes Pen­dant zum kauf­ba­ren Mehr­weg­be­cher: Im Ge­gen­satz zu die­sem kann der Pfand­be­cher nicht zu­hau­se ver­ges­sen wer­den, son­dern war­tet di­rekt beim Kaf­fee­an­bie­ter auf den Ein­satz. Bei über 1.200 Stand­or­ten steht die RE­CUP-Kar­te für den bes­se­ren Über­blick als Web-App und zum Down­load be­reit. Sie zeigt dem Nut­zer den kür­zes­ten Weg zum nächs­ten RE­CUP-Part­ner und zum Kof­fe­in-Nach­schub. Ca­fe­́b­esi­tzer, Kan­ti­nen oder Ba­̈ck­ere­ien kö­nnen sich ganz ein­fach auf www.​recup.​de in­for­mie­ren, re­gis­trie­ren und sich dem Sys­tem selbst­stä­ndig an­schlie­ßen.

So funk­tio­niert das RE­CUP-Pfand­sys­tem: Kaf­fee­ge­nie­ßer kau­fen ih­ren Cof­fee-to-go im RE­CUP, hin­ter­le­gen ei­nen Eu­ro Pfand und er­hal­ten als An­reiz ei­nen Vor­teil ge­gen­über dem Kaf­fee im Ein­weg­be­cher. Lee­re Be­cher kö­nnen deutsch­land­weit bei al­len RE­CUP-Part­nern wie­der ab­ge­ben wer­den, um das Pfand zu­rüc­kz­ue­rha­lten. Die Be­cher wer­den vor Ort ge­rei­nigt und an­schlie­ßend di­rekt wie­der im Sys­tem ein­ge­setzt.

War­um Mehr­weg?

Laut der Deut­schen Um­welt­hil­fe e.V. (2015) wer­den al­lein in Deutsch­land jäh­rlich 2,8 Mil­li­ar­den Cof­fee-to-Go Ein­weg­be­cher ver­braucht – 320.000 Be­cher pro Stun­de! Die­se be­stehen übe­rwi­ege­nd aus Pa­pier­fa­sern und sind auf der In­nen­sei­te mit Plas­tik be­schich­tet. Ein Re­cy­cling ist durch die Be­schich­tung fast un­mö­glich, was bei der Ent­sor­gung zu ei­ner enor­men Res­sour­cen­ver­schwen­dung füh­rt: Al­lein für die Pa­pier­her­stel­lung der Ein­weg­be­cher wer­den so jäh­rlich 43.000 Bä­ume ge­fäl­lt.

Über die RE­CUP GmbH

Das im Sep­tem­ber 2016 von Fa­bi­an Eckert und Flo­ri­an Pa­ch­a­ly ge­grü­nd­ete und von der Deut­schen Um­welt­hil­fe e.V. als “Best Prac­ti­ce” aus­ge­zeich­ne­te Un­ter­neh­men, bie­tet ein Mehr­weg-Pfand­sys­tem für Cof­fee-to-go-Be­cher an, mit dem die „Cof­fee-to-go -Phi­lo­so­phie“ wei­ter ge­lebt wird. Das Pfand­sys­tem der RE­CUP GmbH ba­siert auf re­cy­cel­ba­ren Mehr­weg­be­chern, die sog. RE­CUPs, die ca. 500-mal ge­nutzt wer­den kö­nnen, und ist da­her ei­ne nach­hal­ti­ge Al­ter­na­ti­ve zum Ein­weg­be­cher. Mit mitt­ler­wei­le 16 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern am Stand­ort Mü­nchen ar­bei­tet RE­CUP an der bun­des­wei­ten Ein­fü­hrung des Sys­tems.

Ban­ner re­Cup Ros­tock